
Der Schneeleopard
Peter Matthiessen(Author)
Judith Schalansky(Editor)
Matthes & Seitz Berlin (Publisher)
1st Edition
Published on 1. April 2021
Book
Hardback
330 pages
978-3-95757-950-8 (ISBN)
Description
Im Visier der schönsten Raubkatze der Welt: eine Reise an den Rand des Himmels und an die Grenzen unserer Wahrnehmung
Im Herbst 1973 bricht Peter Matthiessen mit dem Biologen George Schaller in die höchsten ganzjährig bewohnten Bergtäler der Erde auf: ins nepalesische Dolpo. Hier trotzen Menschen und Tiere extremen Bedingungen ein Leben voller Schärfe und Kontur ab. Und seit Jahrhunderten blüht hier eine Tradition des tibetischen Buddhismus. Schaller will das Brunftverhalten hochalpiner Blauschafe dokumentieren, Matthiessen die Trauer über den Krebstod seiner Frau verarbeiten. Beide verbindet die Faszination für den geheimnisvollsten Bewohner des Dolpos: den Schneeleoparden.
In diesem Meisterwerk, für das Matthiessen gleich zweimal - 1979 und 1980 in unterschiedlichen Kategorien - den National Book Award erhielt, verbinden sich naturkundliche Klarheit, spirituelle Wachsamkeit und die lyrische Kunst der Sprachverknappung zu einem lebensverändernden Leseerlebnis. Noch nie war dieses literarische Zeugnis für den unermesslichen Reichtum der Welt, der geistige wie materielle Entsagung bedeuten kann, dringlicher und zeitgemäßer als heute.
Überarbeitet und mit einem Nachwort versehen von Bernhard Malkmus.
Reviews / Votes
»Gerade weil der Schneeleopard sich den Blicken entzieht, steht er in [Matthiessens] berühmtestem Buch für die menschliche Sehnsucht nach dem Numinosen und entfaltet eine mysteriöse Gegenwärtigkeit.« - Wolfgang Schneider, SWR2More details
Series
Edition
1. Auflage, neue Ausgabe
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Edition type
New edition
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Dimensions
Height: 232 mm
Width: 154 mm
Thickness: 24 mm
Weight
601 gr
ISBN-13
978-3-95757-950-8 (9783957579508)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Peter Matthiessen (1927 - 2014) war ein amerikanischer Schriftsteller, Natur- und Umweltschützer. Nach dem Studium übersiedelte er nach Paris, wo er eine Literaturzeitschrift The Paris Review gründete. Bereits 1959 wies er in seinem Buch über Wildlife in America auf den Klimawandel hin. Neben Veröffentlichungen für Zeitschriften, wurden etliche seiner Bücher im The New Yorker als Fortsetzungen abgedruckt. Der zeitlebens Zen praktizierende Schriftsteller brach schließlich 1972 mit George Schaller in das Himalayagebirge auf. Für seine Werke erhielt er vielfache Auszeichnungen, u.a. den National Book Award in den Jahren 1979, 1980 und 2008. Bislang erschienen: Wildlife in America (1959) At Play in the Fields of the Lord (1965), der Bildband Blue Meridian: The Search for the Great White Shark (1971), In the Spirit of Crazy Horse (1983). Er starb 2014 auf Long Island.
Editor
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr Atlas der abgelegenen Inseln als auch ihr Bildungsroman Der Hals der Giraffe wurden von der Stiftung Buchkunst zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt. Für ihr Verzeichnis einiger Verluste erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.
Afterword
Bernhard Malkmus ist Professor für Germanistik an der nordenglischen Newcastle University. Seine wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Modernetheorie, Naturästhetik und Umweltethik. Darüber hinaus regelmäßige Publikationen als Essayist und Übersetzer.
Translation
Stephan Schuhmacher ist Autor, Herausgeber und Übersetzer. Er studierte Soziologie, Psychologie, Japanologie und Sinologie. 20 Jahre lang wurde er im Zen geschult, darunter fünf Jahre in Kamakura, Japan. Nach seiner Arbeit als Lektor und Programmleiter zog er nach Südwestfrankreich und gründete dort das Redaktionsbüro und internationale Netzwerk ENSO Publishing.
Maria Csollány (1932-2018) war nach ihrer Flucht aus den Niederlanden nach Ungarn ab 1953 für eine ungarische Tageszeitung und als Übersetzerin tätig. Wegen des Ungarischen Volksaufstands floh sie erneut und lebte ab 1956 in Deutschland, wo sie seit 1971 als mehrfach preisgekrönte Übersetzerin aus dem Englischen, Ungarischen, Niederländischen und Afrikaans ins Deutsche arbeitete.