
Training für die Börse
Börsentrends spielerisch erkennen und richtig nutzen
Uwe Lang(Author)
Campus (Publisher)
1st Edition
Published in August 1998
Book
Hardback
264 pages
978-3-593-36073-7 (ISBN)
Description
Anleger, die ihr Feeling für die künftige Entwicklung an der Börse verbessern und ihr Wissen in gewinnbringende Dispositionen ihres Portefeuilles mit Aktien und Anleihen umsetzen wollen, sind mit dem Training für die Börse bestens bedient. Und ganz nebenbei können sie damit in die wichtigsten Stationen der Börsen- und Wirtschaftsgeschichte der letzten 20 Jahre eintauchen.
More details
Language
German
Edition type
New edition
Illustrations
Box mit Trainingsanleitung, Übungssätzen, Charts
Dimensions
Height: 17.5 cm
Width: 24.5 cm
Weight
864 gr
ISBN-13
978-3-593-36073-7 (9783593360737)
Schweitzer Classification
Person
Uwe Lang studierte Theologie und Pädagogik und war bis 1992 hauptberuflich evangelischer Pfarrer. Er beschäftigt sich seit 1970 intensiv mit dem Börsengeschehen. Seit 1988 ist er Herausgeber der "Börsensignale", einem der erfolgreichsten Börsenbriefe (beste Durchschnittsrendite aller deutschen Börsenbriefe in den letzten drei Jahren). Im Campus Verlag erscheinen derzeit neben vielen anderen Büchern von Uwe Lang die Bücher Der Aktien-Berater (11. Aufl. 2000) und Aktien ohne Stress (5. Aufl. 2000).
Content
Was dieses Training Ihnen bietet
Dieses Börsentraining soll dem Privatanleger helfen, seine Käufe und Verkäufe an der Börse, ob Aktien oder Anleihen, zum richtigen Zeitpunkt zu tätigen. Diese Kunst des sogenannten Timings ist viel wichtiger als die Auswahl der Aktien, bei der man ja nicht viel falsch machen kann, wenn man internationale Standardaktien, die im Index hoch gewichtet sind, einfach gut mischt. Denn die Aktien bewegen sich ja im wesentlichen im gleichen Trend. Mal schneiden die einen besser ab als der Index, mal die anderen.
Um das Gespür für die richtigen Kauf- und Verkaufszeitpunkte zu trainieren, üben wir uns an "historischen Situationen". Zwanzig anhand von Graphiken und Text dargestellte Entscheidungssituationen verhelfen dem Leser nicht nur zu historischen Daten und Einsichten, sondern sollen ihn in der Beurteilung konkreter Börsensituationen sicherer machen. Denn tatsächlich lassen sich immer wieder die gleichen Muster beobachten.
Der ratsuchende Anleger wendet sich gerne an sogenannte "Wertpapierexperten" - bis er feststellt, wie oft sich diese über die weitere Börsenentwicklung täuschen können. So liegt es nahe, sich selbst genügend Kenntnisse zu verschaffen, um Marktsituationen zuverlässig beurteilen zu können. Das ist gar nicht so schwer, wie der Börsenlaie gemeinhin denkt. Wer sich von Panikreaktionen frei macht und das Börsengeschehen gelassen verfolgt, erkennt bestimmte Grundmuster, die sich immer wiederholen und recht einfach zu bestimmen sind.
Sie finden in diesem Buch weder Zahlenstatistiken noch Tabellen noch Mathematik, sondern werden einfach in interessante Börsensituationen der letzten zwanzig Jahre versetzt, ohne zunächst zu erfahren, wie es weiter ging.
Sie erhalten anschauliche Informationen in Form von Graphiken, die die Börsenlage zu einem bestimmten Zeitpunkt widerspiegeln. Anhand von zehn Diagrammen erkennen Sie, wohin sich US-Zinsen, deutsche Zinsen, Rohstoffpreise, Dollar und Aktienindizes in den jeweils vergangenen zwölf Monaten entwickelt haben (wobei jeweils nur die Freitagskurse berücksichtigt werden). Aus diesen Informationen können Sie Trends ablesen und analysieren, welche Aktivitäten zum jeweiligen Zeitpunkt angemessen gewesen wären, zum Beispiel ob man Aktien hätte kaufen oder verkaufen oder vielleicht mehr hätte abwarten sollen, und welche Möglichkeiten es sonst noch gegeben hätte.
Von Mal zu Mal werden Sie in Ihrem eigenen Urteil sicherer werden.
Die Graphiken sollen Sie nicht etwa zu "Chartanalysen" herausfordern. Im Gegenteil soll mit der hier vorgestellten Methode, 10 Indikatoren gleichzeitig zu betrachten, die primitive Chartanalyse überwunden werden. Unter "primitiv" verstehe ich Versuche, anhand eines Charts mit Hilfe von Linien und Strichen etwas über den kommenden Trend auszusagen. Das Börsengeschehen ist viel komplexer. Nur ein vernetztes Denken, in dem mehrere Indikatoren kombiniert werden, hilft weiter und bringt Klarheit über kommende Börsenbewegungen.
Je öfter Sie "üben", das heißt zunächst selbst analysieren, bevor Sie die "Auflösung" nachschlagen, desto mehr werden Sie ein Gefühl für die Auswirkungen von Zinsen, Preisen und Devisenkursen auf das Börsengeschehen bekommen. Fehleinschätzungen werden korrigiert und in einer ähnlichen Marktsituation nicht mehr vorkommen.
Worum es bei diesem Training nicht geht
Dieses Börsentraining befaßt sich nicht mit dem Umfang den Aktienengagements und nicht mit der Auswahl der Aktien. Doch seien hierzu folgende Hinweise gegeben:
1. Kapital, das zur Vermögenserhaltung und Altersvorsorge in Aktien angelegt wird, sollte in absehbarer Zeit nicht anderweitig gebraucht werden.
2. Spekulative Engagements, bei denen einem die Zeit weglaufen könnte (Optionen, Optionsscheine) sind zu meiden, und Future- Positionen, die das Eigenkapital übersteigen, sollten nicht eingegangen werden.
3. Die gewählten Aktien sollten Standardwerte sein, gut im Trend liegen und am Kurs-Gewinn-Verhältnis gemessen nicht zu teuer sein, denn Aktien mit zu hohem KGV und/oder zu schwacher Relativer Stärke sind im Falle von Panikverkäufen am stärksten gefährdet.
Näheres zum KGV und zur Relativen Stärke von Aktien kann meinem ebenfalls im Campus Verlag erschienenen Büchern Der Aktien- Berater und Aktien ohne Stress entnommen werden.
Dieses Börsentraining soll dem Privatanleger helfen, seine Käufe und Verkäufe an der Börse, ob Aktien oder Anleihen, zum richtigen Zeitpunkt zu tätigen. Diese Kunst des sogenannten Timings ist viel wichtiger als die Auswahl der Aktien, bei der man ja nicht viel falsch machen kann, wenn man internationale Standardaktien, die im Index hoch gewichtet sind, einfach gut mischt. Denn die Aktien bewegen sich ja im wesentlichen im gleichen Trend. Mal schneiden die einen besser ab als der Index, mal die anderen.
Um das Gespür für die richtigen Kauf- und Verkaufszeitpunkte zu trainieren, üben wir uns an "historischen Situationen". Zwanzig anhand von Graphiken und Text dargestellte Entscheidungssituationen verhelfen dem Leser nicht nur zu historischen Daten und Einsichten, sondern sollen ihn in der Beurteilung konkreter Börsensituationen sicherer machen. Denn tatsächlich lassen sich immer wieder die gleichen Muster beobachten.
Der ratsuchende Anleger wendet sich gerne an sogenannte "Wertpapierexperten" - bis er feststellt, wie oft sich diese über die weitere Börsenentwicklung täuschen können. So liegt es nahe, sich selbst genügend Kenntnisse zu verschaffen, um Marktsituationen zuverlässig beurteilen zu können. Das ist gar nicht so schwer, wie der Börsenlaie gemeinhin denkt. Wer sich von Panikreaktionen frei macht und das Börsengeschehen gelassen verfolgt, erkennt bestimmte Grundmuster, die sich immer wiederholen und recht einfach zu bestimmen sind.
Sie finden in diesem Buch weder Zahlenstatistiken noch Tabellen noch Mathematik, sondern werden einfach in interessante Börsensituationen der letzten zwanzig Jahre versetzt, ohne zunächst zu erfahren, wie es weiter ging.
Sie erhalten anschauliche Informationen in Form von Graphiken, die die Börsenlage zu einem bestimmten Zeitpunkt widerspiegeln. Anhand von zehn Diagrammen erkennen Sie, wohin sich US-Zinsen, deutsche Zinsen, Rohstoffpreise, Dollar und Aktienindizes in den jeweils vergangenen zwölf Monaten entwickelt haben (wobei jeweils nur die Freitagskurse berücksichtigt werden). Aus diesen Informationen können Sie Trends ablesen und analysieren, welche Aktivitäten zum jeweiligen Zeitpunkt angemessen gewesen wären, zum Beispiel ob man Aktien hätte kaufen oder verkaufen oder vielleicht mehr hätte abwarten sollen, und welche Möglichkeiten es sonst noch gegeben hätte.
Von Mal zu Mal werden Sie in Ihrem eigenen Urteil sicherer werden.
Die Graphiken sollen Sie nicht etwa zu "Chartanalysen" herausfordern. Im Gegenteil soll mit der hier vorgestellten Methode, 10 Indikatoren gleichzeitig zu betrachten, die primitive Chartanalyse überwunden werden. Unter "primitiv" verstehe ich Versuche, anhand eines Charts mit Hilfe von Linien und Strichen etwas über den kommenden Trend auszusagen. Das Börsengeschehen ist viel komplexer. Nur ein vernetztes Denken, in dem mehrere Indikatoren kombiniert werden, hilft weiter und bringt Klarheit über kommende Börsenbewegungen.
Je öfter Sie "üben", das heißt zunächst selbst analysieren, bevor Sie die "Auflösung" nachschlagen, desto mehr werden Sie ein Gefühl für die Auswirkungen von Zinsen, Preisen und Devisenkursen auf das Börsengeschehen bekommen. Fehleinschätzungen werden korrigiert und in einer ähnlichen Marktsituation nicht mehr vorkommen.
Worum es bei diesem Training nicht geht
Dieses Börsentraining befaßt sich nicht mit dem Umfang den Aktienengagements und nicht mit der Auswahl der Aktien. Doch seien hierzu folgende Hinweise gegeben:
1. Kapital, das zur Vermögenserhaltung und Altersvorsorge in Aktien angelegt wird, sollte in absehbarer Zeit nicht anderweitig gebraucht werden.
2. Spekulative Engagements, bei denen einem die Zeit weglaufen könnte (Optionen, Optionsscheine) sind zu meiden, und Future- Positionen, die das Eigenkapital übersteigen, sollten nicht eingegangen werden.
3. Die gewählten Aktien sollten Standardwerte sein, gut im Trend liegen und am Kurs-Gewinn-Verhältnis gemessen nicht zu teuer sein, denn Aktien mit zu hohem KGV und/oder zu schwacher Relativer Stärke sind im Falle von Panikverkäufen am stärksten gefährdet.
Näheres zum KGV und zur Relativen Stärke von Aktien kann meinem ebenfalls im Campus Verlag erschienenen Büchern Der Aktien- Berater und Aktien ohne Stress entnommen werden.