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Ein Rabbi spricht mit Jesus
Ein jüdisch-christlicher Dialog
Jacob Neusner(Author)
Claudius (Publisher)
Published in 1997
Book
Paperback/Softback
176 pages
978-3-532-62208-7 (ISBN)
Description
Versetzen Sie sich einmal 2000 Jahre zurück nach Galiläa, wo ein junger Rabbi mit seinen Anhängern umherzieht und neue schockierende Ideen verbreitet. Hätten Sie sich diesem Jesus und seinen Lehren angeschlossen? Oder wären Sie zwar zunächst interessiert gewesen, hätten sich aber dann enttäuscht von ihm abgewandt?
Dieser Frage geht Jacob Neusner in mitreißender Weise nach, indem er sich sozusagen direkt auf eine Begegnung mit Jesus, wie er im Matthäusevangelium überliefert wird, einläßt. "Ich finde", konstatiert der renommierte Judaist, "ein Nicht-Christ kann dem, den die Christen Christus nennen, keine aufrichtigere Ehrbezeigung erweisen als ein gutes, solides Streitgespräch."
Den Worten Jesu setzt Neusner bewußt provozierend, aber niemals polemisch die Argumente des gesetzestreuen Juden entgegen. Konsequent erläutert er, warum er sich heute so wenig wie damals auf diesen Jesus eingelassen hätte: Nicht die Thora des Mose, die Offenbarung Gottes auf dem Berg Sinai, steht für Jesus im Mittelpunkt von Lehre und Leben, sondern seine Auffassung vom Reich Gottes. Und dort, wo die Äußerungen Jesu der Thora widersprechen, besteht Neusner unzweideutig darauf, daß Jesus im Unrecht, Moses aber im Recht ist.
Offenkundige Differenzen werden hier nicht bagatellisiert, es wird nicht leichtfertig vereinnahmt, sondern zur gegenseitigen Achtung und Verständigung eingeladen: "Indem ich ohne Entschuldigung die Gründe dafür nenne, daß wir nicht einer Meinung sein können, möchte ich den religiösen Dialog zwischen christlichen und jüdischen Gläubigen fördern. Ich glaube, wenn beide Seiten zur gleichen Auffassung über die uns entzweienden Punkte gelangen und jede mit gutem Grund ihre jeweilige Wahrheit bekräftigt, dann können alle in Frieden Gott verehren und lieben und wissen, daß es wirklich ein und derselbe Gott ist, dem sie alle dienen - auf unterschiedliche Weise."
Dieser Frage geht Jacob Neusner in mitreißender Weise nach, indem er sich sozusagen direkt auf eine Begegnung mit Jesus, wie er im Matthäusevangelium überliefert wird, einläßt. "Ich finde", konstatiert der renommierte Judaist, "ein Nicht-Christ kann dem, den die Christen Christus nennen, keine aufrichtigere Ehrbezeigung erweisen als ein gutes, solides Streitgespräch."
Den Worten Jesu setzt Neusner bewußt provozierend, aber niemals polemisch die Argumente des gesetzestreuen Juden entgegen. Konsequent erläutert er, warum er sich heute so wenig wie damals auf diesen Jesus eingelassen hätte: Nicht die Thora des Mose, die Offenbarung Gottes auf dem Berg Sinai, steht für Jesus im Mittelpunkt von Lehre und Leben, sondern seine Auffassung vom Reich Gottes. Und dort, wo die Äußerungen Jesu der Thora widersprechen, besteht Neusner unzweideutig darauf, daß Jesus im Unrecht, Moses aber im Recht ist.
Offenkundige Differenzen werden hier nicht bagatellisiert, es wird nicht leichtfertig vereinnahmt, sondern zur gegenseitigen Achtung und Verständigung eingeladen: "Indem ich ohne Entschuldigung die Gründe dafür nenne, daß wir nicht einer Meinung sein können, möchte ich den religiösen Dialog zwischen christlichen und jüdischen Gläubigen fördern. Ich glaube, wenn beide Seiten zur gleichen Auffassung über die uns entzweienden Punkte gelangen und jede mit gutem Grund ihre jeweilige Wahrheit bekräftigt, dann können alle in Frieden Gott verehren und lieben und wissen, daß es wirklich ein und derselbe Gott ist, dem sie alle dienen - auf unterschiedliche Weise."
More details
Language
German
Dimensions
Height: 22 cm
Width: 14 cm
ISBN-13
978-3-532-62208-7 (9783532622087)