
Max Taut - Bauten
Mit einer Einleitung von Alfred Kuhn und einem Nachwort zur Neuausgabe von Roland Jaeger
Mann, Gebr. (Publisher)
Published in 2002
Book
Hardback
978-3-7861-2409-2 (ISBN)
Description
Der 1932 in einer Parallelreihe der 'Neue Werkkunst'-Monographien erschienene Band dokumentiert in Aufnahmen namhafter Fotografen das 1927-31 entstandene Werk des Architekten Max Taut (1884-1967). Vorgestellt werden seine Berliner Bauten, die zu den Höhepunkten des 'Neuen Bauens' zählen, darunter der Verwaltungsbau der Reichsknappschaft (1930) und die Schulbauten in Köpenick und Lichtenberg (um 1930), aber auch sein Gewerkschaftsgebäude in Frankfurt (1931). Der Einführungstext stammt von dem Berliner Kunsthistoriker Alfred Kuhn (1885-1940), dessen Schaffen im Nachwort erstmals gewürdigt wird.
Im Unterschied zu seinem gut publizierten Bruder Bruno Taut (1880-1938) steht zu Max Taut (1884-1967), den nicht wenige Architekturhistoriker sogar für den besseren Architekten halten, eine repräsentative Monographie noch aus. Ungeachtet älterer Ausstellungskataloge der Akademie der Künste (1964 und 1984) sowie einer neueren Würdigung durch die Hochschule der Künste (1999) kommt daher den zeitgenössischen Veröffentlichungen über Max Taut ein besonderer Quellenwert zu: Nachdem der Gebr. Mann Verlag die 1927 in der Reihe 'Neue Werkkunst' erschienene Max Taut-Monographie bereits 1996 als Reprint herausgebracht hat, wird nun auch die daran anschließende Werkdokumentation nachgedruckt, die 1932 in der Parallelreihe 'Deutsche Architektur-Bücherei' erschienen ist. Sie stellt nach Form und Inhalt ein Dokument 'zeitgemäßer Sachlichkeit' dar.
Präsentiert werden darin Max Tauts Berliner Bauten, die zu den Höhepunkten des 'Neuen Bauens' zählen: Der Verwaltungsbau der Reichsknappschaft (1930), das Dorotheen-Lyzeum in Köpenick (1929), der Schulkomplex in Lichtenberg (1929-1932) und die Großbäckerei in Spandau (1931). Enthalten sind aber auch Max Tauts Gewerkschaftsgebäude in Frankfurt (1931) sowie einige seiner nicht zur Ausführung gelangten Wettbewerbsentwürfe. Ein redaktionell aufgemachter Anzeigenanhang bietet ergänzende Informationen zu Details und Materialien der Bauausführung. Aufnahmen der Fotografen Köster, Krajewsky, Stone und Wolff machen das Buch zudem zu einem herausragenden Belegstück der damaligen Architekturfotografie.
Der Einführungstext stammt von Alfred Kuhn (1885-1940). Im Nachwort wird nicht nur das vorgestellte Werk des Architekten kommentiert, sondern erstmals auch das Schaffen dieses in Vergessenheit geratenen Berliner Kunsthistorikers der zwanziger Jahre gewürdigt.
Im Unterschied zu seinem gut publizierten Bruder Bruno Taut (1880-1938) steht zu Max Taut (1884-1967), den nicht wenige Architekturhistoriker sogar für den besseren Architekten halten, eine repräsentative Monographie noch aus. Ungeachtet älterer Ausstellungskataloge der Akademie der Künste (1964 und 1984) sowie einer neueren Würdigung durch die Hochschule der Künste (1999) kommt daher den zeitgenössischen Veröffentlichungen über Max Taut ein besonderer Quellenwert zu: Nachdem der Gebr. Mann Verlag die 1927 in der Reihe 'Neue Werkkunst' erschienene Max Taut-Monographie bereits 1996 als Reprint herausgebracht hat, wird nun auch die daran anschließende Werkdokumentation nachgedruckt, die 1932 in der Parallelreihe 'Deutsche Architektur-Bücherei' erschienen ist. Sie stellt nach Form und Inhalt ein Dokument 'zeitgemäßer Sachlichkeit' dar.
Präsentiert werden darin Max Tauts Berliner Bauten, die zu den Höhepunkten des 'Neuen Bauens' zählen: Der Verwaltungsbau der Reichsknappschaft (1930), das Dorotheen-Lyzeum in Köpenick (1929), der Schulkomplex in Lichtenberg (1929-1932) und die Großbäckerei in Spandau (1931). Enthalten sind aber auch Max Tauts Gewerkschaftsgebäude in Frankfurt (1931) sowie einige seiner nicht zur Ausführung gelangten Wettbewerbsentwürfe. Ein redaktionell aufgemachter Anzeigenanhang bietet ergänzende Informationen zu Details und Materialien der Bauausführung. Aufnahmen der Fotografen Köster, Krajewsky, Stone und Wolff machen das Buch zudem zu einem herausragenden Belegstück der damaligen Architekturfotografie.
Der Einführungstext stammt von Alfred Kuhn (1885-1940). Im Nachwort wird nicht nur das vorgestellte Werk des Architekten kommentiert, sondern erstmals auch das Schaffen dieses in Vergessenheit geratenen Berliner Kunsthistorikers der zwanziger Jahre gewürdigt.
More details
Series
Language
German
Product notice
Cloth over boards
Illustrations
50 Abbildungen, 36 Bildtafeln, 33 Abbildungen
Dimensions
Height: 195 mm
Width: 260 mm
Weight
542 gr
ISBN-13
978-3-7861-2409-2 (9783786124092)
Schweitzer Classification
Persons
Alfred Kuhn (1885-1940) war einer der produktivsten Berliner Kunsthistoriker und -kritiker der zwanziger Jahre. Neben Büchern u.a. über Peter Cornelius (1920), die moderne Plastik (1921), Lovis Corinth (1925) und die polnische Kunst (1930) publizierte er vielfältig in Zeitschriften wie 'Kunstchronik', 'Kunstblatt' und 'Cicerone'. Außerdem organisierte er Präsentationen deutscher Kunst im Ausland, darunter 1931 gemeinsam mit Max Taut eine Ausstellung zeitgenössischer deutscher Architektur in Jugoslawien. Aus dieser Zusammenarbeit ging auch Kuhns 1932 erschienene Monographie über den Architekten hervor. Nach 1933 erhielt der Kunsthistoriker als 'Nichtarier' quasi Berufsverbot und geriet später in Vergessenheit.