Zwischen den Fronten
Die Kriegstagebücher 1942-1945
Gerhard Nebel(Author)
wjs Verlag
1st Edition
Published in September 2010
Book
Hardback
320 pages
978-3-937989-69-3 (ISBN)
Description
Gerhard Nebels dreibändiges Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg
ist zwischen 1948 und 1950 erschienen, vor der Währungsreform
und kurz danach. Obwohl der Autor sich damit auf einen Schlag in
die erste Reihe der Gegenwartsliteratur geschrieben hatte, gilt sein
Werk heute als verschollen.
Der Zuspruch der Kritik damals war überwältigend. 'Es gibt wenig
in unseren Tagen, was diese Sprache an Schnellkraft, an knappem
Sitz erreicht' (Erhart Kästner). Dieses Tagebuch ist 'eine ungewöhnliche
Leistung' (Karl Jaspers). 'Ein an lateinischer Denkgenauigkeit
geschärftes Deutsch und dabei sinnlich genug und wach für
jeden Windhauch des Alltäglichen', urteilt Michael Zeller in seinem
Nachwort.
Die nun endlich in einer Neuausgabe vorliegenden Tagebücher sind
dank der Kraft ihrer Sprache, der Unbestechlichkeit des Urteils und
der Freiheit eines Selbst-Denkers, der stets auf Distanz zu den
herrschenden Ideologien seiner Epoche blieb, ein Zeugnis großer
Prosa. In ihnen äußert sich ein unabhängiger Beobachter und
Einzelgänger seiner Zeit, dessen Betrachtungen auch heute noch
faszinieren.
ist zwischen 1948 und 1950 erschienen, vor der Währungsreform
und kurz danach. Obwohl der Autor sich damit auf einen Schlag in
die erste Reihe der Gegenwartsliteratur geschrieben hatte, gilt sein
Werk heute als verschollen.
Der Zuspruch der Kritik damals war überwältigend. 'Es gibt wenig
in unseren Tagen, was diese Sprache an Schnellkraft, an knappem
Sitz erreicht' (Erhart Kästner). Dieses Tagebuch ist 'eine ungewöhnliche
Leistung' (Karl Jaspers). 'Ein an lateinischer Denkgenauigkeit
geschärftes Deutsch und dabei sinnlich genug und wach für
jeden Windhauch des Alltäglichen', urteilt Michael Zeller in seinem
Nachwort.
Die nun endlich in einer Neuausgabe vorliegenden Tagebücher sind
dank der Kraft ihrer Sprache, der Unbestechlichkeit des Urteils und
der Freiheit eines Selbst-Denkers, der stets auf Distanz zu den
herrschenden Ideologien seiner Epoche blieb, ein Zeugnis großer
Prosa. In ihnen äußert sich ein unabhängiger Beobachter und
Einzelgänger seiner Zeit, dessen Betrachtungen auch heute noch
faszinieren.
More details
Language
German
ISBN-13
978-3-937989-69-3 (9783937989693)
Schweitzer Classification
Person
Gerhard Nebel, 1903 in Dessau geboren, studierte in Freiburg,
Marburg und Heidelberg Philosophie und Altphilologie bei Martin
Heidegger und Karl Jaspers und wurde nach dem Krieg mit seinen
Kriegstagebüchern bekannt, die ihm 1950 den Kunstpreis der Stadt
Wuppertal einbrachten. Er schrieb zahlreiche Bücher und Aufsätze,
unter anderem auch für die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung'.
Bis zu seinem Tod im Jahre 1974 lebte er als freier Schriftsteller in
Süddeutschland.
Marburg und Heidelberg Philosophie und Altphilologie bei Martin
Heidegger und Karl Jaspers und wurde nach dem Krieg mit seinen
Kriegstagebüchern bekannt, die ihm 1950 den Kunstpreis der Stadt
Wuppertal einbrachten. Er schrieb zahlreiche Bücher und Aufsätze,
unter anderem auch für die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung'.
Bis zu seinem Tod im Jahre 1974 lebte er als freier Schriftsteller in
Süddeutschland.