
Alan Greenspan
Der Hohepriester des Geldes
Justin Martin(Author)
dtv (Publisher)
Published in January 2003
Book
Paperback/Softback
384 pages
978-3-423-36301-3 (ISBN)
Description
Das Leben des Superstars der internationalen Finanzszene (FAZ) ist zugleich eine faszinierende Reise durch die amerikanische Wirtschaftsgeschichte.
Justin Martin löst mit Bravour eine scheinbar unmögliche Aufgabe: Finanzpolitik und unterhaltsame Lektüre zu verbinden. Alan Greenspan, Jahrgang 1926, seit 1987 Präsident der amerikanischen Notenbank Fed, gilt als zweitmächtigster Mann der Welt. Wenn der hagere, leicht gebeugte Herr mit dem schütteren Haar ans Rednerpult huscht, wägen die Finanzmakler jede Silbe einzeln. Broker nennen ihre Söhne Alan.
Justin Martin zeigt uns den Hohepriester des Geldes, wie ihn nur wenige kennen: lebenslustig, witzig, mit einer Leidenschaft für Tennis, Saxophon und morgendliche ausgedehnte Aufenthalte in der Badewanne, dabei ein ausgezeichneter Ökonom, promoviert und detailbesessen.
Martin hatte Zugang zu Greenspans Familie und Freundeskreis, darunter Henry Kissinger, Gerald Ford und Milton Friedman.
Justin Martin löst mit Bravour eine scheinbar unmögliche Aufgabe: Finanzpolitik und unterhaltsame Lektüre zu verbinden. Alan Greenspan, Jahrgang 1926, seit 1987 Präsident der amerikanischen Notenbank Fed, gilt als zweitmächtigster Mann der Welt. Wenn der hagere, leicht gebeugte Herr mit dem schütteren Haar ans Rednerpult huscht, wägen die Finanzmakler jede Silbe einzeln. Broker nennen ihre Söhne Alan.
Justin Martin zeigt uns den Hohepriester des Geldes, wie ihn nur wenige kennen: lebenslustig, witzig, mit einer Leidenschaft für Tennis, Saxophon und morgendliche ausgedehnte Aufenthalte in der Badewanne, dabei ein ausgezeichneter Ökonom, promoviert und detailbesessen.
Martin hatte Zugang zu Greenspans Familie und Freundeskreis, darunter Henry Kissinger, Gerald Ford und Milton Friedman.
More details
Series
36301
Language
German
Place of publication
München
Germany
Dimensions
Height: 191 mm
Width: 124 mm
Weight
328 gr
ISBN-13
978-3-423-36301-3 (9783423363013)
Schweitzer Classification
Persons
Content
Während der aufregenden Tage des Jahres 1998 zeigte Greenspan, dass er über unfehlbare Instinkte zur Steuerung der amerikanischen Wirtschaft verfügte. Es war eine meisterhafte Leistung, und eine ungemein wichtige. Hätten die Vereinigten Staaten nachgegeben, dann hatte die »Asienseuche« auch auf die Wirtschaftssysteme der restlichen Welt übergegriffen. »Greenspan hat uns gerettet. Er hat den totalen Zusammenbruch verhindert«, so William Griggs, Geschäftsführer des Wall-Street-Unternehmens Griggs and Santow und langjähriger Beobachter der Fed.
Greenspan wurde als Held gefeiert und erreichte sogar ein gewisses Maß an Berühmtheit - das war zuvor noch keinem Notenbankpräsidenten gelungen.
Aber Greenspans plötzlicher Auftritt auf der öffentlichen Bühne - der Wirtschaftsfachmann, der sich nicht aus der Ruhe bringen lasst und der es versteht, die Märkte zu beruhigen - geschah nicht von ungefähr. Er war einen ungewöhnlichen und keineswegs immer direkten, einen wechselvollen und von Kontroversen begleiteten Weg gegangen. Der Sieg über die »Asienseuche« war nur einer der Höhepunkte eines ungewöhnlichen Lebens.
1987 wurde Greenspan in seine erste Amtsperiode als Notenbankpräsident berufen. In den vierziger Jahren dagegen hat er als professioneller Jazzmusiker gearbeitet. Fünfzehn Jahre lang gehörte er zum inneren Kreis der Autorin Ayn Rand. Und er war Berater von Richard Nixon und Gerald Ford.
Zahllose Siege, im Privatleben wie im Beruf, hat Alan Greenspan zu verzeichnen. Er hat auch viele Fehler gemacht, und es fehlte in seinem Leben nicht an Widrigkeiten. Im Lauf seines Lebens hat Greenspan Börseneinbrüche verhindert, als Berufsmusiker Klarinette und Saxophon gespielt und zweimal geheiratet; ist mit dem Präsidenten George Bush senior aneinander geraten, hat Millionen gemacht, ist plötzlich in der Zeichentrickserie Die Simpsons aufgetaucht und war maßgeblich beteiligt an der bislang längsten Phase wirtschaftlicher Prosperität der USA.
Seine Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind unberechenbar, insofern ist es auch eine Geschichte, deren letzte Kapitel noch längst nicht geschrieben sind. Was er der Welt hinterlasst, steht noch nicht fest. Eines jedoch ist sicher: Er hat ein bemerkenswertes Maß an Macht und Glanz erreicht. Die Welt hängt an seinen Lippen. Um eine Vorstellung davon zu erhalten, wohin die Zukunft Greenspan führen kann, lohnt es sich, in der Zeit rückwärts zu reisen und seiner Geschichte von Anfang an zu folgen.
Greenspan wurde als Held gefeiert und erreichte sogar ein gewisses Maß an Berühmtheit - das war zuvor noch keinem Notenbankpräsidenten gelungen.
Aber Greenspans plötzlicher Auftritt auf der öffentlichen Bühne - der Wirtschaftsfachmann, der sich nicht aus der Ruhe bringen lasst und der es versteht, die Märkte zu beruhigen - geschah nicht von ungefähr. Er war einen ungewöhnlichen und keineswegs immer direkten, einen wechselvollen und von Kontroversen begleiteten Weg gegangen. Der Sieg über die »Asienseuche« war nur einer der Höhepunkte eines ungewöhnlichen Lebens.
1987 wurde Greenspan in seine erste Amtsperiode als Notenbankpräsident berufen. In den vierziger Jahren dagegen hat er als professioneller Jazzmusiker gearbeitet. Fünfzehn Jahre lang gehörte er zum inneren Kreis der Autorin Ayn Rand. Und er war Berater von Richard Nixon und Gerald Ford.
Zahllose Siege, im Privatleben wie im Beruf, hat Alan Greenspan zu verzeichnen. Er hat auch viele Fehler gemacht, und es fehlte in seinem Leben nicht an Widrigkeiten. Im Lauf seines Lebens hat Greenspan Börseneinbrüche verhindert, als Berufsmusiker Klarinette und Saxophon gespielt und zweimal geheiratet; ist mit dem Präsidenten George Bush senior aneinander geraten, hat Millionen gemacht, ist plötzlich in der Zeichentrickserie Die Simpsons aufgetaucht und war maßgeblich beteiligt an der bislang längsten Phase wirtschaftlicher Prosperität der USA.
Seine Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind unberechenbar, insofern ist es auch eine Geschichte, deren letzte Kapitel noch längst nicht geschrieben sind. Was er der Welt hinterlasst, steht noch nicht fest. Eines jedoch ist sicher: Er hat ein bemerkenswertes Maß an Macht und Glanz erreicht. Die Welt hängt an seinen Lippen. Um eine Vorstellung davon zu erhalten, wohin die Zukunft Greenspan führen kann, lohnt es sich, in der Zeit rückwärts zu reisen und seiner Geschichte von Anfang an zu folgen.