
Überleben in der Krise
Die besten Tipps für Angestellte
Haufe-Lexware (Publisher)
1st Edition
Published on 4. November 2009
Book
128 pages
978-3-448-09971-3 (ISBN)
Description
Jetzt informieren und absichern, um der Finanzkrise zu trotzen! Dieser TaschenGuide stellt Ihnen die besten Strategien vor, wie Sie Ihre Finanzen auch weiterhin im Griff haben und sich für Ihren Arbeitgeber unentbehrlich machen. INHALTE:
- Finanzen und Vorsorge: die besten Tipps für solide und gewinnbringende Geldanlagen, richtige Altersvorsorge und angemessenes Kreditverhalten.
- Weichen stellen im Beruf: erprobte Strategien zu Selbstmarketing und Jobsicherung.
- Die ersten Schritte nach der Kündigung, staatliche Leistungen und Fördermöglichkeiten.
- Finanzen und Vorsorge: die besten Tipps für solide und gewinnbringende Geldanlagen, richtige Altersvorsorge und angemessenes Kreditverhalten.
- Weichen stellen im Beruf: erprobte Strategien zu Selbstmarketing und Jobsicherung.
- Die ersten Schritte nach der Kündigung, staatliche Leistungen und Fördermöglichkeiten.
More details
Series
Edition
1., Auflage 2009
Language
German
ISBN-13
978-3-448-09971-3 (9783448099713)
Schweitzer Classification
Persons
Helga Krausser-Raether, Diplom-Wirtschaftsingenieurin, arbeitet als Karriereberaterin in Frankfurt am Main. Sie ist spezialisiert auf Fragen der beruflichen Orientierung und berät Jugendliche bei Berufsfindung und Berufseinstieg.
Michael Hauer, Diplom-Mathematiker und Certified Financial Planner, berät Banken und Versicherungsgesellschaften im Bereich der Finanzplanung sowie der Altersvorsorge. Darüber hinaus ist er Dozent an der EUROPEAN BUSINESS SCHOOL Finanzakademie und an der Fachhochschule Amberg-Weiden. Er ist Gesellschafter und Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung.
Friederike DeCoite ist Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht.
Thomas Muschiol ist Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht.
Michael Hauer, Diplom-Mathematiker und Certified Financial Planner, berät Banken und Versicherungsgesellschaften im Bereich der Finanzplanung sowie der Altersvorsorge. Darüber hinaus ist er Dozent an der EUROPEAN BUSINESS SCHOOL Finanzakademie und an der Fachhochschule Amberg-Weiden. Er ist Gesellschafter und Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung.
Friederike DeCoite ist Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht.
Thomas Muschiol ist Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht.
Content
TEIL 1:KARRIERESTRATEGIEN IN DER KRISE
PHASE 1: ANALYSIEREN SIE IHRE SITUATION
- Ihre Positionsbestimmung
- Ihr Kompetenzprofil
- Ihr Unternehmen und der Arbeitsmarkt
PHASE 2: WERTEN SIE DIE ERGEBNISSE AUS
- Ihre Bereitschaft zur Veränderung
- Definieren Sie Ihre Ziele
PHASE 3: WERDEN SIE AKTIV
- Möglichkeiten, den bestehenden Job zu sichern
- Den internen Wechsel vorantreiben
- Den externen Wechsel gezielt angehen
- Erstellen Sie einen Zeitplan
- Neuanfang als Chance
TEIL 2:WAS TUN BEI KÜNDIGUNG?
- Welche Möglichkeiten haben Sie?
- Kündigung formell wirksam?
- Ist die Kündigung inhaltlich berechtigt?
- Wenn es vor Gericht geht
- Alternative: Aufhebungsvertrag
- Wann gibt es eine Abfindung?
- Was es sonst noch zu tun gibt
TEIL 3:FINANZEN SICHERN IN DER KRISE
- Risiken erkennen und richtig einschätzen
- Ihre Anlageziele und -mentalität kennen
- So sichern Sie Ihre Liquidität
- Worauf es bei der Anlageberatung ankommt
- Beachten Sie Grundregeln der Geldanlage
- Wie soll ich kurzfristig anlegen?
- Wie soll ich mittelfristig anlegen?
- Wie soll ich langfristig anlegen?
STICHWORTVERZEICHNIS
PHASE 1: ANALYSIEREN SIE IHRE SITUATION
- Ihre Positionsbestimmung
- Ihr Kompetenzprofil
- Ihr Unternehmen und der Arbeitsmarkt
PHASE 2: WERTEN SIE DIE ERGEBNISSE AUS
- Ihre Bereitschaft zur Veränderung
- Definieren Sie Ihre Ziele
PHASE 3: WERDEN SIE AKTIV
- Möglichkeiten, den bestehenden Job zu sichern
- Den internen Wechsel vorantreiben
- Den externen Wechsel gezielt angehen
- Erstellen Sie einen Zeitplan
- Neuanfang als Chance
TEIL 2:WAS TUN BEI KÜNDIGUNG?
- Welche Möglichkeiten haben Sie?
- Kündigung formell wirksam?
- Ist die Kündigung inhaltlich berechtigt?
- Wenn es vor Gericht geht
- Alternative: Aufhebungsvertrag
- Wann gibt es eine Abfindung?
- Was es sonst noch zu tun gibt
TEIL 3:FINANZEN SICHERN IN DER KRISE
- Risiken erkennen und richtig einschätzen
- Ihre Anlageziele und -mentalität kennen
- So sichern Sie Ihre Liquidität
- Worauf es bei der Anlageberatung ankommt
- Beachten Sie Grundregeln der Geldanlage
- Wie soll ich kurzfristig anlegen?
- Wie soll ich mittelfristig anlegen?
- Wie soll ich langfristig anlegen?
STICHWORTVERZEICHNIS
Sie haben bereits eine erste berufliche Positionsbestimmung aufgestellt. Nun geht es um die Schlüsse, die Sie daraus für Ihre eigene Zukunft ziehen. Wo liegt diese? Weiterhin an Ihrem Arbeitsplatz, da Sie eine ungefährdete Position inne haben? Oder in einem anderen Geschäftsbereich beim gleichen Arbeitgeber? Oder sehen Sie einen Wechsel zu einem anderen Unternehmen als einzige Möglichkeit, der Krise zu entkommen? Damit Sie diese Fragen beantworten können, beschäftigen Sie sich zunächst mit Ihrer Bereitschaft zur Veränderung und dem Thema "Angst". Dann werten Sie die Ergebnisse aus Phase 1 aus: Ziehen Sie Bilanz und definieren Sie Ihre Ziele.
IHRE BEREITSCHAFT ZUR VERÄNDERUNG
Nichts ist schwieriger, als sich aus einer krisenhaften Situation zu befreien und Vertrautes hinter sich zu lassen. Sie selbst können wählen, mit welcher Einstellung Sie an die Krise herangehen.
IHRE PERSÖNLICHEN ALARMZEICHEN
Die Phase des Prozesses, in der Sie sich gerade befinden, erfordert von Ihnen neben der ersten Bilanz den Blick auf sich selbst. Gehen Sie die folgenden Bereiche einmal durch.
Wo erkennen Sie persönliche Alarmsignale? Wir geben Ihnen jeweils Beispiele, wie diese aussehen könnten.
- Beziehung zum Vorgesetzten: Ihr Vorgesetzter teilt Ihnen mit, dass Sie auf der "roten Liste" stehen. Er beginnt, sich sehr viel mehr als früher für Details Ihrer Arbeit zu interessieren. Er fordert Projekt- und Statusberichte ein. Er kommuniziert fast gar nicht mehr mit Ihnen. Er ignoriert Ihre Vorschläge und geht einem klärenden Gespräch aus dem Weg.
- Ihre Abteilung: Sie müssen Auftritte auf Messen und Kongressen absagen. Das Budget Ihrer Abteilung wird gekürzt. Projekte werden an andere Abteilungen vergeben. Es kommen gar keine neuen Projekte mehr rein.
- Ihre Kollegen: Einige in Ihrem Bereich werden bereits entlassen.
- Ihre Stelle: Ihr Aufgabengebiet wird reduziert, Sie erhalten keine neuen Projekte.
- Ihre Mails: Sie werden in Projekten über einen längeren Zeitraum nicht mehr auf CC gesetzt. Sie haben das Gefühl, auch in Meetings regelrechtisoliert zu werden.
- Ihre Identifikation mit dem Arbeitgeber: Sie fühlen sich vom Management hintergangen. Sie haben schon seit längerem das Gefühl, innerlich gekündigt zu haben.
- Ihr Wahrnehmung: Sie haben das Gefühl, keinerlei Anerkennung mehr zu erhalten. Sie wissen zwar, dass auch das Management unter Druck steht. Aber Sie sehen, dass das gesamte Klima leidet und dass auch in naher Zukunft keine Verbesserungen zu erwarten sind.
- Ihre Gesundheit: Der Sonntags-Gedanke, am Montag wieder ins Büro zu müssen, macht Sie unzufrieden. Tagsüber zählen Sie die Stunden. Sie haben erste psychosomatische Symptome.
Eine ganz wichtige Frage sollten Sie an diesem Punkt an sich selbst stellen: Wer oder was ist der Auslöser für meinen Veränderungswunsch? Ist es der Arbeitgeber und seine Situation? Oder sind es nicht in Wirklichkeit Sie und Ihre Unzufriedenheit?
WELCHE EINSTELLUNG HABEN SIE ZU KRISEN?
Sie können prinzipiell selbst wählen, mit welcher Einstellung Sie an Krisen herangehen. Sehen Sie sich dabei eher als jemand, der vor der Krise kapituliert und "Vogel-Strauß-Politik" betreibt? Oder sind Sie ein Typ, der der grundsätzlich in allen Lebensbereichen eher nach Lösungen sucht? Blicken Sie auf Ihren beruflichen und persönlichen Werdegang und überlegen Sie, wie Sie früher mit Problemen rund um Ihren Job oder Ihr persönliches Umfeld umgegangen sind. Haben Sie selbst in Krisen einen Ausweg gefunden, wie haben Sie das dann gemacht? Wann haben Sie welche Lösung des Problems
herbeigeführt? Gibt es Verhaltensmuster, die Sie beispielsweise in beruflichen Krisensituationen immer wiederholen?
BEISPIEL: REAGIEREN STATT AGIEREN
Herr F. ist seit 20 Jahren berufstätig. Er wechselt seinen Job, auch wenn er unzufrieden ist, immer erst dann, wenn äußere Faktoren ihn dazu zwingen und es gar nicht mehr geht. Bisher wurden ihm dann auch immer neue Jobs angetragen, die er übernimmt, obwohl er sich in seinem Tätigkeitsfeld nicht mehr wohl fühlt und etwas ganz Anderes machen will. Als sein jetziger Arbeitgeber in eine Krise gerät und er erneut handeln muss, stellt er fest, dass er noch nie eine berufliche Entscheidung eigenständig herbeigeführt und eher reagiert als agiert hat.
In der Krise bleibt Ihnen nur der Blick nach vorn. Das Wissen um Ihre persönliche Einstellung zu Krisen ist natürlich nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist die emotionale Bewältigung der Krise. Krisen sind emotional sehr belastend. Negative Emotionen halten Sie oft genug davon ab, Ihre bisherigen Erfolg versprechenden Krisentechniken anzuwenden.
Eine Krise lässt sich nicht schönreden. Aber allein das Wissen, dass und wie Sie bisher berufliche Krisen oder Probleme gemeistert haben, wird für Sie und Ihre weitere Planung hilfreich sein.
IHRE BEREITSCHAFT ZUR VERÄNDERUNG
Nichts ist schwieriger, als sich aus einer krisenhaften Situation zu befreien und Vertrautes hinter sich zu lassen. Sie selbst können wählen, mit welcher Einstellung Sie an die Krise herangehen.
IHRE PERSÖNLICHEN ALARMZEICHEN
Die Phase des Prozesses, in der Sie sich gerade befinden, erfordert von Ihnen neben der ersten Bilanz den Blick auf sich selbst. Gehen Sie die folgenden Bereiche einmal durch.
Wo erkennen Sie persönliche Alarmsignale? Wir geben Ihnen jeweils Beispiele, wie diese aussehen könnten.
- Beziehung zum Vorgesetzten: Ihr Vorgesetzter teilt Ihnen mit, dass Sie auf der "roten Liste" stehen. Er beginnt, sich sehr viel mehr als früher für Details Ihrer Arbeit zu interessieren. Er fordert Projekt- und Statusberichte ein. Er kommuniziert fast gar nicht mehr mit Ihnen. Er ignoriert Ihre Vorschläge und geht einem klärenden Gespräch aus dem Weg.
- Ihre Abteilung: Sie müssen Auftritte auf Messen und Kongressen absagen. Das Budget Ihrer Abteilung wird gekürzt. Projekte werden an andere Abteilungen vergeben. Es kommen gar keine neuen Projekte mehr rein.
- Ihre Kollegen: Einige in Ihrem Bereich werden bereits entlassen.
- Ihre Stelle: Ihr Aufgabengebiet wird reduziert, Sie erhalten keine neuen Projekte.
- Ihre Mails: Sie werden in Projekten über einen längeren Zeitraum nicht mehr auf CC gesetzt. Sie haben das Gefühl, auch in Meetings regelrechtisoliert zu werden.
- Ihre Identifikation mit dem Arbeitgeber: Sie fühlen sich vom Management hintergangen. Sie haben schon seit längerem das Gefühl, innerlich gekündigt zu haben.
- Ihr Wahrnehmung: Sie haben das Gefühl, keinerlei Anerkennung mehr zu erhalten. Sie wissen zwar, dass auch das Management unter Druck steht. Aber Sie sehen, dass das gesamte Klima leidet und dass auch in naher Zukunft keine Verbesserungen zu erwarten sind.
- Ihre Gesundheit: Der Sonntags-Gedanke, am Montag wieder ins Büro zu müssen, macht Sie unzufrieden. Tagsüber zählen Sie die Stunden. Sie haben erste psychosomatische Symptome.
Eine ganz wichtige Frage sollten Sie an diesem Punkt an sich selbst stellen: Wer oder was ist der Auslöser für meinen Veränderungswunsch? Ist es der Arbeitgeber und seine Situation? Oder sind es nicht in Wirklichkeit Sie und Ihre Unzufriedenheit?
WELCHE EINSTELLUNG HABEN SIE ZU KRISEN?
Sie können prinzipiell selbst wählen, mit welcher Einstellung Sie an Krisen herangehen. Sehen Sie sich dabei eher als jemand, der vor der Krise kapituliert und "Vogel-Strauß-Politik" betreibt? Oder sind Sie ein Typ, der der grundsätzlich in allen Lebensbereichen eher nach Lösungen sucht? Blicken Sie auf Ihren beruflichen und persönlichen Werdegang und überlegen Sie, wie Sie früher mit Problemen rund um Ihren Job oder Ihr persönliches Umfeld umgegangen sind. Haben Sie selbst in Krisen einen Ausweg gefunden, wie haben Sie das dann gemacht? Wann haben Sie welche Lösung des Problems
herbeigeführt? Gibt es Verhaltensmuster, die Sie beispielsweise in beruflichen Krisensituationen immer wiederholen?
BEISPIEL: REAGIEREN STATT AGIEREN
Herr F. ist seit 20 Jahren berufstätig. Er wechselt seinen Job, auch wenn er unzufrieden ist, immer erst dann, wenn äußere Faktoren ihn dazu zwingen und es gar nicht mehr geht. Bisher wurden ihm dann auch immer neue Jobs angetragen, die er übernimmt, obwohl er sich in seinem Tätigkeitsfeld nicht mehr wohl fühlt und etwas ganz Anderes machen will. Als sein jetziger Arbeitgeber in eine Krise gerät und er erneut handeln muss, stellt er fest, dass er noch nie eine berufliche Entscheidung eigenständig herbeigeführt und eher reagiert als agiert hat.
In der Krise bleibt Ihnen nur der Blick nach vorn. Das Wissen um Ihre persönliche Einstellung zu Krisen ist natürlich nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist die emotionale Bewältigung der Krise. Krisen sind emotional sehr belastend. Negative Emotionen halten Sie oft genug davon ab, Ihre bisherigen Erfolg versprechenden Krisentechniken anzuwenden.
Eine Krise lässt sich nicht schönreden. Aber allein das Wissen, dass und wie Sie bisher berufliche Krisen oder Probleme gemeistert haben, wird für Sie und Ihre weitere Planung hilfreich sein.