
In die Transitzone
Elena Messner(Author)
Edition Atelier (Publisher)
Published on 3. October 2016
Book
Hardback
216 pages
978-3-903005-21-1 (ISBN)
Description
Als Daniel das südeuropäische Makrique erreicht, ist die Hafenstadt gezeichnet von den Ereignissen der letzten Monate. Wo früher in den Yachtclubs Partys gefeiert wurden, suchen die Einheimischen nun das Meer nach ertrunkenen Flüchtlingen ab. Der Hafen ist durch Streiks stillgelegt, die Bevölkerung gespalten. Daniel zieht durch die Straßen und sieht sich schnell mit den Sehnsüchten und Ängsten der Menschen konfrontiert. Als sich das Gerücht verbreitet, dass ein neues Boot am Horizont aufgetaucht sein soll, eskalieren die Ereignisse ...
Reviews / Votes
"Elena Messner hat sich 2014 mit ihrem Debütroman 'Das lange Echo' eindrucksvoll an ein großes Thema herangewagt: den Ersten Weltkrieg. Ihr zweites Buch spielt in einer südeuropäischen Hafenstadt, vor der statt Fischen Flüchtlinge ins Netz gehen, also mitten in einer Katastrophe der Jetztzeit." - Mareike Boysen, vormagazinMore details
Language
German
Place of publication
Wien
Austria
Product notice
sewn/stitched
With printed dust jacket
With ribbon marker(s)
Dimensions
Height: 20.5 cm
Width: 12.5 cm
Weight
362 gr
ISBN-13
978-3-903005-21-1 (9783903005211)
Schweitzer Classification
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Person
Author
Elena Messner, 1983 in Klagenfurt geboren, aufgewachsen in Ljubljana und Salzburg, Studium der Komparatistik und Kulturwissenschaften in Wien und Aix-en-Provence. Mitbegründerin der Kulturplattform www.textfeldsuedost.com, auch als Herausgeberin und Kulturvermittlerin tätig, schreibt Prosa, Essays und Theatertexte. Sie lebt derzeit in Marseille und unterrichtet am Institut für Germanistik an der Universität Aix/Marseille. Ihr Debütroman »Das lange Echo« ist 2014 in der Edition Atelier erschienen.
ISNI: 0000 0004 2621 5704 GND: 1052606709
ISNI: 0000 0004 2621 5704 GND: 1052606709
Content
»Die allgemeine Verlassenheit erinnerte ihn an die Zollstation und den Kontrollposten, wo er gestern auf dem Weg in die vom Binnenland abgetrennte Stadt aufgehalten worden war. Die letzte Grenze, die er hatte passieren müssen, war kaum gesichert gewesen, und große Teile des Drahtzaunes waren zerschnitten, man merkte rasch, dass die Grenzanlage aus noch andauernden Konflikten hervorgegangen war, dass sie provisorisch hochgezogen und dann vernachlässigt worden war. Obwohl sie sicher noch nicht von irgendwelchen Kartographen fertig berechnet und endgültig festgelegt worden war, standen da zwei Kontrolleure in Uniform neben einer rot-weiß-gestreiften Schranke vor der Hinweistafel: >You are entering a border area!<, wobei jemand den Spruch: >You are leaving our free international area to defend!< darübergesprüht hatte.«