
Das Matutinalbuch aus Scheyern
Faksimile der Bildseiten aus dem Codex Latinus Monacensis 17401 der Bayerischen Staatsbibliothek München,Numerierte Vorzugsausgabe (Nr. 1-100) in Halbpergament-Kassette
Reichert Verlag
Published on 1. January 1980
Book
Leather / fine binding
107 pages
978-3-88226-093-9 (ISBN)
Description
Das Matutinalbuch aus Scheyern enthält wichtige Zeugnisse romanischer Buchmalerei des frühen 13. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum und erweist sich durch die Vielfalt der beigebundenen Texte und Bilder als ein über den liturgischen Raum hinaus bedeutendes Zeitdokument.
Das Matutinale enstand zwischen 1215 (Weihe der neuen Kirche nach Brand der Klosterbauten) und 1225 im Auftrag des Abtes Conrad I. im Kloster Scheyern und gehörte zu den ersten Ausstattungsgegeständen der neuen, Maria geweihten Kirche. Das großformatige, reich illuminierte Buch war in erster Linie für den nächtlichen Gottesdienst (Matutin) im Chor der Scheyerer Mönchsgemeinschaft bestimmt - die Blätter zeigen die Spuren intensiver Benutzung, auch gelegentliche Wachs- oder Talgflecken. Der Band setzt sich aus zwei großen Teilen zusammen. Der eine (20r bis 473r) umfaßt den Grundtext, das Matutinale, dem wie allen liturgischen Büchern eine komputistische Tabelle für die Berechnung des Ostertermins sowie ein Fest- und Heiligenkalender vorausgehen; ferner ein Bildteil, dessen zentrale Darstellung das Widmungsbild ist. Der zweite Komplex vereinigt eine Vielfalt von ursprünglich selbständigen Teilen: einen sog. Epilog; Herrscherkataloge; Scheyerer Annalen; drei Legenden in Gedichtform; Traditionsnotizen und Einkünfte des Klosters und einen Bilderzyklus (14r bis 19v). Der faksimilierte Bilderzyklus enthält die monumentale Darstellung des apokalyptischen Weibes mit dem Drachen, aber auch andere ikonographisch und künstlerisch bedeutende Miniaturen. Die wenigen bis heute veröffentlichten Miniaturen wurden wegen des außergewöhnlich großen Formates des Buches stets verkleinert widergegeben. Nun erstmals in Originalgröße reproduziert, kommen Formenreichtum und Ausdruckskraft der Bilder voll zur Geltung.
Das Matutinale enstand zwischen 1215 (Weihe der neuen Kirche nach Brand der Klosterbauten) und 1225 im Auftrag des Abtes Conrad I. im Kloster Scheyern und gehörte zu den ersten Ausstattungsgegeständen der neuen, Maria geweihten Kirche. Das großformatige, reich illuminierte Buch war in erster Linie für den nächtlichen Gottesdienst (Matutin) im Chor der Scheyerer Mönchsgemeinschaft bestimmt - die Blätter zeigen die Spuren intensiver Benutzung, auch gelegentliche Wachs- oder Talgflecken. Der Band setzt sich aus zwei großen Teilen zusammen. Der eine (20r bis 473r) umfaßt den Grundtext, das Matutinale, dem wie allen liturgischen Büchern eine komputistische Tabelle für die Berechnung des Ostertermins sowie ein Fest- und Heiligenkalender vorausgehen; ferner ein Bildteil, dessen zentrale Darstellung das Widmungsbild ist. Der zweite Komplex vereinigt eine Vielfalt von ursprünglich selbständigen Teilen: einen sog. Epilog; Herrscherkataloge; Scheyerer Annalen; drei Legenden in Gedichtform; Traditionsnotizen und Einkünfte des Klosters und einen Bilderzyklus (14r bis 19v). Der faksimilierte Bilderzyklus enthält die monumentale Darstellung des apokalyptischen Weibes mit dem Drachen, aber auch andere ikonographisch und künstlerisch bedeutende Miniaturen. Die wenigen bis heute veröffentlichten Miniaturen wurden wegen des außergewöhnlich großen Formates des Buches stets verkleinert widergegeben. Nun erstmals in Originalgröße reproduziert, kommen Formenreichtum und Ausdruckskraft der Bilder voll zur Geltung.
More details
Edition
Numerierte Vorzugsausgabe (Nr. 1-100) in Halbpergament-Kassette
Language
German
Place of publication
Wiesbaden
Germany
Publishing group
Reichert, L
Product notice
Vellum
Illustrations
32
32 farbige Abbildungen
Dimensions
Height: 60 cm
Width: 45 cm
Weight
7500 gr
ISBN-13
978-3-88226-093-9 (9783882260939)
Schweitzer Classification