
Countdown 365 - Die Entführung
Band 5
Gabrielle Lord(Author)
CBT (Publisher)
Published on 6. April 2010
Book
Paperback/Softback
192 pages
978-3-570-30671-0 (ISBN)
Description
Countdown 365 - die Jagd geht weiter.
Der berühmte Wissenschaftler Tom Ormond ist ermordet worden! Seinem Sohn Cal bleiben genau 365 Tage, um das Rätsel seines Todes zu lösen - und selbst zu überleben. Inzwischen ist Cal schon seit vier Monaten auf der Flucht - doch die Zeit läuft weiterhin unerbittlich gegen ihn. Bis das Jahr vorüber ist, muss Cal den Mörder gefunden haben. Sonst ist er endgültig verloren!
In sechs brandneuen Bänden erfährt der Leser in Echtzeit, welchen Gefahren Cal sich stellen muss. Und die Jagd ist noch lange nicht zu Ende.
Keine Verschnaufpause für Cal: Gerade seinen Feinden entkommen, wird Großonkel Bartholomew ermordet, der eine heiße Spur im Todesrätsel um Cals Vater verfolgte. Cal ist des Mordes verdächtig - und wieder der Gejagte!
Der berühmte Wissenschaftler Tom Ormond ist ermordet worden! Seinem Sohn Cal bleiben genau 365 Tage, um das Rätsel seines Todes zu lösen - und selbst zu überleben. Inzwischen ist Cal schon seit vier Monaten auf der Flucht - doch die Zeit läuft weiterhin unerbittlich gegen ihn. Bis das Jahr vorüber ist, muss Cal den Mörder gefunden haben. Sonst ist er endgültig verloren!
In sechs brandneuen Bänden erfährt der Leser in Echtzeit, welchen Gefahren Cal sich stellen muss. Und die Jagd ist noch lange nicht zu Ende.
Keine Verschnaufpause für Cal: Gerade seinen Feinden entkommen, wird Großonkel Bartholomew ermordet, der eine heiße Spur im Todesrätsel um Cals Vater verfolgte. Cal ist des Mordes verdächtig - und wieder der Gejagte!
More details
Language
German
Dimensions
Height: 18.3 cm
Width: 12.5 cm
ISBN-13
978-3-570-30671-0 (9783570306710)
Schweitzer Classification
Persons
Content
Was bisher geschah.
1-April
An unserem Unfallort taucht ein Polizist auf, der mich nicht erkennt. Er übernimmt es, Lachlans Kopf über Wasser zu halten, und ich verschwinde im Busch. Sumo und Kelvin verfolgen mich, doch die Jagd wird von Schüssen unterbrochen. Wir geraten mitten in eine Schießübung der Armee!
Sumo wird von einer Kugel getroffen. Ich schaffe es, zu fliehen, und kann endlich Boges anrufen. Er erzählt mir, dass man bei Gabbi die lebenserhaltenden Maschinen abschalten will - ich habe eine Woche Zeit, um in die Stadt zurückzukehren und irgendwie zu versuchen, ihr das Leben zu retten. Der schnelle Entschluss, mich heimlich von einer alten Dame namens Melba Snipe mitnehmen zu lassen - indem ich in ihren Kofferraum springe -, führt zu einer überraschenden Begegnung.
3-April
Ich treffe den Ausreißer Griff Kirby und wir machen uns zusammen auf den Weg in die Stadt.
4-April
Boges informiert mich, dass Gabbis Geräte früher abgeschaltet werden sollen! Ich rase ins Krankenhaus und schleiche mich auf die Intensivstation, gerade noch rechtzeitig, um sie zu sehen. Im Koma wirkt sie schwach und hilflos, aber als ich mit ihr rede, beginnen ihre Augenlider zu flattern - für die Ärzte reicht das als Zeichen der Besserung und sie lassen sie leben. Rafe versucht meine Mutter daran zu hindern, den Notrufknopf zu drücken, als sie mich sieht. Ich bin entsetzt, Angst in ihren Augen zu entdecken. Sie hält mich immer noch für ein Monster.
5-April
Im Stadtteil Greenaway Park entdecke ich ein kleines Bootshaus am Fluss - ein perfektes neues Versteck!
19-April
Ich muss dringend Boges sehen, aber er hat panische Angst, dass man ihm folgt. Ich rede am Telefon mit ihm über das Ormond-Rätsel.
23-April
Ich sehe meinen Doppelgänger aus der örtlichen Highschool kommen.
25-April
Ich begegne unvermutet Rafe am Ehrenmal. Er greift schnell zum Handy, daher haue ich ab. Er ruft mir nach und erweckt so ungewollte Aufmerksamkeit - man erkennt mich! Da ich fürchte, geschnappt zu werden, flüchte ich mich zu Repro.
29-April
Endlich besuchen Boges und Winter mich im Bootshaus. Ich zeige ihnen das Rätsel, doch bald beginnen sie, sich zu streiten, und Winter verschwindet. Sligos Schläger tauchen auf und zwingen uns zur Flucht. Ich gehe Winter nach und finde sie am Ehrenmal. Sie erzählt mir, dass Kelvin Sligo immer sagen kann, wo ich bin. Aber woher hat er diese Informationen? Als ich zum Bootshaus zurückkehre, stelle ich fest, dass es verwüstet wurde und die Sachen aus meinem Rucksack weg sind. Jemand packt mich von hinten und ich verspüre einen stechenden Schmerz im Nacken. Dann wird alles schwarz.
3-April
Ich wache in der Psychiatrischen Anstalt Leechwood Lodge auf. Jemand hat mich ins Irrenhaus gesperrt und mir meine Identität geraubt. Ich habe alles verloren. Wie soll ich hier herauskommen?
1. Mai
noch 245 Tage.
Psychiatrische Anstalt Leechwood Lodge
07:07 Uhr
Schreie ließen mich aus dem Schlaf hochfahren.
In meinen verschwommenen Albtraum von dem weißen Spielzeughund und dem weinenden Baby hatten sich die sehr realen, verzweifelten Schreie der Menschen an diesem Ort gemischt. Nach ein paar Sekunden wich meine Verwirrung der ebenso schrecklichen Realität, dass ich entführt und in der Psychiatrischen Anstalt Leechwood Lodge eingesperrt worden war, wo mörderische Verrückte, geistig Verwirrte - und jetzt auch ich - hausten.
Noch vor ein paar Tagen hatte ich mich in dem ruhigen, kleinen Bootshaus am Wasser versteckt. Ich hatte langsam Fortschritte gemacht, die tatsächlich zu
etwas zu führen schienen, und jetzt saß ich in dieser psychiatrischen Hochsicherheitsanstalt unter falschem Namen und alles war vorbei.
07:10 Uhr
Es hatte keinen Sinn, an die Tür zu hämmern oder in die Hilferufe mit einzustimmen - das hatten mir die Pfleger nur allzu deutlich klargemacht.
Ich ließ mich auf das verwaschene Kopfkissen zurückfallen. Ein Leech war ein Blutegel, und ich fand, der Name passte hervorragend zu diesem Ort: Er schien einem das Leben auszusaugen. Mein Herz wurde mir schwer wie Blei, als ich darüber nachdachte, was in den letzten paar Tagen geschehen war.
Vulkan Sligo hatte mir die Zeichnungen meines Dads und die Kopie des Ormond-Rätsels gestohlen -dank Winter Frey, dieser Verräterin. Sie musste ihm von meinem Versteck im Bootshaus in Greenaway Park erzählt haben. Oder etwa nicht? Anfangs war ich total wütend auf sie gewesen, aber jetzt wusste ich nicht mehr so genau, warum eigentlich. Als der schwarze Subaru am Memorial Park aufgetaucht war, schien sie ziemlich entschlossen, mich zu beschützen - mir zu helfen und seine Insassen davon abzuhalten, mich zu suchen. Sie hatte sich vorgewagt, um sie abzulenken und von meiner Fährte abzubringen. Doch dann hatte jemand das Bootshaus verwüstet und mich geschnappt.
Ein bitterer Geschmack lag mir auf der Zunge, als ich an all die Dinge dachte, deretwegen ich so hart gearbeitet hatte, um sie zu entdecken und zu enträtseln. Jetzt waren sie weg. Die Schrecken der letzten vier Monate waren alle umsonst gewesen! Alles, was ich entdeckt hatte, während ich auf der Straße lebte und ständig auf der Flucht war, wurde Vulkan Sligo oder Oriana de la Force, oder wer auch immer mich hier hatte einsperren lassen, auf einem Silbertablett serviert. Dads Zeichnungen und das Ormond-Rätsel waren fort. Die ganze Mühe, nur um diesen Dieben zu helfen!
Hier eingesperrt war ich nutzlos - ich konnte nichts unternehmen. Ich rollte mich herum und vergrub das Gesicht in meinem Kopfkissen. Mir tat alles weh. Mein Hals schmerzte von dem Betäubungspfeil, der offensichtlich auch den dumpfen Schmerz in meiner rechten Schulter wieder verstärkt hatte.
Wenigstens steckte ich nicht mehr in der Zwangsjacke - einer der Pfleger hatte sie mir abgenommen, als ich in der Nacht aufs Klo musste. Er hatte gedroht, dass er sie mir sofort wieder anziehen würde, wenn ich mich nicht anständig aufführte.
Ich wollte nicht hier sein, ich wollte nicht ich sein - mir war einfach alles zu viel. Ich wünschte, ich könnte einfach nach Hause zu Mum und Gabbi, damit wir daran arbeiten konnten, wieder eine Familie zu sein. Wir brauchten Zeit, um uns daran zu gewöhnen, dass Dad nicht mehr da war. Warum musste das so sein?
1-April
An unserem Unfallort taucht ein Polizist auf, der mich nicht erkennt. Er übernimmt es, Lachlans Kopf über Wasser zu halten, und ich verschwinde im Busch. Sumo und Kelvin verfolgen mich, doch die Jagd wird von Schüssen unterbrochen. Wir geraten mitten in eine Schießübung der Armee!
Sumo wird von einer Kugel getroffen. Ich schaffe es, zu fliehen, und kann endlich Boges anrufen. Er erzählt mir, dass man bei Gabbi die lebenserhaltenden Maschinen abschalten will - ich habe eine Woche Zeit, um in die Stadt zurückzukehren und irgendwie zu versuchen, ihr das Leben zu retten. Der schnelle Entschluss, mich heimlich von einer alten Dame namens Melba Snipe mitnehmen zu lassen - indem ich in ihren Kofferraum springe -, führt zu einer überraschenden Begegnung.
3-April
Ich treffe den Ausreißer Griff Kirby und wir machen uns zusammen auf den Weg in die Stadt.
4-April
Boges informiert mich, dass Gabbis Geräte früher abgeschaltet werden sollen! Ich rase ins Krankenhaus und schleiche mich auf die Intensivstation, gerade noch rechtzeitig, um sie zu sehen. Im Koma wirkt sie schwach und hilflos, aber als ich mit ihr rede, beginnen ihre Augenlider zu flattern - für die Ärzte reicht das als Zeichen der Besserung und sie lassen sie leben. Rafe versucht meine Mutter daran zu hindern, den Notrufknopf zu drücken, als sie mich sieht. Ich bin entsetzt, Angst in ihren Augen zu entdecken. Sie hält mich immer noch für ein Monster.
5-April
Im Stadtteil Greenaway Park entdecke ich ein kleines Bootshaus am Fluss - ein perfektes neues Versteck!
19-April
Ich muss dringend Boges sehen, aber er hat panische Angst, dass man ihm folgt. Ich rede am Telefon mit ihm über das Ormond-Rätsel.
23-April
Ich sehe meinen Doppelgänger aus der örtlichen Highschool kommen.
25-April
Ich begegne unvermutet Rafe am Ehrenmal. Er greift schnell zum Handy, daher haue ich ab. Er ruft mir nach und erweckt so ungewollte Aufmerksamkeit - man erkennt mich! Da ich fürchte, geschnappt zu werden, flüchte ich mich zu Repro.
29-April
Endlich besuchen Boges und Winter mich im Bootshaus. Ich zeige ihnen das Rätsel, doch bald beginnen sie, sich zu streiten, und Winter verschwindet. Sligos Schläger tauchen auf und zwingen uns zur Flucht. Ich gehe Winter nach und finde sie am Ehrenmal. Sie erzählt mir, dass Kelvin Sligo immer sagen kann, wo ich bin. Aber woher hat er diese Informationen? Als ich zum Bootshaus zurückkehre, stelle ich fest, dass es verwüstet wurde und die Sachen aus meinem Rucksack weg sind. Jemand packt mich von hinten und ich verspüre einen stechenden Schmerz im Nacken. Dann wird alles schwarz.
3-April
Ich wache in der Psychiatrischen Anstalt Leechwood Lodge auf. Jemand hat mich ins Irrenhaus gesperrt und mir meine Identität geraubt. Ich habe alles verloren. Wie soll ich hier herauskommen?
1. Mai
noch 245 Tage.
Psychiatrische Anstalt Leechwood Lodge
07:07 Uhr
Schreie ließen mich aus dem Schlaf hochfahren.
In meinen verschwommenen Albtraum von dem weißen Spielzeughund und dem weinenden Baby hatten sich die sehr realen, verzweifelten Schreie der Menschen an diesem Ort gemischt. Nach ein paar Sekunden wich meine Verwirrung der ebenso schrecklichen Realität, dass ich entführt und in der Psychiatrischen Anstalt Leechwood Lodge eingesperrt worden war, wo mörderische Verrückte, geistig Verwirrte - und jetzt auch ich - hausten.
Noch vor ein paar Tagen hatte ich mich in dem ruhigen, kleinen Bootshaus am Wasser versteckt. Ich hatte langsam Fortschritte gemacht, die tatsächlich zu
etwas zu führen schienen, und jetzt saß ich in dieser psychiatrischen Hochsicherheitsanstalt unter falschem Namen und alles war vorbei.
07:10 Uhr
Es hatte keinen Sinn, an die Tür zu hämmern oder in die Hilferufe mit einzustimmen - das hatten mir die Pfleger nur allzu deutlich klargemacht.
Ich ließ mich auf das verwaschene Kopfkissen zurückfallen. Ein Leech war ein Blutegel, und ich fand, der Name passte hervorragend zu diesem Ort: Er schien einem das Leben auszusaugen. Mein Herz wurde mir schwer wie Blei, als ich darüber nachdachte, was in den letzten paar Tagen geschehen war.
Vulkan Sligo hatte mir die Zeichnungen meines Dads und die Kopie des Ormond-Rätsels gestohlen -dank Winter Frey, dieser Verräterin. Sie musste ihm von meinem Versteck im Bootshaus in Greenaway Park erzählt haben. Oder etwa nicht? Anfangs war ich total wütend auf sie gewesen, aber jetzt wusste ich nicht mehr so genau, warum eigentlich. Als der schwarze Subaru am Memorial Park aufgetaucht war, schien sie ziemlich entschlossen, mich zu beschützen - mir zu helfen und seine Insassen davon abzuhalten, mich zu suchen. Sie hatte sich vorgewagt, um sie abzulenken und von meiner Fährte abzubringen. Doch dann hatte jemand das Bootshaus verwüstet und mich geschnappt.
Ein bitterer Geschmack lag mir auf der Zunge, als ich an all die Dinge dachte, deretwegen ich so hart gearbeitet hatte, um sie zu entdecken und zu enträtseln. Jetzt waren sie weg. Die Schrecken der letzten vier Monate waren alle umsonst gewesen! Alles, was ich entdeckt hatte, während ich auf der Straße lebte und ständig auf der Flucht war, wurde Vulkan Sligo oder Oriana de la Force, oder wer auch immer mich hier hatte einsperren lassen, auf einem Silbertablett serviert. Dads Zeichnungen und das Ormond-Rätsel waren fort. Die ganze Mühe, nur um diesen Dieben zu helfen!
Hier eingesperrt war ich nutzlos - ich konnte nichts unternehmen. Ich rollte mich herum und vergrub das Gesicht in meinem Kopfkissen. Mir tat alles weh. Mein Hals schmerzte von dem Betäubungspfeil, der offensichtlich auch den dumpfen Schmerz in meiner rechten Schulter wieder verstärkt hatte.
Wenigstens steckte ich nicht mehr in der Zwangsjacke - einer der Pfleger hatte sie mir abgenommen, als ich in der Nacht aufs Klo musste. Er hatte gedroht, dass er sie mir sofort wieder anziehen würde, wenn ich mich nicht anständig aufführte.
Ich wollte nicht hier sein, ich wollte nicht ich sein - mir war einfach alles zu viel. Ich wünschte, ich könnte einfach nach Hause zu Mum und Gabbi, damit wir daran arbeiten konnten, wieder eine Familie zu sein. Wir brauchten Zeit, um uns daran zu gewöhnen, dass Dad nicht mehr da war. Warum musste das so sein?