Wörlitzer Blätter
Gedichte, Prosa, Briefe
Friedrich von Matthisson(Author)
Christian Eger(Editor)
Waldersee Verlag
1st Edition
Published in 2006
Book
Hardback
207 pages
978-3-939335-01-6 (ISBN)
Description
Siebzehn Jahre alt ist Matthisson, als er im Frühjahr 1778 erstmals die Wörlitzer Anlagen betritt: eine Begegnung mit Folgen. In dem großen Garten östlich von Dessau findet der Dichter seine Lebenslandschaft. Hier dient er von 1795 bis 1811 als 'Lector und Reise-Geschäftsführer' der Fürstin. Von hier aus zieht er nach Italien und in die Schweiz. Zwei Ehen führt Matthisson in Wörlitz, ein Kind trägt er zu Grabe, im Herbst 1806 schützt er das Schloss vor den Truppen Napoleons. Nach dem Tod der Fürstin wandert Matthisson nach Stuttgart ab, um 1828 nach Wörlitz zurückzukehren, wo er 1831 stirbt und beigesetzt ist. Nie habe er, schreibt Matthisson 1794, die Wörlitzer Anlagen verlassen, 'ohne die beglückende Stille des Geistes, welche, nach Horazens Ausdruck, Bitterkeiten durch sanftes Lächeln mildert, und die Mutter der echten Lebensweisheit ist'. In Briefen, Gedichten und Tagebuchblättern finden die Wörlitzer Jahrzehnte ihre sprechende Gestalt.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Illustrations
1 Porträt u. 26 Fotos
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 12 cm
Weight
349 gr
ISBN-13
978-3-939335-01-6 (9783939335016)
Schweitzer Classification
Persons
Friedrich von Matthisson, geadelt 1809, wird 1761 als Sohn eines Landpfarrers in Hohendodeleben bei Magdeburg geboren und stirbt 1831 im Alter von 70 Jahren in Wörlitz. Studium der Theologie und Philologie in Halle, Lehrer am Philanthropin in Dessau, Hofmeisterposten in Altona, Heidelberg und Lyon. Zahlreiche Reisen führen den um 1800 gefeierten Dichter vorzugsweise in die Schweiz und nach Italien. Von 1795 bis 1811 Vorleser und Reisebegleiter der Dessauer Fürstin, von 1812 bis 1828 Oberbibliothekar und Mitglied der Hoftheater-Intendanz des württembergischen Königs in Stuttgart. Gottfried August Bürger zählt Matthisson zu den besten Dichtern Deutschlands, Wieland feiert und Schiller preist ihn, Beethoven und Schubert vertonen seine Verse. Von 1815 an erscheinen 'Sämmtliche Werke' in acht Bänden in Wien, ab 1825 die 'Schriften' in acht Bänden in Zürich.
Author
Editor
Foreword
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