
Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Simulation der anwaltlichen Rechtsberatung
Description
Künstliche Intelligenz hat unlängst Einzug in die Rechtsberatung erhalten und verzeichnet bereits heute große Potenziale. Insbesondere mit den Entwicklungen im Bereich der generativen KI lassen sich bereits heute viele unterschiedliche Arbeitsschritte der Rechtsberatung simulieren. Doch mit diesen Potenzialen sind auch Risiken verbunden. Die Arbeit zeigt neben den technischen Grundlagen der zum Einsatz kommenden Systeme, die Einsatzbereiche und den regulatorischen Rahmen für die Erbringung von Rechtsberatung auf. Hierbei wird insbesondere auf das RDG und die BRAO eingegangen und aufgezeigt, dass sich die aktuellen technischen Entwicklungen hierunter subsumieren lassen. Weiterhin werden die Besonderheiten aufgezeigt, die sich aus einer Anwendung des UWG, des BGB und der KI-Verordnung ergeben. In dem letzten Kapitel wird eine Änderung des RDG und der BRAO zur Beseitigung von Rechtsunsicherheiten und Gesetzeslücken vorgeschlagen.
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Person
Kim-Lukas Martin studierte Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte an dieser bei Prof. Dr. Volker Michael Jänich. Parallel zu seiner Dissertation war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in mehreren internationalen Wirtschaftskanzleien tätig. Seit Mai 2024 absolviert er sein Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin.