
Lessings Büchernachlaß
Verzeichnis der von Lessing bei seinem Tode in seiner Wohnung hinterlassenen Bücher und Handschriften 1781
Gotthold Ephraim Lessing(Author)
Wallstein (Publisher)
1st Edition
Published on 1. February 2007
Book
Paperback/Softback
172 pages
978-3-8353-0157-3 (ISBN)
Description
Das Verzeichnis erschließt bisher unbekannte Quellen, die Aufschluß geben über Lessings letzten Bücherbesitz und seine späten gelehrten Studien.
Über die Bücher, die Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) besaß, wussten wir bisher sehr wenig. Seine große, 6000 Bände umfassende Bibliothek wurde zu Lebzeiten versteigert, nur wenige Titel ließen sich zuordnen.
Im Staatsarchiv und in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel wurden nun Quellen entdeckt, die erstmalig Aufschluss geben über Lessings letzten Bücherbesitz und die Werke, die er vor seinem Tod entliehen hatte. Das vorliegende Verzeichnis weist ca. 600 Bücher und Handschriften nach, die sich bei Lessings Tod in seiner Wohnung befanden.
Lessings Büchergelehrsamkeit in seinen letzten Lebensjahren ist bislang wenig erforscht, die Gründe liegen in der mangelnden Erschließung und Kommentierung seines gelehrten Nachlasses. Dieses Buch liefert dazu neues Quellenmaterial.
More details
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Product notice
Card cover
sewn/stitched
Dimensions
Height: 22.2 cm
Width: 14 cm
Weight
260 gr
ISBN-13
978-3-8353-0157-3 (9783835301573)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) ist der bekannteste Dichter der Aufklärung in Deutschland. Mit seinen Dramen und theoretischen Schriften hat er nicht nur wesentlich zur Entwicklung des Theaters beigetragen, sondern auch die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst.
Primary creator
Paul Raabe (21.2.1927-5.7.2013) war Literatur- und Buchhistoriker. Von 1958 bis 1968 leitete er die Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs Marbach, bevor er 1968-1992 Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel wurde. Danach war er bis 2000 Direktor der Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale. 2006 wurde ihm die Karl-Preusker-Medaille, 2013 die Leibniz-Medaille verliehen, 2012 wurde er zum Ehrenmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft ernannt. Er war Ehrenbürger der Stadt Wolfenbüttel und der Stadt Halle (Saale).
Barbara Strutz, (1928-2018), Diplombibliothekarin, war von 1953-1970 tätig bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bibliotheksreferat, Bonn-Bad Godesberg, und von 1970-1993 Leiterin der Erwerbungsabteilung in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.