
Eben noch lebendig
Jakob Lediger(Author)
Luftschacht (Publisher)
1st Edition
Published on 30. May 2003
Book
Paperback/Softback
118 pages
978-3-902373-01-4 (ISBN)
More details
Series
Edition
1., Aufl.
Language
German
Target group
College/higher education
Primary & secondary/elementary & high school
Children/juvenile
Young adult
Illustrations
1
1 s/w Photographie bzw. Rasterbild
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 11.2 cm
Weight
120 gr
ISBN-13
978-3-902373-01-4 (9783902373014)
Schweitzer Classification
Persons
Klappentext:
Daß die Milch, deren Eigenschaften und Zusammensetzung mich, je weiter die Analysen voranschreiten, desto mehr fuer sich einnehmen, DIE Lösung unseres Problems sein koennte, wird immer wahrscheinlicher. Um so bedeutsamer ist es, umgehend mit den Kuehen in Verhandlungsgespraeche einzutreten. Die Auswahl meiner Ansprechpersonen habe ich schon getroffen: 1 junge Kuah, deren Selbstbewußtsein noch praesent genug scheint, um meinem Anliegen zugaenglich zu sein, und ein vor Wut derart aufgebrachter Stiah, der sich im Vergleich zu den uebrigen Artgenossen noch gravierenderen Maßnahmen unterworfen sieht: Ist doch durch sein Riechorgan ein metallener Ring gezogen, der - das Nasenseptum durchbrechend - schon bei leisestem Zug heftigste Schmerzen zu verursachen scheint. Dieser Nasenring ist ueber eine nicht allzu lange Kette mit der Stallmauer verbunden. Wohl nicht, um ihm den Anblick seines Daseins zu ersparen, sondern seinen Willen zu Eigenmaechtigkeiten hintan zu halten, bedeckt seinen riesigen Kopf eine mit Riemen an Maul und Nacken festgeschnallte Kappe.
Daß die Milch, deren Eigenschaften und Zusammensetzung mich, je weiter die Analysen voranschreiten, desto mehr fuer sich einnehmen, DIE Lösung unseres Problems sein koennte, wird immer wahrscheinlicher. Um so bedeutsamer ist es, umgehend mit den Kuehen in Verhandlungsgespraeche einzutreten. Die Auswahl meiner Ansprechpersonen habe ich schon getroffen: 1 junge Kuah, deren Selbstbewußtsein noch praesent genug scheint, um meinem Anliegen zugaenglich zu sein, und ein vor Wut derart aufgebrachter Stiah, der sich im Vergleich zu den uebrigen Artgenossen noch gravierenderen Maßnahmen unterworfen sieht: Ist doch durch sein Riechorgan ein metallener Ring gezogen, der - das Nasenseptum durchbrechend - schon bei leisestem Zug heftigste Schmerzen zu verursachen scheint. Dieser Nasenring ist ueber eine nicht allzu lange Kette mit der Stallmauer verbunden. Wohl nicht, um ihm den Anblick seines Daseins zu ersparen, sondern seinen Willen zu Eigenmaechtigkeiten hintan zu halten, bedeckt seinen riesigen Kopf eine mit Riemen an Maul und Nacken festgeschnallte Kappe.