
Sigmund Freud
Die Leidenschaft des Unregierbaren
Silvia Lippi(Author)
tentare Verlag
1st Edition
Published on 27. March 2026
Book
Paperback/Softback
272 pages
978-3-911804-01-1 (ISBN)
Description
Im Zentrum von Silvia Lippis Buch steht der Trieb: jene von Freud entdeckte, >unregierbare< Kraft, die sich keinem Gesetz fügt und die dem Begehren seine ganze Unbestimmtheit und Wandelbarkeit verleiht.
Angst, Trauma, Wiederholung, Übertragung: Die zentralen Begriffe der Psychoanalyse werden im Licht der Triebtheorie neu gelesen, im Gespräch mit Lacan, Deleuze, Badiou, Butler und Preciado. Auf diese Weise zeigt sich ein überraschend aktueller Freud: einer, der die Instabilität und den >partialen< Charakter von Sexualobjekt und Geschlechtsidentität deutlich erkannt hat und dessen Denken sich daher mit feministischen, queeren und nichtbinären Perspektiven verbinden lässt, ohne ihm Gewalt anzutun.
Mit einem Vorwort der Autorin zur deutschen Ausgabe
More details
Language
German
Place of publication
Freising
Germany
Target group
Psychoanalytiker:innen und psychoanalytisch Ausgebildete | Psychotherapeut:innen aller Schulen | Studierende der Psychologie und Psychoanalyse | Studierende der Gender und Queer Studies | Feministisch interessierte Leser:innen | LGBTQIA+-Community mit Interesse an Theorie | Lacan-Leser:innen und Lacan-Forscher:innen | Philosophisch interessierte Leser:innen (Deleuze, Badiou, Butler) | Kulturwissenschaftler:innen und Kulturtheoretiker:innen | Lehrende und Forschende der Philosophie | Klinische Psycholog:innen in der Praxis | Sozialarbeiter:innen mit psychoanalytischer Orientierung | Literatur- und Kulturkritiker:innen | Leser:innen kritischer Theorie und Gesellschaftskritik | Intellektuell interessiertes allgemeines Publikum mit Freud-Bezug
Dimensions
Height: 205 mm
Width: 105 mm
Thickness: 24 mm
Weight
296 gr
ISBN-13
978-3-911804-01-1 (9783911804011)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Psychoanalytikerin
Silvia Lippi ist Psychoanalytikerin und klinische Psychologin am Établissement Public de Santé Barthélémy Durand in Étampes. Sie hat Philosophie studiert, wurde in Psychologie promoviert und ist assoziierte Forscherin an der Université Paris-Nanterre. Sie ist Autorin von Freud l'ingouvernable (Stilus, 2025), Sours. Pour une psychanalyse féministe (Seuil, 2023, mit Patrice Maniglier), Rythme et mélancolie (Érès, 2019), Freud. La passione dell'ingovernabile (Feltrinelli, Mailand, 2018), La décision du désir (Érès, 2013, ausgezeichnet mit dem Prix Odipe le Salon 2014) sowie Transgressions. Bataille, Lacan (Érès, 2008). Gemeinsam mit anderen hat sie den Sammelband Marx, Lacan: l'acte révolutionnaire, l'acte analytique (Érès, 2013) herausgegeben. In ihren Artikeln und Büchern entwickelt sie eine Psychoanalyse, die den Erfahrungen psychotischer Menschen und den Anliegen zeitgenössischer Minderheiten besondere Aufmerksamkeit widmet.
ISNI: 0000 0000 5489 6384
Silvia Lippi ist Psychoanalytikerin und klinische Psychologin am Établissement Public de Santé Barthélémy Durand in Étampes. Sie hat Philosophie studiert, wurde in Psychologie promoviert und ist assoziierte Forscherin an der Université Paris-Nanterre. Sie ist Autorin von Freud l'ingouvernable (Stilus, 2025), Sours. Pour une psychanalyse féministe (Seuil, 2023, mit Patrice Maniglier), Rythme et mélancolie (Érès, 2019), Freud. La passione dell'ingovernabile (Feltrinelli, Mailand, 2018), La décision du désir (Érès, 2013, ausgezeichnet mit dem Prix Odipe le Salon 2014) sowie Transgressions. Bataille, Lacan (Érès, 2008). Gemeinsam mit anderen hat sie den Sammelband Marx, Lacan: l'acte révolutionnaire, l'acte analytique (Érès, 2013) herausgegeben. In ihren Artikeln und Büchern entwickelt sie eine Psychoanalyse, die den Erfahrungen psychotischer Menschen und den Anliegen zeitgenössischer Minderheiten besondere Aufmerksamkeit widmet.
ISNI: 0000 0000 5489 6384
Translation
ISNI: 0000 0000 7265 8638
Content
»Es galt auch, denjenigen zu antworten, die die Psychoanalyse für eine normative, bürgerliche Disziplin für Reiche halten. Mir wurde klar, dass das Eintreten für das Unbewusste zugleich bedeutete, für die Anliegen der Minderheiten einzutreten - und umgekehrt. Und mir wurde auch klar: Wenn man die Psychoanalyse wieder ins Zentrum der zeitgenössischen Kulturdebatte rücken wollte, musste man von einer strikt minoritären Psychoanalyse ausgehen, wie Deleuze gesagt hätte, und dafür musste man wieder bei Freud anfangen.«