
Small Talk
Nie wieder sprachlos
Stephan Lermer(Author)
Haufe-Lexware (Publisher)
Published on 15. September 2003
Book
208 pages
978-3-448-05652-5 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Dieser Ratgeber zeigt, wie man souverän plaudert, welche Themen man sucht, welche man meidet, welche taktischen Fehler man machen kann und wie man gewonnene Information geschickt einsetzen kann.InhaltSmall Talk als Karrierefaktor: entscheidend, um bei Geschäftsessen, am Frühstückbuffet und bei Firmenfeierlichkeiten eine gute Figur zu machen und mit zu plaudern.Mit diesem Buch lernt man, Hemmungen zu überwinden und den richtigen Einstieg zu finden.Jedes Kapitel enthält Tipps, Tricks und Übungen für ein Trainingsprogramm, mit dem man zum Kommunikationsprofi wird.
More details
Series
Edition
1. Auflage 2008
Language
German
Publishing group
Haufe-Lexware; Haufe Lexware
ISBN-13
978-3-448-05652-5 (9783448056525)
Schweitzer Classification
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Book
07/2011
2nd Edition
Haufe-Lexware
€19.80
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Person
Author
Dr. Stephan Lermer arbeitete nach seiner Ausbildung als BWL-Systemanalytiker in der Elektronik-Industrie. Anschließend studierte er Psychologie und Philsophie und promovierte an der Fakultät für Theoretische Medizin. Er ist Gründer des "Instituts für Persönlichkeit und Kommunikation" in München. Vorwiegend führt er Einzelcoachings durch, hält Vorträge und leitet Erfolgs-Trainings. Er ist Co-Autor von mehreren Wirtschafts-Sachbüchern sowie von Wirtschafts-Hörbüchern.
Content
Wie Sie erfolgreich mit dem Buch arbeiten 8Lektion 1Mit Small Talk gewinnen 11Was haben Sie von Small Talk? 12Wann und mit wem sollten Sie locker plaudern können? 20Die zehn häufigsten Small-Talk-Killer 26Lektion 2Hemmungen überwinden - Small Talk beginnen 35Wie Sie die Schüchternheit besiegen 35So bauen Sie Blockaden ab 46Das Gespräch beginnen - Begrüßungstechniken 49Das Gesprächsklima anwärmen 54Zu einer Gruppe dazustoßen 57Lektion 3Mit diesen Themen kommen Sie an 59Gut Wetter! Das Verbindende zählt 59Die Standard-Themen richtig anpacken 66Was im Small Talk heikel ist 88Lektion 4Den Small Talk sicher führen 93Das Eis brechen 94Mit Fragen weiterkommen 100Zuhören will gelernt sein 110Den Small Talk elegant beenden 114Lektion 5Wie Sie kritische Situationen meistern 117Immer schön fröhlich? 117Namen sind kein Schall und Rauch 121Gehen Sie über Pannen hinweg! 127Wenn der Small Talk zum Quiz wird 129Wie Sie Vielredner loswerden 134Sind Klatsch und Tratsch erlaubt? 137Wie plaudert man mit seinem Chef? 139Schlagfertig reagieren auf Angeber und Störer 144Lektion 6So werden Sie zum Small-Talk-Profi 149Trennen Sie sich von "schlechten" Angewohnheiten 149Lassen Sie Ihre Stimme klingen 158Gesprächsstil: Fünf Regeln für gelungenen Small Talk 163Frauen sprechen anders, Männer auch 172Wie Sie Ihre Ausdrucksweise bereichern 177Lektion 7Wie Sie eine gute Figur machen 182Der erste Eindruck zählt 182Haltung, Abstand, Blickkontakt 186Körpersprache - andere verstehen ohne Worte 195Mit Gestik und Mimik bewusster umgehen 202Lektion 8Das Networking beginnt! 210Was erfolgreiches Networking ausmacht 210Kontakte aufbauen und pflegen 213Anhang Lösungen Literatur Anregungen für Ihren Small Talk
Aus dem Kapitel "Den Small Talk sicher führen" S. 110-113Zuhören will gelernt seinMal ehrlich: Schalten Sie nicht manchmal ab, während der andere noch redet? Passiert es Ihnen nicht gelegentlich, dass Sie nur halb hin hören, weil Ihnen das Erzählte bekannt vorkommt? Und wie oft redet der andere noch, während man sich schon mal eine Antwort überlegt oder in die Runde schaut, weil man den Gesprächspartner wechseln will. Wie häufig wartet man auf eine Gesprächspause, damit man endlich seine eigene tolle Geschichte zum Besten geben kann! Kurz gesagt: Zuhören will gelernt sein!Wer dem anderen nicht richtig zuhört, läuft Gefahr, eine Version des Gesagten zu konstruieren, die stark von dem abweicht, was der andere gemeint hat. Zwar ist "Verstehen" immer nur ein Annäherungsprozess. Aber je besser wir einander zuhören, je mehr wir auf den anderen eingehen und je stärker wir uns in ihn einfühlen, umso mehr werden sich das "Mitgeteilte" (Sprecher) und das "Verstandene" (Zuhörer) ähneln. Tipp: Beobachten Sie sich beim nächsten gesellschaftlichen Anlass einmal: Sind Sie bei wirklich jedem Gespräch immer auf Ihr Gegenüber konzentriert? Wer dem anderen nicht zuhört, kann auch nicht angemessen reagieren. Nicht nur, weil er die Informationen auf der Sachebene dann nicht richtig versteht, sondern weil er zum Beispiel auch die Bedürfnisse des anderen schlichtweg "überhört".BeispielStellen Sie sich vor, Sie erzählen einem Freund oder einer Freundin, dass Sie nicht weiter wissen. Sie stecken in einem Projekt, das nicht enden will und das Sie Ihre ganze Kraft kostet. Sie können nachts nicht mehr richtig schlafen und glauben, dass Sie den falschen Job haben. Sie fühlen sich ausgepowert und wünschen, der Alptraum wäre zu Ende.Ihr Freund empfiehlt Ihnen, das Projekt umzustrukturieren. Sie könnten doch Ihre Mitarbeiter oder Kollegen noch mehr einspannen. Bei ihm wäre es auch schon einmal so schlecht gelaufen und dann habe er beschlossen, mehr zu delegieren.Der Ratschlag ist sicher gut, aber ist die Reaktion angemessen? Hat Ihr Freund wirklich gut zugehört? Nein, denn etwas Wesentliches hat er nicht erkannt: Sie sind mit den Nerven am Ende. Was Sie jetzt dringender brauchen als einen Ratschlag in der Sache, sind ermutigende Worte und Trost: "Ich verstehe, wie du dich fühlst. Mir ist es auch schon so ergangen, aber du schaffst das schon ." Erst danach hätte er seinen fachlichen Rat erteilen sollen.Es gibt demnach das Zuhören auf der verbalen Ebene und das Wahrnehmen der nonverbalen Ebene. Bei letzterem geht es darum, unausgesprochene Botschaften in Form von Mimik oder Körpersprache aufzunehmen und darauf zu reagieren. Hierauf kommen wir später noch zu sprechen.Tipp: Es gehört zu einem guten Gespräch, den Gesprächspartner mit allen Sinnen wahrzunehmen.Natürlich ist es auch immer von der Situation und der Art des Gesprächs abhängig, wie wir zuhören. Kennen Sie jemanden noch nicht so gut, so richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Worte, Mimik und Gesten. Wenn Sie ein Fachgespräch führen, achten Sie mehr auf den Inhalt des Gesagten. Grundsätzlich sollten Sie aber versuchen, nonverbalen Botschaften immer Ihre Aufmerksamkeit zu schenken!Aktiv zuhören!Hören Sie Ihrem Gesprächspartner aktiv zu. Signalisieren Sie, dass Sie zuhören, indem Sie: regelmäßigen Blickkontakt suchen (siehe Seite 193), Gesten und Mimik einsetzen (Nicken, Kopfschütteln etc.), verbale Rückmeldungen geben.Entscheidend bei allen verbalen Rückmeldungen ist, dass Sie nicht das Rederecht an sich reißen. Ein gelegentliches "Mhm" oder "Hm" soll nur signalisieren: "Ich habe verstanden und bin bei der Sache", ebenso setzen Sie den kurzen Satz ein: "Ach, jetzt verstehe ich." Rückmeldungen sollten übrigens nie mechanisch wirken (was beim "Mhm" schnell mal passieren kann). Es sollte selbstverständlich sein, dass Rückmeldungen Ihrer Gefühlslage entsprechen. Sagen Sie nicht"Toll!", wenn Sie in Wirklichkeit nicht begeistert sind.Aktiv zuhören mit RückmeldungenMit Rückmeldungen signalisieren Sie Interesse, motivieren den Sprecher zum Fortfahren und drücken Ihre Anteilnahme aus. Ob Sie nicken, die Augenbrauen runzeln oder das Gesagte kurz kommentieren: Das Gespräch wird umso kooperativer und harmonischer, je mehr Sie dabei die Gefühle (positive wie negative) Ihres Gegenübers spiegeln.