
Das polnische Fenster
Deutsch-polnische Kontakte im staatssozialistischen Alltag Leipzigs 1972-1989
Daniel Logemann(Author)
De Gruyter Oldenbourg (Publisher)
1st Edition
Published on 10. October 2012
Book
Hardback
VI, 372 pages
978-3-486-71303-9 (ISBN)
Description
"Polnisches" übte im sozialistischen Alltag der DDR eine große Faszination aus. Am Beispiel der Bürger Leipzigs untersucht diese Studie das Verhältnis zum mal fernen, mal nahen Nachbarn Polen, der immer auch ein Stück Westen im Osten war und dessen Anziehungskraft von offizieller Seite deshalb stets misstrauisch beäugt wurde. Mit einem klaren Blick für den Mikrokosmos Alltag konturiert Daniel Logemann den "Eigen-Sinn" deutsch-polnischer Kontakte jenseits der Systemkonformität und beschreibt eine Welt zwischen polnischem Freiheitsversprechen einerseits, und Einkaufstourismus und Schleichhandel andererseits.
Reviews / Votes
"Indem Logemann die ideologischen Postulate 'von oben' mit den Deutungen der Akteure "von unten" weiter als bisher verzahnt, liefert er aus transfergeschichtlicher Sicht neue Erkenntnisse über die verschiedenartigen Funktionsweisen der SED-Diktatur in der Alltagswelt." Dominik Trutkowski, H-Soz-u-KultMore details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2009
Universität Jena
Language
German
Place of publication
Berlin/München/Boston
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
19 Abbildungen
19 ill.
Dimensions
Height: 216 mm
Width: 153 mm
Thickness: 25 mm
Weight
603 gr
ISBN-13
978-3-486-71303-9 (9783486713039)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Daniel Logemann
Das polnische Fenster
Deutsch-polnische Kontakte im staatssozialistischen Alltag Leipzigs 1972-1989
E-Book
06/2014
1st Edition
De Gruyter Oldenbourg
€84.95
Available for download
Person
Daniel Logemann, geb. 1979, studierte Osteuropäische Geschichte, Polnische Literaturwissenschaft und Südosteuropastudien in Jena, Lublin und Krakau. Von 2007 bis 2010 promovierte er mit einem Stipendium der Volkswagenstiftung im internationalen Forschungsprojekt "Schleichwege. Inoffizielle Kontakte zwischen Bürgern sozialistischer Staaten 1956 1989". Für seine Dissertation erhielt er 2010 den Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen. Seit März 2010 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum des Zweiten Weltkriegs in Gdansk.