
DAS KNAST-DILEMMA
Wegsperren oder resozialisieren? - Eine Streitschrift
Bernd Maelicke(Author)
Nomen Verlag
2nd Edition
Published on 28. February 2019
Book
Paperback/Softback
254 pages
978-3-939816-59-1 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
»Menschen wegzusperren ist einfach. Und führt meistens zu nichts.« Bernd Maelicke
Der deutsche Strafvollzug ist teuer und weitgehend erfolglos: Jedes Jahr werden in Deutschland ungefähr fünfzigtausend Menschen aus den Gefängnissen entlassen, das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Passau. Mehr als die Hälfte von ihnen hat leichtere oder mittelschwere Straftaten begangen, fast ein Drittel ist gefährlich oder schwer kriminell. Weil die meisten Entlassenen wieder rückfällig werden, ist der deutsche Strafvollzug ein »Drehtürvollzug«, der jährlich bundesweit rund 4,5 Milliarden Euro kostet.
Anhand von Fallbeispielen, erfolgreichen Projekten, persönlichen Erfahrungen, empirischen Zahlen und Fakten legt Bernd Maelicke dar, warum und wie das Gesamtsystem der ambulanten und stationären Resozialisierung verbessert werden muss. Er plädiert dafür, z.B. durch einen Ausbau der Bewährungshilfe Strafentlassene dabei zu unterstützen, sich wirksamer in die Gesellschaft einzugliedern. Nur so kann es gelingen, weitere Delikte insbesondere junger Straftäter zu verhindern und potentielle Opfer zu schützen.
In dieser 2., überarbeiteten Auflage ist neben der Aktualisierung der Daten vor allem die neu angefügte »Reso-Agenda 2025« von besonderer Bedeutung.
"Ein Motivationsbuch für eine rationale Kriminalpolitik und eine spannende Lektüre nicht nur für Fachleute." (Süddeutsche Zeitung)
"Ein spannender Report über den Alltag in deutschen Gefängnissen." (Stern Crime)
"Mit seinem Buch gibt Maelicke einen beeindruckenden Einblick in den Gefängnis-Alltag und stößt eine überfällige Diskussion an." (Sächsische Zeitung)
"Der Autor weiß, wovon er schreibt." (Neues Deutschland)
"Ein ausgesprochen lesenswertes Buch: Ein Muss nicht nur für die Beteiligten der Innen- und Justizpolitik." (NDR Info "Das politische Buch")
"Eine lesenswerte wie schonungslose Analyse der Stärken und Schwächen des Resozialisierungssystems - und ein Appell." (Deutschlandfunk "Andruck")
Der deutsche Strafvollzug ist teuer und weitgehend erfolglos: Jedes Jahr werden in Deutschland ungefähr fünfzigtausend Menschen aus den Gefängnissen entlassen, das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Passau. Mehr als die Hälfte von ihnen hat leichtere oder mittelschwere Straftaten begangen, fast ein Drittel ist gefährlich oder schwer kriminell. Weil die meisten Entlassenen wieder rückfällig werden, ist der deutsche Strafvollzug ein »Drehtürvollzug«, der jährlich bundesweit rund 4,5 Milliarden Euro kostet.
Anhand von Fallbeispielen, erfolgreichen Projekten, persönlichen Erfahrungen, empirischen Zahlen und Fakten legt Bernd Maelicke dar, warum und wie das Gesamtsystem der ambulanten und stationären Resozialisierung verbessert werden muss. Er plädiert dafür, z.B. durch einen Ausbau der Bewährungshilfe Strafentlassene dabei zu unterstützen, sich wirksamer in die Gesellschaft einzugliedern. Nur so kann es gelingen, weitere Delikte insbesondere junger Straftäter zu verhindern und potentielle Opfer zu schützen.
In dieser 2., überarbeiteten Auflage ist neben der Aktualisierung der Daten vor allem die neu angefügte »Reso-Agenda 2025« von besonderer Bedeutung.
"Ein Motivationsbuch für eine rationale Kriminalpolitik und eine spannende Lektüre nicht nur für Fachleute." (Süddeutsche Zeitung)
"Ein spannender Report über den Alltag in deutschen Gefängnissen." (Stern Crime)
"Mit seinem Buch gibt Maelicke einen beeindruckenden Einblick in den Gefängnis-Alltag und stößt eine überfällige Diskussion an." (Sächsische Zeitung)
"Der Autor weiß, wovon er schreibt." (Neues Deutschland)
"Ein ausgesprochen lesenswertes Buch: Ein Muss nicht nur für die Beteiligten der Innen- und Justizpolitik." (NDR Info "Das politische Buch")
"Eine lesenswerte wie schonungslose Analyse der Stärken und Schwächen des Resozialisierungssystems - und ein Appell." (Deutschlandfunk "Andruck")
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"Ein Motivationsbuch für eine rationale Kriminalpolitik und eine spannende Lektüre nicht nur für Fachleute." (Süddeutsche Zeitung)"Ein spannender Report über den Alltag in deutschen Gefängnissen." (Stern Crime)
"Mit seinem Buch gibt Maelicke einen beeindruckenden Einblick in den Gefängnis-Alltag und stößt eine überfällige Diskussion an." (Sächsische Zeitung)
"Der Autor weiß, wovon er schreibt." (Neues Deutschland)
"Ein ausgesprochen lesenswertes Buch: Ein Muss nicht nur für die Beteiligten der Innen- und Justizpolitik." (NDR Info "Das politische Buch")
"Eine lesenswerte wie schonungslose Analyse der Stärken und Schwächen des Resozialisierungssystems - und ein Appell." (Deutschlandfunk "Andruck")
More details
Edition
überarbeitet und um die »Reso-Agenda 2025« ergänzt
Language
German
Place of publication
Frankfurt am Main
Germany
Target group
Professional and scholarly
College/higher education
Politiker, Bewährungshelfer, Kriminologen, Gefängnisdirektoren
Product notice
With flaps
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 13.5 cm
Weight
380 gr
ISBN-13
978-3-939816-59-1 (9783939816591)
Schweitzer Classification
Other editions
New editions

Book
12/2023
Nomen Verlag
€24.90
Available immediately
Person
BERND MAELICKE
geboren 1941, ist einer der bekanntesten Experten auf dem Gebiet der Kriminal- und Sozialpolitik.
Von 1978 bis 1990 war er Direktor des renommierten Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) in Frankfurt/Main. Von 1990 bis 2005 steuerte er als Ministerialdirigent im Justizministerium von Schleswig-Holstein die Reform des Strafvollzugs und der ambulanten Dienste, seit 2005 ist er Gründungsdirektor des Deutschen Instituts für Sozialwirtschaft (DISW) in Lüneburg.
In zahlreichen Aufsätzen und Büchern publizierte er innovative Konzepte zur Resozialisierung von Straftätern und zum Schutz von Opfern.
geboren 1941, ist einer der bekanntesten Experten auf dem Gebiet der Kriminal- und Sozialpolitik.
Von 1978 bis 1990 war er Direktor des renommierten Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) in Frankfurt/Main. Von 1990 bis 2005 steuerte er als Ministerialdirigent im Justizministerium von Schleswig-Holstein die Reform des Strafvollzugs und der ambulanten Dienste, seit 2005 ist er Gründungsdirektor des Deutschen Instituts für Sozialwirtschaft (DISW) in Lüneburg.
In zahlreichen Aufsätzen und Büchern publizierte er innovative Konzepte zur Resozialisierung von Straftätern und zum Schutz von Opfern.
Content
Vorwort zur 2. Auflage 11
Prolog 15
I. Von geraden Wegen und krummen Bahnen 21
Turning Points (1) 21
Wie man zum Verbrecher wird 28
Ein ganz normaler Prozess 35
Alte Mauern, neue Ideen 51
Von der Freiheit in die Unfreiheit 63
Vollzugsziel: Resozialisierung 67
Im Regelvollzug 77
Entlassung und Resozialisierung 111
II. Auf der Suche nach etwas Besserem als Strafvollzug 131
Turning Points (2) 132
III. Schleswig-Holstein als Modellversuch 155
IV. Wegsperren oder resozialisieren? 181
V. Perspektiven 217
VI. Reso-Agena 2025 für eine wissensbasierte und wirkungsorientierte Kriminal- und Justizpolitik 245
Aktivitätenplan 248
Literatur 251
Prolog 15
I. Von geraden Wegen und krummen Bahnen 21
Turning Points (1) 21
Wie man zum Verbrecher wird 28
Ein ganz normaler Prozess 35
Alte Mauern, neue Ideen 51
Von der Freiheit in die Unfreiheit 63
Vollzugsziel: Resozialisierung 67
Im Regelvollzug 77
Entlassung und Resozialisierung 111
II. Auf der Suche nach etwas Besserem als Strafvollzug 131
Turning Points (2) 132
III. Schleswig-Holstein als Modellversuch 155
IV. Wegsperren oder resozialisieren? 181
V. Perspektiven 217
VI. Reso-Agena 2025 für eine wissensbasierte und wirkungsorientierte Kriminal- und Justizpolitik 245
Aktivitätenplan 248
Literatur 251