
Ice Story
Description
Die atemberaubende Geschichte der Königlichen Transantarktis- Expedition von 1914-16 unter Sir Ernest Shackleton, die durch eine Verkettung widriger Umstände bereits eineinhalb Monate nach ihrem Beginn zum Scheitern verurteilt war und gerade wegen dieses Scheiterns berühmt wurde. Mit den Originalaufnahmen des Expeditionsfotografen Frank Hurley. Der Traum von der Antarktis hat seit der Entdeckung des fünften Kontinents Anfang des neunzehnten Jahrhunderts immer wieder Abenteurer in seinen Bann geschlagen. Als der junge Marineoffizier Robert Falcon Scott 1901 zu seiner ersten Expedition zum Südpol aufbrach, war der Ire Ernest Shackleton, ein rastloser, energiegeladener junger Mann mit Kapitänspatent, der bereits als kleiner Junge seine Bestimmung zum Entdecker ahnen ließ, indem er im heimischen Garten einen Tunnel nach Australien zu graben versuchte, mit an Bord. Die Expedition kam dem Südpol näher als jede andere zuvor, aber Krankheit, Nahrungsmangel und schlechtes Wetter zwangen die Männer 770 Kilometer vor dem Ziel zum Aufgeben. Obwohl Shackleton also die Gefahren der Antarktis hautnah kennen gelernt hatte, verspürte er - wie Scott und viele andere auch - eine geradezu verzehrendes Verlangen danach, sich der Herausforderung ein weiteres Mal zu stellen. Wenige Jahre später, bei seiner zweiten Expedition - der ersten, auf der er das Kommando führte -, kam er dem Südpol auf 160 Kilometer nahe, eine Leistung, für die er vom englischen König in den Adelsstand erhoben wurde. Dieses Buch erzählt von der dritten Expedition Sir Ernest Shackletons zum südlichsten Kontinent der Erde. Diesmal wollte er, da Amundsen inzwischen die Ehre für sich beanspruchen konnte, als erster Mensch den Südpol erreicht zu haben, vom Weddellmeer aus den gesamten, 2900 Kilometer breiten und in weiten Teilen noch unerforschten antarktischen Kontinent mit Hundeschlitten durchqueren und dabei auch den Südpol berühren. Aber nur eineinhalb Monate nach Beginn der Expedition saß die Endurance, eine 44,5 Meter lange und 7,7 Meter breite Dreimastbark, die zusätzlich zu den Segeln mit einer Dampfmaschine ausgerüstet war, im Packeis fest. Als schließlich das Eis ein Loch ins Schiffsheck drückte, die Endurance sich immer mehr auf die Seite legte, bis sie in den Fluten des Weddelmeeres versank, begann für Shackleton und seine Männer ein unvorstellbarer Überlebenskampf ...
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