
Prinzip Personifikation
Frankreichs Bilderwelt im europäischen Kontext von 1300 bis 1600
Cornelia Logemann(Author)
Heidelberg University Publishing
Published on 16. November 2023
Book
Hardback
493 pages
978-3-96822-222-6 (ISBN)
Description
Bei dem Versuch, die Entstehung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bildtheorie und -praxis zu erklären, wurden Personifikationen als Quelle bisher weitgehend übersehen. Dabei kann die Bedeutung allegorischer Verkörperungen als Kulturtechnik für das ausgehende Mittelalter und den Beginn der Frühen Neuzeit, insbesondere im französischen Sprachraum, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
In einem konsequent medienübergreifenden Ansatz soll an der Personifikation das Spannungsfeld von Bildern, Texten und theatralen Inszenierungen mit seinen entscheidenden Umbrüchen dargelegt werden. Dabei wird offenkundig, dass nicht nur das mittelalterliche, sondern auch das neuzeitliche Bildverständnis ganz wesentlich auf Entwicklungen seit dem späten 13. Jahrhundert basiert. Der allegorisch-personifizierende Bildmodus erweist sich dabei als dominierendes Verfahren eines Bilddenkens, das erst ab 1593 mit Verbreitung von Cesare Ripas Iconologia einer grundlegenden Normierung unterworfen wurde.
More details
Language
German
Place of publication
Heidelberg
Germany
Target group
Professional and scholarly
Illustrations
Illustrationen
Dimensions
Height: 266 mm
Width: 198 mm
Thickness: 38 mm
Weight
1742 gr
ISBN-13
978-3-96822-222-6 (9783968222226)
DOI
10.17885/heiup.1221
Schweitzer Classification
Person
Author
Cornelia Logemann lehrt Kunstgeschichte an der Universität Graz und beschäftigt sich im Schwerpunkt mit spätmittelalterlicher Kunst. Vor allem das Zusammenwirken von Literatur und Kunst steht dabei im Fokus ihrer Arbeiten.
ISNI: 0000 0000 8111 7390
ISNI: 0000 0000 8111 7390