
Mien leiw Rostock
Plattdeutsche Gedichte in und um Rostock im Frühling und Sommer
Wilhelm Münchow(Author)
BS-Verlag-Rostock
Published on 22. April 2018
Book
104 pages
978-3-86785-434-4 (ISBN)
Description
Der Autor der vor Ihnen liegenden Gedichte lädt Sie, lieber Leser, ein, mit ihm durch "sein Rostock" zu gehen.
Er möchte Ihnen diese, "seine Stadt" und das Umland so zeigen, wie er es sieht. Er nennt Rostock "seine Stadt", weil er in über fünfzig Jahren an vielen Ecken und Enden hier mitarbeiten und damit seinen kleinen Teil beitragen durfte, dass viele Gebäude und Bau-werke bis zehn Jahre nach der "Wende" entstehen konn-ten und heute da sind . "Gehen" Sie nun beim Lesen der Geschichten mit ihm durch diesen Teil von Mecklenburg und erleben Sie an vielen Tagen seine Stadt und das Umland so, wie er es sieht und jeder es erleben kann.
Er möchte Ihnen diese, "seine Stadt" und das Umland so zeigen, wie er es sieht. Er nennt Rostock "seine Stadt", weil er in über fünfzig Jahren an vielen Ecken und Enden hier mitarbeiten und damit seinen kleinen Teil beitragen durfte, dass viele Gebäude und Bau-werke bis zehn Jahre nach der "Wende" entstehen konn-ten und heute da sind . "Gehen" Sie nun beim Lesen der Geschichten mit ihm durch diesen Teil von Mecklenburg und erleben Sie an vielen Tagen seine Stadt und das Umland so, wie er es sieht und jeder es erleben kann.
More details
Language
German
Place of publication
Bargeshagen
Germany
Dimensions
Height: 20.5 cm
Width: 14.4 cm
Weight
140 gr
ISBN-13
978-3-86785-434-4 (9783867854344)
Schweitzer Classification
Person
Author
Wilhelm Münchow, Jahrgang 1939, der die vor Ihnen liegenden Geschichten geschrieben hat, verbrachte seine ersten Lebensjahre in Hinterpommern und erlebte dort den Krieg mit Flucht und Vertreibung.
Er kam erst 1947 nach Warin in Mecklenburg-Vorpommern und erlebte dort die Grundschul- und Lehrzeit. Durch die Grundschule (eine Lehrerin) und durch seinen Lehrmeister wurde bei ihm das Interresse an der plattdeutschen Mundart geweckt.
Später im Berufsleben traf er immer wieder vor allem auf ältere Mecklenburger, die Platt sprachen und ihm halfen, Worte und Sätze richtig zu sprechen und zu schreiben.
Nach Beendigung seines Arbeitslebens, dann als Rentner, hat er sich intensiv und mit Interesse diesem, seinem Hobby gewidmet.
In seinen Büchern
"Wariner Sandhasen", 2001, "Schöne un leege Tieden", 2005, "Dörch Meckelborg öwer Stieg un Straaten", 2009, "Up Hoch un Platt dörch Land un Stadt", 2011, "Mien leiw Rostock", 2018, "Mien leiw Meckelborg", 2018 schrifft he dat up, wat he tau seih'n kricht, wenn he dörch "sien Meckelborg" ströpt. Siehr oft vertällt em uns wunnerboret Land sülwst de een orrer anner Geschicht, un de brukt he denn blot noch uptauschrieben, un dat mökt em Freu'!
In "Kriegskind Wim", 2009, verarbeitet er auf Hochdeutsch die Kriegszeit mit Flucht und Verteibung in vielen schweren Stunden, aber dann auch noch ein paar besondere Erlebnisse, die er sich von der Seele schreiben musste, weil sie alle seinen Weg begleiteten ...
Content
AN'N OLLEN STROM .
De Hanse-Sail hebben wi öwerstah'n,
dunn wier'n wi nah de Warnow gah'n -
üm Schipp tau seih'n, ganz grote un lütt,
von unsen Flach kreegen wi dat mit!
De Sünn lacht dortau klor von Häben,
so'n Wäder ded nich ümmer gäben -
de schönen Daag gah'n fix vörbi,
de Freu von all's blifft lang in di!
Hüt sünd väl Lüüd al wedder dor,
will'n mit uns fiern - ganz wunnerbor -
Port-Paty heit dies Sak nu hüt un hier,
mit Musik un Danz, un dor gifft Bier!
Denn hüt sünd hier väl grote Schipp,
liggen an de Pier - un lüchten witt -
sünd hüt uns Gäst, kom'n von wiet her,
führtern väle Daag öwer't grote Meer!
Bring'n Lüüd tau uns ut frömde Länner,
de liehren all nu ok uns Land hier kennen -
ok freun wi uns, dat se tau uns herkom'n,
wi heiten ehr all - ganz hartlich willkom'n!
Geiht nah dies Dag so sacht tau End'n,
winken wi de Gäst lang mit uns' Händ'n -
wenn't Schipp afleggt un de Reis'geiht wieder,
greuten wi mit Danz un ok mit olle Leeder!
Führen's ut de Haben - denn greut' ehr dor noch Een -
steiht up de Mohl - is oft naug ganz allein -
de Lücht-Torm seggt all' Schipp lies AHOI,
wünscht gaude Fohrt nah Bombay un Haweii!
De Hanse-Sail hebben wi öwerstah'n,
dunn wier'n wi nah de Warnow gah'n -
üm Schipp tau seih'n, ganz grote un lütt,
von unsen Flach kreegen wi dat mit!
De Sünn lacht dortau klor von Häben,
so'n Wäder ded nich ümmer gäben -
de schönen Daag gah'n fix vörbi,
de Freu von all's blifft lang in di!
Hüt sünd väl Lüüd al wedder dor,
will'n mit uns fiern - ganz wunnerbor -
Port-Paty heit dies Sak nu hüt un hier,
mit Musik un Danz, un dor gifft Bier!
Denn hüt sünd hier väl grote Schipp,
liggen an de Pier - un lüchten witt -
sünd hüt uns Gäst, kom'n von wiet her,
führtern väle Daag öwer't grote Meer!
Bring'n Lüüd tau uns ut frömde Länner,
de liehren all nu ok uns Land hier kennen -
ok freun wi uns, dat se tau uns herkom'n,
wi heiten ehr all - ganz hartlich willkom'n!
Geiht nah dies Dag so sacht tau End'n,
winken wi de Gäst lang mit uns' Händ'n -
wenn't Schipp afleggt un de Reis'geiht wieder,
greuten wi mit Danz un ok mit olle Leeder!
Führen's ut de Haben - denn greut' ehr dor noch Een -
steiht up de Mohl - is oft naug ganz allein -
de Lücht-Torm seggt all' Schipp lies AHOI,
wünscht gaude Fohrt nah Bombay un Haweii!