
Der Irrsinn der Reformen
Warum mehr Wettbewerb und weniger Staat nicht zu Wohlstand führen
Orell Füssli Verlag
Published in April 2005
Book
Paperback/Softback
192 pages
978-3-280-05133-7 (ISBN)
Description
Denkfehler der neoliberalen Wirtschaftspolitik
Seit 1870 hat sich in Europa die Zahl der jährlichen Arbeitsstunden pro Kopf
halbiert. Im gleichen Zeitraum produzieren wir 18-mal mehr pro Stunde als
vor 130 Jahren. Wieso müssen wir denn alle den Gürtel enger schnallen?
Die Politik hat keine Antwort darauf gefunden, dass der technologische Fortschritt immer mehr Arbeitslosigkeit verursacht und die Löhne unter Druck setzt. Stattdessen unterwirft man sich den vermeintlichen Sachzwängen unter dem Motto 'länger - härter - schneller'.
Die Autoren sind den Schlagworten unserer schönen neuen Wirtschaftswelt nachgegangen (Flexibilisierung, Standortwettbwerb,
1-Euro-Job, Lohnsubventionen, Haushaltssanierung usw.). Ihr erschreckendes Resümee: Ein Großteil der Reformen beruht auf
elementaren ökonomischen Denkfehlern.
More details
Language
German
Dimensions
Height: 21.3 cm
Width: 13.6 cm
Weight
282 gr
ISBN-13
978-3-280-05133-7 (9783280051337)
Schweitzer Classification
Persons
Jahrgang 1946, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel. Er war als Korrespondent der Weltwoche und des Tages-Anzeigers in Brüssel und Bonn und Mitglied der Chefredaktion des Schweizer Wirtschaftsmagazins Cash. Seit Sommer 2003 ist er Wirtschaftsredaktor beim SonntagsBlick und schreibt regelmäßig für den Blick am Abend. Für seine Arbeit als Wirtschaftsjournalist wurde er 2013 mit dem 'Greulich-Kulturpreis' ausgezeichnet.