Koordination der Standardsoftwareentwicklung
Ein situativer Ansatz
Martin Mikusz(Author)
Josef Eul Verlag
1st Edition
Published on 16. August 2011
Book
Paperback/Softback
XXVI, 270 pages
978-3-8441-0073-0 (ISBN)
Description
Sowohl empirische Befunde als auch die herrschende Meinung unter Fachleuten deuten darauf hin, dass die Organisationsgestaltung zugleich der mit den größten Risiken als auch mit den größten Verbesserungspotentialen behaftete Gestaltungsbereich der Softwareentwicklung ist. Ein wesentlicher organisatorischer Gestaltungsbereich ist dabei die Koordination. Koordinationsprobleme sind einer der Hauptgründe für die vielfach zitierte Softwarekrise und kommen insbesondere bei umfangreichen Softwareentwicklungsvorhaben zum Tragen. Solche Entwicklungsvorhaben sind im Bereich von Standardsoftware zahlreich vorzufinden. Sie zeichnen sich v. a. durch fehlende Transparenz von Entwicklungszielen, unzureichende Abstimmung der Beteiligten, ungelöste Zielkonflikte und ungeklärte Verantwortlichkeiten aus.
Die vorliegende Forschungsarbeit stellt einen situativ einsetzbaren Koordinationsansatz für umfangreiche Standardsoftware-Entwicklungsvorhaben bereit. Dazu wird zunächst das Konzept der Koordinationseffektivität abgeleitet. Anschließend wird, ausgehend von der Betrachtung des Standardsoftwareentwicklungsprozesses als einem 'kontinuierlichen und konfliktären Zielbildungsprozess', ein Set von konkreten Koordinationsmechanismen entwickelt, um in Abhängigkeit von bestimmten Gegebenheiten stets eine effektive Koordination sicherstellen zu können.
Mit dem Streben nach wissenschaftlicher Qualität ('rigor') und Relevanz für die Praxis ('relevance') richtet sich diese Arbeit sowohl an Wissenschaftler und Studenten mit Interesse an organisatorischen Aspekten der Softwareentwicklung als auch an Verantwortliche in Standardsoftwareunternehmungen.
Die vorliegende Forschungsarbeit stellt einen situativ einsetzbaren Koordinationsansatz für umfangreiche Standardsoftware-Entwicklungsvorhaben bereit. Dazu wird zunächst das Konzept der Koordinationseffektivität abgeleitet. Anschließend wird, ausgehend von der Betrachtung des Standardsoftwareentwicklungsprozesses als einem 'kontinuierlichen und konfliktären Zielbildungsprozess', ein Set von konkreten Koordinationsmechanismen entwickelt, um in Abhängigkeit von bestimmten Gegebenheiten stets eine effektive Koordination sicherstellen zu können.
Mit dem Streben nach wissenschaftlicher Qualität ('rigor') und Relevanz für die Praxis ('relevance') richtet sich diese Arbeit sowohl an Wissenschaftler und Studenten mit Interesse an organisatorischen Aspekten der Softwareentwicklung als auch an Verantwortliche in Standardsoftwareunternehmungen.
More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2011
Universität Stuttgart
Language
German
Place of publication
Germany
Target group
Professional and scholarly
Mit dem Streben nach wissenschaftlicher Qualität ('rigor') und Relevanz für die Praxis ('relevance') richtet sich diese Arbeit sowohl an Wissenschaftler und Studenten mit Interesse an organisatorischen Aspekten der Softwareentwicklung als auch an Verantwortliche in Standardsoftwareunternehmungen.
Dimensions
Height: 210 mm
Width: 148 mm
Thickness: 19 mm
Weight
432 gr
ISBN-13
978-3-8441-0073-0 (9783844100730)
Schweitzer Classification
Person
Martin Mikusz studierte an der Universität Stuttgart technisch-orientierte Betriebswirtschaftslehre. Seit seinem Abschluss im Jahr 2006 ist er akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik II (Unternehmenssoftware) von Prof. Dr. Georg Herzwurm an der Universität Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Organisation und Koordination der Softwareentwicklung sowie Betriebswirtschaftslehre der Softwareunternehmung. Der Autor ist zudem Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Stuttgart. Die Promotion zum Dr. rer. pol. erfolgte im Jahr 2011.
Content
1. Gegenstand und wissenschaftliche Vorgehensweise der Arbeit
1.1 Motivation
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Forschungsstrategie
1.4 Wissenschaftstheoretische und -methodologische Basis
1.5 Stand der Forschung
2. Konzeption des situativen Koordinationsansatzes
2.1 Theoretischer Zugang über den Situativen Ansatz der Organisationsgestaltung
2.2 Theoretischer Zugang über das entscheidungsorientierte Konzept der Organisationsgestaltung
2.3 Situativer Koordinationsansatz für die Standardsoftwareentwicklung
2.4 Konzeption des situativen Koordinationsansatzes im Überblick
3. Umsetzung des situativen Koordinationsansatzes
3.1 Fallstudiendesign
3.2 Gestaltungsmaßnahmen der Koordination
3.3 Bestimmung der übergeordneten Projektzielpräferenzen als Gestaltungsbedingung
3.4 Organisatorische Umsetzung des situativen Koordinationsansatzes
3.5 Umsetzung des situativen Koordinationsansatzes im Überblick
4. Kritische Würdigung der Arbeit
4.1 Kritische Würdigung aus Sicht des Situativen Ansatzes der Organisationsgestaltung
4.2 Kritische Würdigung aus Sicht des entscheidungsprozessorientierten Ansatzes der Organisationsgestaltung
1.1 Motivation
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Forschungsstrategie
1.4 Wissenschaftstheoretische und -methodologische Basis
1.5 Stand der Forschung
2. Konzeption des situativen Koordinationsansatzes
2.1 Theoretischer Zugang über den Situativen Ansatz der Organisationsgestaltung
2.2 Theoretischer Zugang über das entscheidungsorientierte Konzept der Organisationsgestaltung
2.3 Situativer Koordinationsansatz für die Standardsoftwareentwicklung
2.4 Konzeption des situativen Koordinationsansatzes im Überblick
3. Umsetzung des situativen Koordinationsansatzes
3.1 Fallstudiendesign
3.2 Gestaltungsmaßnahmen der Koordination
3.3 Bestimmung der übergeordneten Projektzielpräferenzen als Gestaltungsbedingung
3.4 Organisatorische Umsetzung des situativen Koordinationsansatzes
3.5 Umsetzung des situativen Koordinationsansatzes im Überblick
4. Kritische Würdigung der Arbeit
4.1 Kritische Würdigung aus Sicht des Situativen Ansatzes der Organisationsgestaltung
4.2 Kritische Würdigung aus Sicht des entscheidungsprozessorientierten Ansatzes der Organisationsgestaltung