Des Teufels Sanduhr
Roman
Simone Neumann(Author)
Goldmann (Publisher)
Published on 8. June 2009
Book
Paperback/Softback
448 pages
978-3-442-46971-0 (ISBN)
Description
Marketenderinnen, Opfer von Hexenprozessen und ein unheimlicher Frauenmörder
Mord im Schatten des Dreißigjährigen Krieges: Auf der Suche nach der Wahrheit gerät eine junge Frau zwischen die Fronten der Mächtigen.
Westfalen im Dreißigjährigen Krieg. Die junge Anna Pippel hat alles verloren und schließt sich dem Tross eines Heeres an. Dort findet die schüchterne Frau in der resoluten Marketenderin Liese Kroll und dem kauzigen Geschichtenerzähler Hans Mergel eine neue Familie. Doch im Umfeld des Heeres ereignen sich brutale Frauenmorde. Schnell sucht man einen Schuldigen und bezichtigt Liese, Anna und Mergel der Hexerei. Liese wird hingerichtet, Anna und Mergel werden aus dem Tross vertrieben. Aber das Morden geht weiter - und der Mörder ist immer in Annas Nähe.
Ein üppiger, farbenprächtiger und höchst spannender historischer Roman.
Mord im Schatten des Dreißigjährigen Krieges: Auf der Suche nach der Wahrheit gerät eine junge Frau zwischen die Fronten der Mächtigen.
Westfalen im Dreißigjährigen Krieg. Die junge Anna Pippel hat alles verloren und schließt sich dem Tross eines Heeres an. Dort findet die schüchterne Frau in der resoluten Marketenderin Liese Kroll und dem kauzigen Geschichtenerzähler Hans Mergel eine neue Familie. Doch im Umfeld des Heeres ereignen sich brutale Frauenmorde. Schnell sucht man einen Schuldigen und bezichtigt Liese, Anna und Mergel der Hexerei. Liese wird hingerichtet, Anna und Mergel werden aus dem Tross vertrieben. Aber das Morden geht weiter - und der Mörder ist immer in Annas Nähe.
Ein üppiger, farbenprächtiger und höchst spannender historischer Roman.
More details
Language
German
Dimensions
Height: 18.7 cm
Width: 11.8 cm
ISBN-13
978-3-442-46971-0 (9783442469710)
Schweitzer Classification
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Simone Neumann
Des Teufels Sanduhr
Historischer Roman über das 17. Jahrhundert, fesselnd erzählt und spannend wie ein Krimi
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01/2022
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Person
Simone Neumann wurde 1977 in Höxter geboren. Nach ihrem Studium der Geschichte und Slavistik arbeitete sie in einem Münchner Verlag als Lektorin. Seit der Geburt ihrer beiden Kinder ist sie freie Redakteurin und Autorin und kann sich endlich einen Jugendtraum erfüllen kann - das Schreiben historischer Romane. Simone Neumann lebt in München.
Content
Irgendwo kann das Böse besser gedeihen als auf dem Boden allgegenwärtiger Grausamkeit. Und einen solchen Nährboden bot vor einigen hundert Jahren ein Krieg, der ein ganzes Menschenalter andauern sollte.
Dreißig Jahre lang regierte in Deutschland der Schrecken. An den Weggabelungen fanden Krähen eine willkommene Mahlzeit in erhängten Deserteuren, zahllose Dörfer lagen in Schutt und Asche, kaum eine Stadt entging Raub und Plünderung. Täglich wurden Männer gefoltert, Frauen geschändet, Kinder ermordet. Und so wurde der Tod zum ständigen Begleiter, den zu fürchten man schnell verlernte.
In einer solchen Zeit der Gewalt ist es ein Leichtes für das Böse, sich inmitten all dieser Schrecken zu verbergen. Still und heimlich findet es, umgeben von Brutalität und Verwüstung, Gelegenheit, seine ganz eigenen unglaublichen Taten zu vollbringen.
So geschah es damals, dass bereits seit mehr als zehn Jahren zahlreiche Frauen auf ungeheuerliche Weise den Tod fanden, ohne dass ihre verstümmelten Leichen Aufsehen zu erregen vermochten. Um manche von ihnen weinten hinterbliebene Männer und Kinder, andere wiederum wurden von ihren Freiern vermisst, und wieder andere ernteten nichts weiter als den mitleidigen Blick des Totengräbers, wenn sie überhaupt die Gnade erfuhren, begraben zu werden. Kaum jemand jedoch sah in diesen toten Frauen mehr als nur die Opfer eines Krieges, der unweigerlich Vergewaltigung und Mord mit sich brachte.
Doch tatsächlich hatten die Toten ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen - eine Geschichte, hinter der sich ein mörderisches Wesen verbarg, das den Krieg als willkommene Bühne benutzte, um ungehindert seine grausamen Taten zu vollbringen. Und so führte es sein Weg im Jahre 1629 auch in ein kleines Dorf im Osten Westfalens.
Dumpf drangen die Geräusche aus dem Haupthaus in den engen Verschlag, in welchem sich Anna Pippel versteckt hielt. Seit Stunden saß sie nun in diesem stinkenden Verlies und wartete darauf, dass das Wüten und Toben bald ein Ende finden würde und sie mit ihrem gewohnten Tagwerk fortfahren konnte. Sie war ein geduldiger Mensch, konnte vieles über sich ergehen lassen, doch die Enge ihrer winzigen Notherberge und vor allem der grausige Geruch wurden langsam unerträglich.
Es war schon viele Jahre her - Anna wusste selbst nicht mehr genau, wie viele -, da hatte sie noch zusammen mit ihrem Mann Friedrich dieses Loch gegraben, in dem sie nun hockte. Damals war der tolle Christian, wie man den Herzog von Braunschweig nannte, immer und immer wieder mit seinen Soldaten in die Dörfer der Gegend eingefallen und hatte auch das ihre so manches Mal heimgesucht.
Anna selbst hatte die Idee gehabt, den Eingang des Schlupflochs, in welchem sie sich bei weiteren Überfällen zu dritt verstecken wollten, unter dem Misthaufen zu verbergen. Dieser Vorschlag reute sie nun sehr, denn derselbe Misthaufen war es, der ihr im Moment die ohnehin spärliche Luft zusätzlich bestialisch verpestete. Wollte man unter Mist lediglich die Reste tierischer Auswürfe verstehen, so war diese Ansammlung von Unrat mehr als das: Hier tummelte sich alles, was Tier wie Mensch an Übelriechendem tagtäglich produzierte, und das seit Monaten. So war es kein Wunder, dass Anna in ihrem Verlies nicht allein war. Außer ihr fanden dort unzählige Insekten aller Art Unterschlupf und vermehrten sich in seinem feuchtwarmen Klima seit Jahren prächtig. Ganz so gut wie ihnen ging es Anna nicht, denn außer an eingeschlafenen Gliedern, unmöglich zu linderndem Juckreiz und erdrückender Atemnot litt sie auch unter zunehmender Angst.
Und wieder war dieses schreckliche, grausame Quieken zu hören, begleitet von dröhnendem Männergelächter. Zunächst hatte sie angenommen, dass die einfallenden Horden damit begonnen hätten, die Schweine des Bauern zu schlachten. Doch dann wurde immer unverkennbarer, dass diese abscheulichen Geräusche von Katharina, der drallen Magd des Bauern, stammen mussten.
Zwar war Katharina kein Kind von Traurigkeit, das wusste mindestens jeder zweite Mann im Dorf, den Bauern und den Pfarrer nicht ausgenommen. Doch was da jetzt mit ihr geschah, das passierte eindeutig gegen ihren Willen. Aber was sollte man tun? Helfen konnte Anna ihr nicht, das hätte nichts genutzt. Und eigentlich dachte sie auch gar nicht darüber nach, denn letztendlich wären sie dann alle beide zu Opfern geworden.
Diese Lektion hatte sie in den letzten Jahren gelernt, immer dann, wenn sich Katholische oder Evangelische über ihr Dorf mit all seinem Vieh und seinen Frauen hergemacht hatten. Sie würde einfach in ihrem stinkenden Loch bleiben und hoffen, dass sich niemand für diese heruntergekommene Kate interessierte, in der nichts zu finden war außer einer betagten Ziege und ihr - einer Frau, die allmählich kein ganz so frisches Mädchen mehr war wie Katharina. Nur Feuer legen, dachte Anna, Feuer legen, das durften sie nicht.
Feuer war Annas größte Sorge, denn elendig verbrennen wollte sie in ihrem Versteck auf keinen Fall. Ihre zweitgrößte Sorge galt ihrer Schwester Mine. Heute Morgen, schon in aller Frühe, war sie in den Wald aufgebrochen, um Holz zu sammeln. Doch sie war nicht zurückgekehrt, und dann waren die fremden Reiter ins Dorf gekommen. Es waren mindestens zwölf, und so, wie einige von ihnen gerade mit Katharina umgingen, waren die ganz und gar nicht zimperlich.
Mine war der einzige Mensch, der Anna noch geblieben war. Sie war nicht ganz richtig im Kopf, und ihre Mutter hatte immer erzählt, dass Mine schon bei der Geburt den Teufel gesehen habe, denn bereits als kleines Kind litt sie an der Fallsucht. Dabei hatte sie sich irgendwann so sehr den Kopf angeschlagen, dass sie tagelang nicht aufwachen wollte und die Eltern beim Pfarrer schon das Begräbnis bestellten. Dann kam sie aber doch wieder zu sich. Doch seitdem sprach sie kein einziges Wort mehr. Nur laut lachen und Melodien summen, das konnte sie. Jetzt war Mine hoffentlich im Wald geblieben und hatte sich gut versteckt, bis dieser Spuk hier vorüber war.
Die lustige Katharina schrie nun nicht mehr. Ganz still war sie geworden, und auch das Gegröle der Männer war verstummt. Stattdessen hörte Anna nun Hämmern, Schlagen, Brechen und Gackern. Wahrscheinlich nahmen sie gerade das schöne große Haus des Bauern auseinander und jagten sein Federvieh über den Hof. Wo wohl der Bauer geblieben war? Und wo war seine Frau, die noch immer im Wochenbett lag? Und auch den fünf Kindern war doch wohl nichts geschehen?
Anna lebte nun schon seit mehr als zehn Jahren in dem kleinen Häuschen auf dem großen Hof des Bauern Schulz. Damals war sie mit ihrem Mann Friedrich hier eingezogen, und als ihre Eltern gestorben waren, hatte sie auch ihre Schwester Mine aufgenommen. Alle drei arbeiteten für den Bauern, pflügten, säten, ernteten, fütterten, melkten, butterten, putzten, fegten, hackten Holz, holten Wasser und ertrugen die Launen ihres Arbeitgebers, weil er ihnen dafür ein kleines Häuschen mit einem winzigem Stall und einem Gemüsegarten zur Verfügung stellte.
Dreißig Jahre lang regierte in Deutschland der Schrecken. An den Weggabelungen fanden Krähen eine willkommene Mahlzeit in erhängten Deserteuren, zahllose Dörfer lagen in Schutt und Asche, kaum eine Stadt entging Raub und Plünderung. Täglich wurden Männer gefoltert, Frauen geschändet, Kinder ermordet. Und so wurde der Tod zum ständigen Begleiter, den zu fürchten man schnell verlernte.
In einer solchen Zeit der Gewalt ist es ein Leichtes für das Böse, sich inmitten all dieser Schrecken zu verbergen. Still und heimlich findet es, umgeben von Brutalität und Verwüstung, Gelegenheit, seine ganz eigenen unglaublichen Taten zu vollbringen.
So geschah es damals, dass bereits seit mehr als zehn Jahren zahlreiche Frauen auf ungeheuerliche Weise den Tod fanden, ohne dass ihre verstümmelten Leichen Aufsehen zu erregen vermochten. Um manche von ihnen weinten hinterbliebene Männer und Kinder, andere wiederum wurden von ihren Freiern vermisst, und wieder andere ernteten nichts weiter als den mitleidigen Blick des Totengräbers, wenn sie überhaupt die Gnade erfuhren, begraben zu werden. Kaum jemand jedoch sah in diesen toten Frauen mehr als nur die Opfer eines Krieges, der unweigerlich Vergewaltigung und Mord mit sich brachte.
Doch tatsächlich hatten die Toten ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen - eine Geschichte, hinter der sich ein mörderisches Wesen verbarg, das den Krieg als willkommene Bühne benutzte, um ungehindert seine grausamen Taten zu vollbringen. Und so führte es sein Weg im Jahre 1629 auch in ein kleines Dorf im Osten Westfalens.
Dumpf drangen die Geräusche aus dem Haupthaus in den engen Verschlag, in welchem sich Anna Pippel versteckt hielt. Seit Stunden saß sie nun in diesem stinkenden Verlies und wartete darauf, dass das Wüten und Toben bald ein Ende finden würde und sie mit ihrem gewohnten Tagwerk fortfahren konnte. Sie war ein geduldiger Mensch, konnte vieles über sich ergehen lassen, doch die Enge ihrer winzigen Notherberge und vor allem der grausige Geruch wurden langsam unerträglich.
Es war schon viele Jahre her - Anna wusste selbst nicht mehr genau, wie viele -, da hatte sie noch zusammen mit ihrem Mann Friedrich dieses Loch gegraben, in dem sie nun hockte. Damals war der tolle Christian, wie man den Herzog von Braunschweig nannte, immer und immer wieder mit seinen Soldaten in die Dörfer der Gegend eingefallen und hatte auch das ihre so manches Mal heimgesucht.
Anna selbst hatte die Idee gehabt, den Eingang des Schlupflochs, in welchem sie sich bei weiteren Überfällen zu dritt verstecken wollten, unter dem Misthaufen zu verbergen. Dieser Vorschlag reute sie nun sehr, denn derselbe Misthaufen war es, der ihr im Moment die ohnehin spärliche Luft zusätzlich bestialisch verpestete. Wollte man unter Mist lediglich die Reste tierischer Auswürfe verstehen, so war diese Ansammlung von Unrat mehr als das: Hier tummelte sich alles, was Tier wie Mensch an Übelriechendem tagtäglich produzierte, und das seit Monaten. So war es kein Wunder, dass Anna in ihrem Verlies nicht allein war. Außer ihr fanden dort unzählige Insekten aller Art Unterschlupf und vermehrten sich in seinem feuchtwarmen Klima seit Jahren prächtig. Ganz so gut wie ihnen ging es Anna nicht, denn außer an eingeschlafenen Gliedern, unmöglich zu linderndem Juckreiz und erdrückender Atemnot litt sie auch unter zunehmender Angst.
Und wieder war dieses schreckliche, grausame Quieken zu hören, begleitet von dröhnendem Männergelächter. Zunächst hatte sie angenommen, dass die einfallenden Horden damit begonnen hätten, die Schweine des Bauern zu schlachten. Doch dann wurde immer unverkennbarer, dass diese abscheulichen Geräusche von Katharina, der drallen Magd des Bauern, stammen mussten.
Zwar war Katharina kein Kind von Traurigkeit, das wusste mindestens jeder zweite Mann im Dorf, den Bauern und den Pfarrer nicht ausgenommen. Doch was da jetzt mit ihr geschah, das passierte eindeutig gegen ihren Willen. Aber was sollte man tun? Helfen konnte Anna ihr nicht, das hätte nichts genutzt. Und eigentlich dachte sie auch gar nicht darüber nach, denn letztendlich wären sie dann alle beide zu Opfern geworden.
Diese Lektion hatte sie in den letzten Jahren gelernt, immer dann, wenn sich Katholische oder Evangelische über ihr Dorf mit all seinem Vieh und seinen Frauen hergemacht hatten. Sie würde einfach in ihrem stinkenden Loch bleiben und hoffen, dass sich niemand für diese heruntergekommene Kate interessierte, in der nichts zu finden war außer einer betagten Ziege und ihr - einer Frau, die allmählich kein ganz so frisches Mädchen mehr war wie Katharina. Nur Feuer legen, dachte Anna, Feuer legen, das durften sie nicht.
Feuer war Annas größte Sorge, denn elendig verbrennen wollte sie in ihrem Versteck auf keinen Fall. Ihre zweitgrößte Sorge galt ihrer Schwester Mine. Heute Morgen, schon in aller Frühe, war sie in den Wald aufgebrochen, um Holz zu sammeln. Doch sie war nicht zurückgekehrt, und dann waren die fremden Reiter ins Dorf gekommen. Es waren mindestens zwölf, und so, wie einige von ihnen gerade mit Katharina umgingen, waren die ganz und gar nicht zimperlich.
Mine war der einzige Mensch, der Anna noch geblieben war. Sie war nicht ganz richtig im Kopf, und ihre Mutter hatte immer erzählt, dass Mine schon bei der Geburt den Teufel gesehen habe, denn bereits als kleines Kind litt sie an der Fallsucht. Dabei hatte sie sich irgendwann so sehr den Kopf angeschlagen, dass sie tagelang nicht aufwachen wollte und die Eltern beim Pfarrer schon das Begräbnis bestellten. Dann kam sie aber doch wieder zu sich. Doch seitdem sprach sie kein einziges Wort mehr. Nur laut lachen und Melodien summen, das konnte sie. Jetzt war Mine hoffentlich im Wald geblieben und hatte sich gut versteckt, bis dieser Spuk hier vorüber war.
Die lustige Katharina schrie nun nicht mehr. Ganz still war sie geworden, und auch das Gegröle der Männer war verstummt. Stattdessen hörte Anna nun Hämmern, Schlagen, Brechen und Gackern. Wahrscheinlich nahmen sie gerade das schöne große Haus des Bauern auseinander und jagten sein Federvieh über den Hof. Wo wohl der Bauer geblieben war? Und wo war seine Frau, die noch immer im Wochenbett lag? Und auch den fünf Kindern war doch wohl nichts geschehen?
Anna lebte nun schon seit mehr als zehn Jahren in dem kleinen Häuschen auf dem großen Hof des Bauern Schulz. Damals war sie mit ihrem Mann Friedrich hier eingezogen, und als ihre Eltern gestorben waren, hatte sie auch ihre Schwester Mine aufgenommen. Alle drei arbeiteten für den Bauern, pflügten, säten, ernteten, fütterten, melkten, butterten, putzten, fegten, hackten Holz, holten Wasser und ertrugen die Launen ihres Arbeitgebers, weil er ihnen dafür ein kleines Häuschen mit einem winzigem Stall und einem Gemüsegarten zur Verfügung stellte.