
Der Fall Gurlitt
Ein Gespräch
Nicolai Verlag
1st Edition
Published on 29. April 2014
Book
Paperback/Softback
144 pages
978-3-89479-863-5 (ISBN)
Description
Der Fall Gurlitt beschäftigt die Kunstszene und die Medien seit nunmehr einem halben Jahr. Ende Januar 2014 haben unsere drei Diskutanten diesen Fall prospektiv mit dem Blick aufs Allgemeine beleuchtet. Inzwischen mussten viele der in diesem Gesprächs-Bändchen gestellten Forderungen eingelöst und wesentliche der kritisierten Aspekte von den Handelnden berücksichtigt werden. Ich deute das als Weitsicht der Diskutanten.
Der durch das Handeln der Staatsanwaltschaft zu einem Skandal gewordene Fall Gurlitt wurde ein Musterfall für die Behandlung vergleichbarer Funde und für den Umgang mit Raub- und Beutekunst auch in privatem Besitz. Cornelius Gurlitt erwies sich als ein Mensch von noblem großbürgerlichen und generösem Charakter - Eigenschaften, die man schon von Beginn an hätte entdecken können, wäre man ihm nur entsprechend begegnet.
- Andreas von Stedman -
Der durch das Handeln der Staatsanwaltschaft zu einem Skandal gewordene Fall Gurlitt wurde ein Musterfall für die Behandlung vergleichbarer Funde und für den Umgang mit Raub- und Beutekunst auch in privatem Besitz. Cornelius Gurlitt erwies sich als ein Mensch von noblem großbürgerlichen und generösem Charakter - Eigenschaften, die man schon von Beginn an hätte entdecken können, wäre man ihm nur entsprechend begegnet.
- Andreas von Stedman -
More details
Language
German
Place of publication
Germany
Dimensions
Height: 17.6 cm
Width: 10.8 cm
Weight
107 gr
ISBN-13
978-3-89479-863-5 (9783894798635)
Schweitzer Classification
Persons
Stefan Koldehoff hat Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft studiert Er arbeitete freiberuflich als Journalist für die FAZ, taz und den WDR. Für drei Jahre ab 1998 war er Redakteur, dabei zuletzt stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins "Art" in Hamburg. 2001 wechselte er auf eine Redakteursstelle beim Deutschlandfunk. In den folgenden Jahren veröffentlichte er als Autor zahlreiche Sachbücher zum Themenfeld Kunstmarkt, Kunstfälschung und Kunstgeschichte.
Ralf Oehmke studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Rechtswissenschaften an der Universität Köln und promovierte 1990 bei Prof. Ulrich Hübner mit einer Arbeit über Entschädigungsfonds. Er war mehrere Jahre in verschiedenen Funktionen im Wirtschafts- und Immobilienrecht tätig. Als Rechtsanwalt war er unter anderem mit der Durchsetzung von Restitutionsansprüchen aus Enteignungsmaßnahmen auf dem Gebiet der früheren "DDR" befasst. Er berät verschiedene Institutionen und Privatpersonen in kunst- und wettbewerbsrechtlichen Fragen.
Raimund Stecker studierte nach einer Buchbinder-Lehre in Bochum, Hamburg und Florenz Kunstgeschichte, Philosophie, Neue Geschichte und Publizistik. Er schrieb als freier Mitarbeiter für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und verschiedene Internationale Kunstzeitschriften.
Nach seiner Promotion über Barnett Newmans "The Stations of the Cross" an der Ruhr-Universität Bochum leitete er 1993 bis 2000 als Direktor den Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf. Von 2000 bis 2005 war er Gründungsdirektor des Arp-Museums - Bahnhof Rolandseck. Anschließend entwickelte er sowohl künstlerisch wie architektonisch und bauhistorisch Museumsprojekte in Deutschland und im Ausland. Von 2009 bis 2013 war er künstlerischer Direktor des LehmbruckMuseums in Duisburg. Zurzeit arbeitet er unter anderem eine Privatsammlung zur Russischen Avantgarde auf, betreibt Wissenschaftsmanagement für verschiedene Privatsammlungen und ist verlegerisch wie publizistisch tätig. Seit 1986 lehrt Stecker als Honorarprofessor für Kunstgeschichte an der Kunstakademie in Münster.
Ralf Oehmke studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Rechtswissenschaften an der Universität Köln und promovierte 1990 bei Prof. Ulrich Hübner mit einer Arbeit über Entschädigungsfonds. Er war mehrere Jahre in verschiedenen Funktionen im Wirtschafts- und Immobilienrecht tätig. Als Rechtsanwalt war er unter anderem mit der Durchsetzung von Restitutionsansprüchen aus Enteignungsmaßnahmen auf dem Gebiet der früheren "DDR" befasst. Er berät verschiedene Institutionen und Privatpersonen in kunst- und wettbewerbsrechtlichen Fragen.
Raimund Stecker studierte nach einer Buchbinder-Lehre in Bochum, Hamburg und Florenz Kunstgeschichte, Philosophie, Neue Geschichte und Publizistik. Er schrieb als freier Mitarbeiter für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und verschiedene Internationale Kunstzeitschriften.
Nach seiner Promotion über Barnett Newmans "The Stations of the Cross" an der Ruhr-Universität Bochum leitete er 1993 bis 2000 als Direktor den Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf. Von 2000 bis 2005 war er Gründungsdirektor des Arp-Museums - Bahnhof Rolandseck. Anschließend entwickelte er sowohl künstlerisch wie architektonisch und bauhistorisch Museumsprojekte in Deutschland und im Ausland. Von 2009 bis 2013 war er künstlerischer Direktor des LehmbruckMuseums in Duisburg. Zurzeit arbeitet er unter anderem eine Privatsammlung zur Russischen Avantgarde auf, betreibt Wissenschaftsmanagement für verschiedene Privatsammlungen und ist verlegerisch wie publizistisch tätig. Seit 1986 lehrt Stecker als Honorarprofessor für Kunstgeschichte an der Kunstakademie in Münster.