
Masse und Medium
Verschiebungen in der Ordnung des Wissens und der Ort der Literatur 1800/2000
De Gruyter Akademie Forschung (Publisher)
1st Edition
Published on 12. June 2002
Book
Hardback
XXII, 254 pages
978-3-05-003531-4 (ISBN)
Description
Die interdisziplinären Bewegungen innerhalb der Literaturwissenschaft in den letzten Jahrzehnten und die Formierung neuer Disziplinen wie Kulturwissenschaften und Medienwissenschaften machen diese zu einem eigentümlichen Unruheherd im Feld der Geisteswissenschaften. So erfährt gegenwärtig die Literaturwissenschaft in ihrem knapp zweihundertjährigen Bestehen nie dagewesene fundamentale Veränderungen, die mit der Rede von einem "Ende der Literatur" auch die Frage nach der Literaturwissenschaft selbst, nach ihren Möglichkeitsbedingungen und Perspektiven aufwerfen.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Berlin/Boston
Germany
Publishing group
De Gruyter
Target group
Professional and scholarly
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
3 Abbildungen
3 ill.
Dimensions
Height: 246 mm
Width: 155 mm
Thickness: 21 mm
Weight
575 gr
ISBN-13
978-3-05-003531-4 (9783050035314)
Schweitzer Classification
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Inge Münz-Koenen | Wolfgang Schäffner
Masse und Medium
Verschiebungen in der Ordnung des Wissens und der Ort der Literatur 1800/2000
E-Book
09/2014
1st Edition
De Gruyter Akademie Forschung
€99.95
Available for download
Content
Eberhard Lämmert: Was verbindet Medium und Masse? Vorrede Inge Münz-Koenen / Wolfgang Schäffner: Unruheherd Literaturwissenschaft. Eine Einführung Bernhard Dotzler: Big Number Avalanche & Weltliteratur. Medienwissenschaftliche Notizen zu Goethes Aktenführung (Respondenz: Waltraud Naumann-Beyer) Dorothea Böck: Die Taschenbibliothek oder Jean Pauls Verfahren, das "Bücher-All" zu destillieren (Respondenz: Wolfgang Klein) Annette Graczyk: Das Tableau als Antwort auf den Erfahrungsdruck und die Ausweitung des Wissens um 1800. Louis-Sébastien Merciers "Tableau von Paris" und Alexander von Humboldts Naturgemälde (Respondenz: Wolfgang Schäffner) Anselm Haverkamp: Masse mal Beschleunigung. Rhetorik als Meta-Physik der Ästhetik (Respondenz: Wolfgang Schäffner) Susanne Lüdemann: Unsichtbare Massen (Respondenz: Inge Münz-Koenen) Gerhard Neumann: Bibliothek und Psychiatrie. Wissensordnung und Autodafé in Canettis Roman "Die Blendung" (Respondenz: Eckart Goebel) Utz Riese: Masse und Migration. Zur postkolonialen Herausforderung der Literatur in den Kontaktzonen kulturellen Transfers (Respondenz: Klaus R. Scherpe) Monika Walter: Popularitat von testimonio und telenovela? Zum Konzept der Massenkommunikation in Lateinamerika (Respondenz: Karsten Düsdieker) Sigrid Weigel: Die geraubte Stimme und die Wiederkehr der Geister und Phantome. Film- und Theoriegeschichtliches zur Stimme als Pathosformel (Respondenz: Hermann Herlinghaus) Anton Kaes: Das Kino und die Massen (Respondenz: Helmuth Lethen) Inge Baxmann: Geheimnisse des Lebens und der Blick ins Körperinnere. Massenmedien und die Inszenierung medizinischen Wissens (Respondenz: Hartmut Böhme) K. Ludwig Pfeiffer: Lichtenberg, Hegel und die ausgebliebenen Folgen. Literatursystem, Medienreflexion und Asthetik zwischen 1790 und 1850 (Respondenz: Rainer Rosenberg) Karlheinz Barck: Literaturgeschichte als Mediengeschichte. Perspektiven (Respondenz: Joseph VogI)