Spontane Evolution
Wege zum neuen Menschen
KOHA-Verlag
Published on 10. September 2009
Book
512 pages
978-3-86728-103-4 (ISBN)
Article exhausted; check different version
Description
Von Menschen, die auf wundersame Weise von einer Krankheit genesen sind, haben wir alle schon gehört. Aber ist diese Heilung auch für die ganze Welt denkbar? Nach Erkenntnissen des international bekannten Zellbiologen Dr. Bruce H. Lipton ist sie nicht nur möglich - sie geschieht bereits. Gemeinsam mit dem politischen Philosophen Steve Bhaerman präsentiert er eine erstaunliche, neue Sicht auf die Evolution, die Rolle der DNA, die Beziehung zwischen Geist und Materie und die Wirkungskraft unserer Überzeugungen. Dabei wird zweifelsfrei deutlich, wie wir durch eine Veränderung unserer Überzeugungen die spontane Evolution unserer Art beeinflussen und damit eine erfreulichere Zukunft gestalten können.
More details
Language
German
Place of publication
Germany
Illustrations
20
20 s/w Abbildungen
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 13.4 cm
ISBN-13
978-3-86728-103-4 (9783867281034)
Schweitzer Classification
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01/2014
KOHA-Verlag
€16.95
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Persons
Bruce H. Lipton, eine führende Kapazität der neuen Biologie, ist weltweit bekannt für seine geniale Art, Wissenschaft und Bewusstseinsentwicklung zu verbinden.
Steve Bhaerman ist seit mehr als 20 Jahren als Kommentator und Autor ganzheitlicher Veröffentlichungen sowie als kosmischer Komiker und Humorist tätig.
Steve Bhaerman ist seit mehr als 20 Jahren als Kommentator und Autor ganzheitlicher Veröffentlichungen sowie als kosmischer Komiker und Humorist tätig.
Content
Inhalt
VorwortWarum wir dieses Buch schreiben
EinleitungEine universelle Liebesgeschichte
PräambelSpontanheilung
Teil IUnd wenn alles, was wir wissen, falsch wäre?
1. Kapitel:Man glaubt, was man sieht
2. Kapitel:Handle lokal - wirke global!
3. Kapitel:Ein neuer Blick auf die alte Geschichte
4. Kapitel:Die Wiederentdeckung Amerikas
Teil IIVier Wahrnehmungs-Mythen der
Apokalypse
5. Kapitel:Erster Wahrnehmungs-Mythos: Nur die Materie zählt
6. Kapitel:Zweiter Wahrnehmungs-Mythos: Nur die Stärksten überleben
7. Kapitel:Dritter Wahrnehmungs-Mythos: Die Gene sind entscheidend
8. Kapitel:Vierter Wahrnehmungs-Mythos: Die Evolution verläuft zufällig
9. Kapitel:Funktionsstörung am Kreuzungspunkt
10. Kapitel:'Wahrsinnig' werden
Teil IIIWachablösung und die
Wiederbelebung des Gartens
11. Kapitel:Fraktale Evolution
12. Kapitel:Wie im Kleinen, so im Großen
13. Kapitel:Ein guter Rat
14. Kapitel:Ein gesunder Commonwealth
15. Kapitel:Politische Heilung
16. Kapitel:Eine ganz neue Geschichte
VorwortWarum wir dieses Buch schreiben
EinleitungEine universelle Liebesgeschichte
PräambelSpontanheilung
Teil IUnd wenn alles, was wir wissen, falsch wäre?
1. Kapitel:Man glaubt, was man sieht
2. Kapitel:Handle lokal - wirke global!
3. Kapitel:Ein neuer Blick auf die alte Geschichte
4. Kapitel:Die Wiederentdeckung Amerikas
Teil IIVier Wahrnehmungs-Mythen der
Apokalypse
5. Kapitel:Erster Wahrnehmungs-Mythos: Nur die Materie zählt
6. Kapitel:Zweiter Wahrnehmungs-Mythos: Nur die Stärksten überleben
7. Kapitel:Dritter Wahrnehmungs-Mythos: Die Gene sind entscheidend
8. Kapitel:Vierter Wahrnehmungs-Mythos: Die Evolution verläuft zufällig
9. Kapitel:Funktionsstörung am Kreuzungspunkt
10. Kapitel:'Wahrsinnig' werden
Teil IIIWachablösung und die
Wiederbelebung des Gartens
11. Kapitel:Fraktale Evolution
12. Kapitel:Wie im Kleinen, so im Großen
13. Kapitel:Ein guter Rat
14. Kapitel:Ein gesunder Commonwealth
15. Kapitel:Politische Heilung
16. Kapitel:Eine ganz neue Geschichte
Dies ist eine Liebesgeschichte - eine universelle Liebesgeschichte, denn das ganze Universum ist beteiligt: Sie, ich, jeder lebendige Organismus.
Der erste Akt begann vor Milliarden von Jahren, als eine Lichtwelle der Sonne mit einem Materieteilchen zusammenstieß. Dieser Funke der Liebe zwischen Vater Sonne und Mutter Erde brachte auf dieser blaugrünen Kugel Nachwuchs hervor, und dieser altkluge Nachwuchs namens Leben betrachtet diese Erde seitdem als seine Spielwiese und brachte seinerseits zahllose wundervolle Formen hervor. Viele dieser Formen sind heute noch um uns, noch viel mehr sind schon ausgestorben und werden uns immer unbekannt bleiben.
Vor etwa 700 Millionen Jahren hob sich der Vorhang für den zweiten Akt, als gewisse Einzeller beschlossen, dass sie das Single-Leben satt hatten. In irgendeiner Einzeller-Sprache sagten sie zueinander: 'Baby, I need your lovin'', wandten sich einander zu und erschufen so den Vielzeller.
Der dritte Akt begann vor ungefähr einer Millionen Jahren, als sich die vielzelligen Organismen zu einem Wesen mit Bewusstsein entwickelt hatten: Der Mensch betrat die Bühne. Dank seines Bewusstseins konnte sich das Leben selbst beobachten, reflektieren und seine eigene Zukunft gestalten. Das Leben konnte Liebe und Freude erfahren. Es lernte sogar, über sich selbst zu lachen und Bücher zu schreiben, so wie dieses hier.
Im vierten Akt rotteten sich die Menschen zusammen und teilten den Globus in Nationalstaaten auf. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt nähern wir uns dem Ende dieses Aktes, ohne zu wissen, ob das Schauspiel hier zu Ende ist - wie eine der aus vier Akten bestehenden griechischen Tragödien, die immer traurig und schlecht enden. Angesichts unserer chaotischen Welt mit all dem menschlichen Fehlverhalten und den Umweltkrisen scheint der Zusammenbruch unaufhaltsam. Doch zum Glück kannten die alten Griechen auch Fünfakter: Das waren die Komödien, Stücke voller Lachen, Freude, Fröhlichkeit und Liebe.
Spontane Evolution erzählt davon, wie wir sicher vom vierten Akt zum fünften Akt gelangen können. Die gute Nachricht ist: Biologie und Evolution sind auf unserer Seite.
Allen lebendigen Organismen wohnt der Trieb zum Überleben inne. In der Wissenschaft nennt man das den biologischen Imperativ. Anders als es uns die Lehren der konventionellen Wissenschaft und der Religion weismachen, verläuft die Evolution weder zufällig noch vorherbestimmt, sondern ähnelt eher einem intelligenten Tanz der Organismen mit ihrer Umwelt. Wenn die Bedingungen reif sind - sei es durch Krisen oder durch Möglichkeiten -, ereignet sich das Unvorhersehbare, und die Biosphäre findet auf einer höheren Kohärenzebene wieder in ihr Gleichgewicht.
Wir betrachten Spontanheilungen meist als Wunder, vielleicht als einen Gnadenakt Gottes, aber wenn wir sie genauer betrachten, sehen wir, dass dort etwas anderes am Werk ist. Häufig waren diese glücklichen Individuen bewusst oder unbewusst an ihrer Heilung beteiligt, indem sie ihre Überzeugungen und ihr Verhalten auf grundlegende Weise geändert haben.
Es gibt also gute und schlechte Nachrichten. Der Ausgang der Geschichte des menschlichen Lebens auf der Erde ist noch offen. Ob es einen fünften Akt geben wird, hängt davon ab, ob wir Menschen bereit sind, unsere individuellen und kollektiven Überzeugungen und Verhaltensweisen zu ändern, und ob wir es schaffen, es rechtzeitig zu tun.
Seit Jahrtausenden verweisen unsere spirituellen Lehrer auf die Liebe. Jetzt kann die Wissenschaft das bestätigen. Wir alle sind Zellen im Körper des riesigen Super-Organismus Menschheit. Und weil wir einen freien Willen haben, können wir uns entscheiden, uns auf diese neue Entwicklungsebene aufzuschwingen oder aber wie die Dinosaurier am Wegesrand zurückzubleiben.
Sämtliche Religionen, die aus der Wiege der Zivilisation hervorgingen, dem fruchtbaren Halbmond, in dem der heutige Irak Gefahr läuft, auch zum Grab dieser Zivilisation zu werden - alle diese Religionen beruhten auf der Idee der Rettung durch einen Erlöser. In diesem Sinne wird das Kommen des Messias im fünften Akt aus dem Stück des Lebens eine menschliche Komödie machen.
Alle guten Komödien brauchen eine Pointe. Die Pointe unseres Stückes lautet: Die Antwort auf unsere Gebete sind wir selbst.
Der Aufstieg des Phönix
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt starren viele Menschen ängstlich auf die verstörenden Symptome für den Niedergang der Zivilisation. Doch diese kurzsichtige Perspektive hindert uns daran, auch das Licht in der Dunkelheit wahrzunehmen.
Ob man dieses Licht nun Liebe oder Erkenntnis nennen will: Seine Flamme leuchtet Tag um Tag heller. Sie offenbart, dass sich diese Zivilisation buchstäblich in einem Geburtsprozess befindet, bei dem das alte Paradigma abfallen und ein neues hervortreten muss.
Dieses Evolutionsmuster ähnelt dem Mythos des Phönix, eines heiligen Feuervogels der ägyptischen Überlieferung. Am Ende seines Lebens errichtet der Phönix ein Nest aus Zimtzweigen und entzündet es. In dem Feuer gehen Nest und Vogel unter, doch aus der Asche erhebt sich ein neuer, junger Phönix, dem der gleiche Lebenszyklus zugewiesen ist.
Eine moderne Version dieses Mythos erzählt der Film Der Flug des Phönix, der ein episches Beispiel für Konfliktlösung und Transformation zeigt. Die Geschichte beginnt damit, dass sich die Mannschaft einer Ölförderstation in der Sahara auf den Heimweg begibt. Kurz vor dem Abflug stößt ein Fremder hinzu und fliegt mit. Die zweimotorige Maschine stürzt über der Wüste ab, Mannschaft und Passagieren droht der Tod durch Verdursten. Gewaltbereite Nomaden sind den Bruchstücken des Flugzeugs bis zur Absturzstelle gefolgt. Angesichts all dieser Bedrohungen versucht die Gruppe, einen Ausweg zu finden.
Wie in der wirklichen Welt findet zunächst ein Machtkampf statt. Wer wird ihn gewinnen: der Stärkste oder derjenige, der die Ressourcen verwaltet? Letztlich weder der eine noch der andere. Kurz bevor sich die Gruppe durch ihre Streitigkeiten selbst zu vernichten droht, entscheiden sie sich für die ungewöhnliche Lösung des Fremden, der sich als Flugzeugbauer ausgibt: Er schlägt vor, aus den Wrackteilen ein neues Flugzeug zu bauen. Die Gruppe hat keine Alternative, als es auszuprobieren. Die neue Vision gibt ihnen die Kraft, sich zusammenzuraufen und das Unmögliche zu wagen. In echter Hollywood-Manier erhebt sich das klapprige Fluggefährt in allerletzter Minute unter den Schüssen der angreifenden Nomaden zu seinem Jungfernflug.
Die Geschichte einer zusammenbrechenden Struktur, aus deren Teilen sich etwas Neues erhebt, wird in der Biosphäre ständig wiederholt. Das Leben befindet sich in einem konstanten Zustand der Wiedergeburt.
Der erste Akt begann vor Milliarden von Jahren, als eine Lichtwelle der Sonne mit einem Materieteilchen zusammenstieß. Dieser Funke der Liebe zwischen Vater Sonne und Mutter Erde brachte auf dieser blaugrünen Kugel Nachwuchs hervor, und dieser altkluge Nachwuchs namens Leben betrachtet diese Erde seitdem als seine Spielwiese und brachte seinerseits zahllose wundervolle Formen hervor. Viele dieser Formen sind heute noch um uns, noch viel mehr sind schon ausgestorben und werden uns immer unbekannt bleiben.
Vor etwa 700 Millionen Jahren hob sich der Vorhang für den zweiten Akt, als gewisse Einzeller beschlossen, dass sie das Single-Leben satt hatten. In irgendeiner Einzeller-Sprache sagten sie zueinander: 'Baby, I need your lovin'', wandten sich einander zu und erschufen so den Vielzeller.
Der dritte Akt begann vor ungefähr einer Millionen Jahren, als sich die vielzelligen Organismen zu einem Wesen mit Bewusstsein entwickelt hatten: Der Mensch betrat die Bühne. Dank seines Bewusstseins konnte sich das Leben selbst beobachten, reflektieren und seine eigene Zukunft gestalten. Das Leben konnte Liebe und Freude erfahren. Es lernte sogar, über sich selbst zu lachen und Bücher zu schreiben, so wie dieses hier.
Im vierten Akt rotteten sich die Menschen zusammen und teilten den Globus in Nationalstaaten auf. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt nähern wir uns dem Ende dieses Aktes, ohne zu wissen, ob das Schauspiel hier zu Ende ist - wie eine der aus vier Akten bestehenden griechischen Tragödien, die immer traurig und schlecht enden. Angesichts unserer chaotischen Welt mit all dem menschlichen Fehlverhalten und den Umweltkrisen scheint der Zusammenbruch unaufhaltsam. Doch zum Glück kannten die alten Griechen auch Fünfakter: Das waren die Komödien, Stücke voller Lachen, Freude, Fröhlichkeit und Liebe.
Spontane Evolution erzählt davon, wie wir sicher vom vierten Akt zum fünften Akt gelangen können. Die gute Nachricht ist: Biologie und Evolution sind auf unserer Seite.
Allen lebendigen Organismen wohnt der Trieb zum Überleben inne. In der Wissenschaft nennt man das den biologischen Imperativ. Anders als es uns die Lehren der konventionellen Wissenschaft und der Religion weismachen, verläuft die Evolution weder zufällig noch vorherbestimmt, sondern ähnelt eher einem intelligenten Tanz der Organismen mit ihrer Umwelt. Wenn die Bedingungen reif sind - sei es durch Krisen oder durch Möglichkeiten -, ereignet sich das Unvorhersehbare, und die Biosphäre findet auf einer höheren Kohärenzebene wieder in ihr Gleichgewicht.
Wir betrachten Spontanheilungen meist als Wunder, vielleicht als einen Gnadenakt Gottes, aber wenn wir sie genauer betrachten, sehen wir, dass dort etwas anderes am Werk ist. Häufig waren diese glücklichen Individuen bewusst oder unbewusst an ihrer Heilung beteiligt, indem sie ihre Überzeugungen und ihr Verhalten auf grundlegende Weise geändert haben.
Es gibt also gute und schlechte Nachrichten. Der Ausgang der Geschichte des menschlichen Lebens auf der Erde ist noch offen. Ob es einen fünften Akt geben wird, hängt davon ab, ob wir Menschen bereit sind, unsere individuellen und kollektiven Überzeugungen und Verhaltensweisen zu ändern, und ob wir es schaffen, es rechtzeitig zu tun.
Seit Jahrtausenden verweisen unsere spirituellen Lehrer auf die Liebe. Jetzt kann die Wissenschaft das bestätigen. Wir alle sind Zellen im Körper des riesigen Super-Organismus Menschheit. Und weil wir einen freien Willen haben, können wir uns entscheiden, uns auf diese neue Entwicklungsebene aufzuschwingen oder aber wie die Dinosaurier am Wegesrand zurückzubleiben.
Sämtliche Religionen, die aus der Wiege der Zivilisation hervorgingen, dem fruchtbaren Halbmond, in dem der heutige Irak Gefahr läuft, auch zum Grab dieser Zivilisation zu werden - alle diese Religionen beruhten auf der Idee der Rettung durch einen Erlöser. In diesem Sinne wird das Kommen des Messias im fünften Akt aus dem Stück des Lebens eine menschliche Komödie machen.
Alle guten Komödien brauchen eine Pointe. Die Pointe unseres Stückes lautet: Die Antwort auf unsere Gebete sind wir selbst.
Der Aufstieg des Phönix
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt starren viele Menschen ängstlich auf die verstörenden Symptome für den Niedergang der Zivilisation. Doch diese kurzsichtige Perspektive hindert uns daran, auch das Licht in der Dunkelheit wahrzunehmen.
Ob man dieses Licht nun Liebe oder Erkenntnis nennen will: Seine Flamme leuchtet Tag um Tag heller. Sie offenbart, dass sich diese Zivilisation buchstäblich in einem Geburtsprozess befindet, bei dem das alte Paradigma abfallen und ein neues hervortreten muss.
Dieses Evolutionsmuster ähnelt dem Mythos des Phönix, eines heiligen Feuervogels der ägyptischen Überlieferung. Am Ende seines Lebens errichtet der Phönix ein Nest aus Zimtzweigen und entzündet es. In dem Feuer gehen Nest und Vogel unter, doch aus der Asche erhebt sich ein neuer, junger Phönix, dem der gleiche Lebenszyklus zugewiesen ist.
Eine moderne Version dieses Mythos erzählt der Film Der Flug des Phönix, der ein episches Beispiel für Konfliktlösung und Transformation zeigt. Die Geschichte beginnt damit, dass sich die Mannschaft einer Ölförderstation in der Sahara auf den Heimweg begibt. Kurz vor dem Abflug stößt ein Fremder hinzu und fliegt mit. Die zweimotorige Maschine stürzt über der Wüste ab, Mannschaft und Passagieren droht der Tod durch Verdursten. Gewaltbereite Nomaden sind den Bruchstücken des Flugzeugs bis zur Absturzstelle gefolgt. Angesichts all dieser Bedrohungen versucht die Gruppe, einen Ausweg zu finden.
Wie in der wirklichen Welt findet zunächst ein Machtkampf statt. Wer wird ihn gewinnen: der Stärkste oder derjenige, der die Ressourcen verwaltet? Letztlich weder der eine noch der andere. Kurz bevor sich die Gruppe durch ihre Streitigkeiten selbst zu vernichten droht, entscheiden sie sich für die ungewöhnliche Lösung des Fremden, der sich als Flugzeugbauer ausgibt: Er schlägt vor, aus den Wrackteilen ein neues Flugzeug zu bauen. Die Gruppe hat keine Alternative, als es auszuprobieren. Die neue Vision gibt ihnen die Kraft, sich zusammenzuraufen und das Unmögliche zu wagen. In echter Hollywood-Manier erhebt sich das klapprige Fluggefährt in allerletzter Minute unter den Schüssen der angreifenden Nomaden zu seinem Jungfernflug.
Die Geschichte einer zusammenbrechenden Struktur, aus deren Teilen sich etwas Neues erhebt, wird in der Biosphäre ständig wiederholt. Das Leben befindet sich in einem konstanten Zustand der Wiedergeburt.