
Champagner
Die dramatische Geschichte des edelsten aller Getränke
Klett-Cotta (Publisher)
1st Edition
Published in August 2007
Book
Hardback
319 pages
978-3-608-94446-4 (ISBN)
Description
»Bei Siegen hat man ihn verdient, bei Niederlagen braucht man ihn«, sagte Napoleon über den Champagner, dem er zu einem der friedlichsten, wiewohl leidenschaftlichsten Siegeszüge um die Welt verholfen hat.
Die Champagne wurde vom 5. bis ins 20. Jahrhundert immer wieder zerstört, zuletzt von Hitler im Zweiten Weltkrieg. Diese Landschaft hat Geschichte erlitten und Geschichte gemacht: Hier wurden die französischen Könige gekrönt und der Champagner, der König der Schaumweine, kreiert - das erlesenste Getränk und Geschenk der Franzosen an die Welt der Kultur.
Don & Petie Kladstrup inszenieren ein Drama, in dem es um Intrigen und Macht, Leidenschaften und Liebe geht, zu dem Geheimdiplomatie und historische Momente ebenso gehören wie schöne Frauen, die der Champagner angeblich noch schöner macht. Es ist ein Abenteuerroman und Mantel- und Degenstück, das in Kaschemmen wie in Königshäusern spielt. Ein Krimi, der für Augenblicke das Tragische streift, untermalt von delikaten Zwischen- und erotischen Untertönen, die in den Aufstieg und Triumph des Champagners ebenso verflochten sind wie seine unendlichen Geschmacksnuancen.
Die Champagne wurde vom 5. bis ins 20. Jahrhundert immer wieder zerstört, zuletzt von Hitler im Zweiten Weltkrieg. Diese Landschaft hat Geschichte erlitten und Geschichte gemacht: Hier wurden die französischen Könige gekrönt und der Champagner, der König der Schaumweine, kreiert - das erlesenste Getränk und Geschenk der Franzosen an die Welt der Kultur.
Don & Petie Kladstrup inszenieren ein Drama, in dem es um Intrigen und Macht, Leidenschaften und Liebe geht, zu dem Geheimdiplomatie und historische Momente ebenso gehören wie schöne Frauen, die der Champagner angeblich noch schöner macht. Es ist ein Abenteuerroman und Mantel- und Degenstück, das in Kaschemmen wie in Königshäusern spielt. Ein Krimi, der für Augenblicke das Tragische streift, untermalt von delikaten Zwischen- und erotischen Untertönen, die in den Aufstieg und Triumph des Champagners ebenso verflochten sind wie seine unendlichen Geschmacksnuancen.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Illustrations
60 Duplex-Abb.
60 Duplex-Abb.
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 13.6 cm
Weight
520 gr
ISBN-13
978-3-608-94446-4 (9783608944464)
Schweitzer Classification
Persons
Don & Petie Kladstrup sind amerikanische Korrespondenten und leben heute, nachdem sie beruflich als politische Globetrotter aus aller Welt berichtet haben, in Frankreich.
Die »Kladstrups« sind in Frankreich bekannt, weil es ihnen als Ausländern gelungen ist, in Frankreich ein erfolgreiches Weinbuch zu publizieren. Dadurch sind sie u.a. auch auf das Thema von »Wein und Krieg« gestoßen, durch das sie in Deutschland bekannt wurden.
Bei den Recherchen stießen sie auf die Geschichte der Champagne und des Champagners.
Die »Kladstrups« sind in Frankreich bekannt, weil es ihnen als Ausländern gelungen ist, in Frankreich ein erfolgreiches Weinbuch zu publizieren. Dadurch sind sie u.a. auch auf das Thema von »Wein und Krieg« gestoßen, durch das sie in Deutschland bekannt wurden.
Bei den Recherchen stießen sie auf die Geschichte der Champagne und des Champagners.
Content
EINLEITUNG
Gelobte Erde
KAPITEL 1
Der König und der Mönch
KAPITEL 2
Die Männer mit den eisernen Masken
KAPITEL 3
Im Zenit von gold?nen Tagen
KAPITEL 4
Mit Glanz und Gloria
KAPITEL 5
Als die Marne Champagner trank
KAPITEL 6
Hinauf die blutigen Hänge
KAPITEL 7
Im Untergrund, unter Beschuß
KAPITEL 8
Ohne Pauken und Trompeten
KAPITEL 9
Wenn Schäume vergehen
EPILOG
Weine der Erinnerung
Dank
Anmerkungen
Literatur
Namenregister
Gelobte Erde
KAPITEL 1
Der König und der Mönch
KAPITEL 2
Die Männer mit den eisernen Masken
KAPITEL 3
Im Zenit von gold?nen Tagen
KAPITEL 4
Mit Glanz und Gloria
KAPITEL 5
Als die Marne Champagner trank
KAPITEL 6
Hinauf die blutigen Hänge
KAPITEL 7
Im Untergrund, unter Beschuß
KAPITEL 8
Ohne Pauken und Trompeten
KAPITEL 9
Wenn Schäume vergehen
EPILOG
Weine der Erinnerung
Dank
Anmerkungen
Literatur
Namenregister
Einleitung - Gelobte Erde
[...] Als wir unsere Decke ausgebreitet hatten und den Champagner öffneten, schien endlich alles zu stimmen. Der Champagner, im Französischen wie im Deutschen männlich, schien die ideale Ergänzung zur rauhen Landschaft der Champagne, die - ebenfalls im Französischen wie im Deutschen - weiblich ist. Ein perfektes Paar, dachten wir, unzertrennlich und vereint in einem Bund von Stärke, Fröhlichkeit und Eleganz.
Dennoch ist nichts, was den Champagner betrifft, einfach oder banal; seine Geschichte sprüht nur so vor Ironie. Durch ihn haben die Champenois, wie einmal ein Schriftsteller meinte, »Geschmack am Widerspruch«gefunden: Um einen guten Champagner zu machen, braucht man schlechten, mage ren Boden. Weißwein entsteht aus blauen Trauben. Ein Blinder sah Sterne. Und der Mann, der angeblich dafür gesorgt hat, daß diese vielen Bläschen in den Champagner kommen, hat tatsächlich die meiste Zeit seines Lebens damit verbracht, genau das zu verhindern.
Die größte Ironie jedoch ist, daß ausgerechnet die Champagne, Schauplatz einiger der erbittertsten Kämpfe der Menschheit, der Geburtsort eines Weines wurde, der in der ganzen Welt als Symbol für gute Zeiten und Freundschaft steht.
Es sind diese Brüche und Widersprüche, die die Aura des Champagners von Geheimnis und Romantik teilweise ausmachen. Was ist das Besondere am Champagner? Allein schon das Wort auszusprechen ist wie ein Wink mit dem Zauberstab: Jeder lächelt, entspannt sich und kommt ins Schwärmen. Kein anderes Getränk dürfte Dichtung und Kunst so sehr inspiriert und zu Übertreibungen verleitet haben. Für Casanova gehörte Champagner »zur Grundausstattung eines Verführers«. Coco Chanel meinte, sie trinke Champagner nur zu zwei Gelegenheiten: wenn sie verliebt sei - und wenn nicht. Lily Bollinger, eine der Grandes Dames der Champagne, ging noch ein wenig weiter: »Ich trinke Champagner, wenn ich glücklich bin und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich ihn, wenn ich allein bin. In Gesellschaft ist er ein Muß. Ich nippe daran, wenn ich Hunger habe. Ansonsten lasse ich die Finger davon - außer natürlich, wenn ich durstig bin.«
Es scheint, daß jeder seine Lieblingszeit zum Champagnertrinken hat. Für Patrick Forbes, den großen Champagnerexperten und Historiker, war es halb zwölf vormittags, wenn sein Gaumen noch frisch war und er jede Nuance schmecken und jede einzelne Kohlensäureperle genießen konnte. Als wir Phi lippe Bourguignon, einen der großen Sommeliers der Welt, nach seiner Meinung nach der besten Tageszeit zum Trinken von Champagner fragten, meinte er: »Nach dem Rasenmähen!« In dem Film Brief einer Unbekannten (Letter from an Unknown Woman) aus dem Jahr 1948 meint Joan Fontaine schläfrig zu Louis Jourdan: »Champagner schmeckt doch viel besser nach Mitternacht. Finden Sie nicht auch?«
Oscar Wilde, der einem Zollbeamten bei seiner Rückkehr aus Frankreich erklärte: »Ich habe nichts zu verzollen außer meinem Genie«, meinte über Champagner: »Nur phantasielosen Menschen fällt kein Grund ein, Champagner zu trinken.«
Seit ewigen Zeiten wird bei Hochzeiten, Taufen, Schiffstaufen und zu Neujahr mit Champagner angestoßen und bei Auto rennen die Zuschauermenge bespritzt. Diese Tradition ist schon so alt, daß ein englischer Dichter einmal vermutete, schon Adam im Paradies habe damit angestoßen. In seinem Gedicht The First New Year?s Eve (»Der erste Silvestertag«) schrieb Thomas Augustine Daly (1871 - 1948):
The man, the One and Only One -
First Gentleman on Earth -
Said: »How about a little fun?
Come! Let us have some mirth!«
»To some swell Night Club we must roam«,
Said he, »and drink champagne.«
But he said: »We can stay at home,
And still be raising Cain.«
Der Mann, der allereinzige -
der erste Gentleman der Welt -
er meinte: »Laßt uns fröhlich sein
so wie uns das gefällt!«
»Laßt uns in einen Nachtclub gehen
mit viel Champagnerwein!«
Doch dann: »Zu Hause ist es auch sehr schön -
wir wecken dann noch Kain.«
Schon lange wurden dem Champagner gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. In den dreißiger Jahren waren die französischen Mediziner überzeugt, daß er als eine gute Medizin zur Behandlung von Depressionen und zur Abwehr von Infektionskrankheiten wie Typhus und Cholera geeignet sei. Schon 50 Jahre zuvor war der »Eiserne Kanzler« Otto von Bismarck als großer Champagnerliebhaber bekannt. Winston Chur chill meinte, Champagner schärfe seine Geistesgegenwart. Er nutzte den Champagner auch, um während des Ersten Weltkriegs seine Kollegen um sich zu scharen: »Denken Sie daran, Gentlemen«, meinte er, »wir kämpfen nicht nur für Frankreich, sondern für den Champagner!«
Doch das war keineswegs das erste Mal, daß Champagner eine entscheidende Rolle in der Weltgeschichte spielte. Während des Großen Abendländischen Schismas (1378 - 1417), der Kirchenspaltung im Mittelalter, als es einen Papst in Rom und einen in Avignon in Frankreich gab, reiste der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, König Wenzel IV. von Böhmen (1363 - 1419), nach Reims, um mit Karl VI. (1380 - 1422), König von Frankreich, über ein Ende der Spaltung zu verhandeln. Der Kaiser jedoch war nach allzu reichlichem Champagnergenuß derart betrunken, daß er nicht mehr aufstehen und zu der Verhandlung kommen konnte. Als dieser Zustand mehrere Tage anhielt, schickte der König von Frankreich schließlich zwei seiner Herzöge aus, um Wenzel herbeizuschaffen. Wenzel aber war immer noch so berauscht, daß er unbesehen jede Urkunde unterschrieb, die ihm Karl VI. vorlegte - mit dem Ergebnis, daß der Papst in Avignon blieb, in seiner »Babylonischen Gefangenschaft«, und die Kirchenspaltung bis 1417 andauerte.
Angesichts dieses Hintergrundes könnte man versucht sein, Champagner als etwas Frivoles und Unwichtiges abzutun. Was soll schließlich an einem Wein dran sein, dem man Spottnamen verpaßt hat wie Luxus- oder Edelbrause? Tatsächlich jedoch ist Champagner einer der seriösesten und komplexesten Weine, die je hergestellt wurden. Er ist auch am schwierigsten herzustellen, was wir rasch feststellen konnten, als uns Claude Taittinger, Präsident und Generaldirektor des Champagner hauses Taittinger, zu einer dégustation, einer Verkostung, einlud. [...]
[...] Als wir unsere Decke ausgebreitet hatten und den Champagner öffneten, schien endlich alles zu stimmen. Der Champagner, im Französischen wie im Deutschen männlich, schien die ideale Ergänzung zur rauhen Landschaft der Champagne, die - ebenfalls im Französischen wie im Deutschen - weiblich ist. Ein perfektes Paar, dachten wir, unzertrennlich und vereint in einem Bund von Stärke, Fröhlichkeit und Eleganz.
Dennoch ist nichts, was den Champagner betrifft, einfach oder banal; seine Geschichte sprüht nur so vor Ironie. Durch ihn haben die Champenois, wie einmal ein Schriftsteller meinte, »Geschmack am Widerspruch«gefunden: Um einen guten Champagner zu machen, braucht man schlechten, mage ren Boden. Weißwein entsteht aus blauen Trauben. Ein Blinder sah Sterne. Und der Mann, der angeblich dafür gesorgt hat, daß diese vielen Bläschen in den Champagner kommen, hat tatsächlich die meiste Zeit seines Lebens damit verbracht, genau das zu verhindern.
Die größte Ironie jedoch ist, daß ausgerechnet die Champagne, Schauplatz einiger der erbittertsten Kämpfe der Menschheit, der Geburtsort eines Weines wurde, der in der ganzen Welt als Symbol für gute Zeiten und Freundschaft steht.
Es sind diese Brüche und Widersprüche, die die Aura des Champagners von Geheimnis und Romantik teilweise ausmachen. Was ist das Besondere am Champagner? Allein schon das Wort auszusprechen ist wie ein Wink mit dem Zauberstab: Jeder lächelt, entspannt sich und kommt ins Schwärmen. Kein anderes Getränk dürfte Dichtung und Kunst so sehr inspiriert und zu Übertreibungen verleitet haben. Für Casanova gehörte Champagner »zur Grundausstattung eines Verführers«. Coco Chanel meinte, sie trinke Champagner nur zu zwei Gelegenheiten: wenn sie verliebt sei - und wenn nicht. Lily Bollinger, eine der Grandes Dames der Champagne, ging noch ein wenig weiter: »Ich trinke Champagner, wenn ich glücklich bin und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich ihn, wenn ich allein bin. In Gesellschaft ist er ein Muß. Ich nippe daran, wenn ich Hunger habe. Ansonsten lasse ich die Finger davon - außer natürlich, wenn ich durstig bin.«
Es scheint, daß jeder seine Lieblingszeit zum Champagnertrinken hat. Für Patrick Forbes, den großen Champagnerexperten und Historiker, war es halb zwölf vormittags, wenn sein Gaumen noch frisch war und er jede Nuance schmecken und jede einzelne Kohlensäureperle genießen konnte. Als wir Phi lippe Bourguignon, einen der großen Sommeliers der Welt, nach seiner Meinung nach der besten Tageszeit zum Trinken von Champagner fragten, meinte er: »Nach dem Rasenmähen!« In dem Film Brief einer Unbekannten (Letter from an Unknown Woman) aus dem Jahr 1948 meint Joan Fontaine schläfrig zu Louis Jourdan: »Champagner schmeckt doch viel besser nach Mitternacht. Finden Sie nicht auch?«
Oscar Wilde, der einem Zollbeamten bei seiner Rückkehr aus Frankreich erklärte: »Ich habe nichts zu verzollen außer meinem Genie«, meinte über Champagner: »Nur phantasielosen Menschen fällt kein Grund ein, Champagner zu trinken.«
Seit ewigen Zeiten wird bei Hochzeiten, Taufen, Schiffstaufen und zu Neujahr mit Champagner angestoßen und bei Auto rennen die Zuschauermenge bespritzt. Diese Tradition ist schon so alt, daß ein englischer Dichter einmal vermutete, schon Adam im Paradies habe damit angestoßen. In seinem Gedicht The First New Year?s Eve (»Der erste Silvestertag«) schrieb Thomas Augustine Daly (1871 - 1948):
The man, the One and Only One -
First Gentleman on Earth -
Said: »How about a little fun?
Come! Let us have some mirth!«
»To some swell Night Club we must roam«,
Said he, »and drink champagne.«
But he said: »We can stay at home,
And still be raising Cain.«
Der Mann, der allereinzige -
der erste Gentleman der Welt -
er meinte: »Laßt uns fröhlich sein
so wie uns das gefällt!«
»Laßt uns in einen Nachtclub gehen
mit viel Champagnerwein!«
Doch dann: »Zu Hause ist es auch sehr schön -
wir wecken dann noch Kain.«
Schon lange wurden dem Champagner gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. In den dreißiger Jahren waren die französischen Mediziner überzeugt, daß er als eine gute Medizin zur Behandlung von Depressionen und zur Abwehr von Infektionskrankheiten wie Typhus und Cholera geeignet sei. Schon 50 Jahre zuvor war der »Eiserne Kanzler« Otto von Bismarck als großer Champagnerliebhaber bekannt. Winston Chur chill meinte, Champagner schärfe seine Geistesgegenwart. Er nutzte den Champagner auch, um während des Ersten Weltkriegs seine Kollegen um sich zu scharen: »Denken Sie daran, Gentlemen«, meinte er, »wir kämpfen nicht nur für Frankreich, sondern für den Champagner!«
Doch das war keineswegs das erste Mal, daß Champagner eine entscheidende Rolle in der Weltgeschichte spielte. Während des Großen Abendländischen Schismas (1378 - 1417), der Kirchenspaltung im Mittelalter, als es einen Papst in Rom und einen in Avignon in Frankreich gab, reiste der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, König Wenzel IV. von Böhmen (1363 - 1419), nach Reims, um mit Karl VI. (1380 - 1422), König von Frankreich, über ein Ende der Spaltung zu verhandeln. Der Kaiser jedoch war nach allzu reichlichem Champagnergenuß derart betrunken, daß er nicht mehr aufstehen und zu der Verhandlung kommen konnte. Als dieser Zustand mehrere Tage anhielt, schickte der König von Frankreich schließlich zwei seiner Herzöge aus, um Wenzel herbeizuschaffen. Wenzel aber war immer noch so berauscht, daß er unbesehen jede Urkunde unterschrieb, die ihm Karl VI. vorlegte - mit dem Ergebnis, daß der Papst in Avignon blieb, in seiner »Babylonischen Gefangenschaft«, und die Kirchenspaltung bis 1417 andauerte.
Angesichts dieses Hintergrundes könnte man versucht sein, Champagner als etwas Frivoles und Unwichtiges abzutun. Was soll schließlich an einem Wein dran sein, dem man Spottnamen verpaßt hat wie Luxus- oder Edelbrause? Tatsächlich jedoch ist Champagner einer der seriösesten und komplexesten Weine, die je hergestellt wurden. Er ist auch am schwierigsten herzustellen, was wir rasch feststellen konnten, als uns Claude Taittinger, Präsident und Generaldirektor des Champagner hauses Taittinger, zu einer dégustation, einer Verkostung, einlud. [...]