
Schlechte Zeit für Haiku
Gedichte nach Fukushima
Ryo Kikuchi(Author)
Jürgen Buchmann(Editor)
freiraum-verlag
1st Edition
Published on 11. March 2016
Book
Paperback/Softback
146 pages
978-3-943672-84-8 (ISBN)
Description
Nach den Explosionen im Atomkraftwerk Fukushima I mussten 2011 mehr als 100.000 Menschen aufgrund der enormen Strahlenbelastung ihre Heimat verlassen und wurden umgesiedelt. Weite Teile der Umgebung des Kraftwerks erklärte die Regierung zum Sperrgebiet. Bis heute ist der Verbleib der geschmolzenen Brennelemente unbekannt; die explodierten Meiler emittieren eine Strahlung, die inzwischen über die Grenzen Japans hinaus nachweisbar ist.
Inmitten des Schweigens, das sich weltweit über die Folgen der dreifachen Kernschmelze in Fukushima breitet, hat der in Europa lebende japanische Autor Ryo Kikuchi mit "Schlechte Zeit für Haiku. Gedichte nach Fukushima" eine der wenigen Stimmen erhoben, in denen Angst, Schmerz und Trauer der Betroffenen eine Sprache finden. Ohne Zweifel gehört Kikuchis düsteres und suggestives Memento zu den wichtigsten Veröffentlichungen im fünften Jahr der nuklearen Katastrophe.
"Die Erde bebt, die Kamera schwankt. Der Rauch steigt auf, das Schicksal ist entschieden."
Inmitten des Schweigens, das sich weltweit über die Folgen der dreifachen Kernschmelze in Fukushima breitet, hat der in Europa lebende japanische Autor Ryo Kikuchi mit "Schlechte Zeit für Haiku. Gedichte nach Fukushima" eine der wenigen Stimmen erhoben, in denen Angst, Schmerz und Trauer der Betroffenen eine Sprache finden. Ohne Zweifel gehört Kikuchis düsteres und suggestives Memento zu den wichtigsten Veröffentlichungen im fünften Jahr der nuklearen Katastrophe.
"Die Erde bebt, die Kamera schwankt. Der Rauch steigt auf, das Schicksal ist entschieden."
More details
Language
German
Other
Place of publication
Greifswald
Germany
Product notice
Klappenbroschur
Unsewn / adhesive bound
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.8 cm
Weight
223 gr
ISBN-13
978-3-943672-84-8 (9783943672848)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Schriftsteller
Ryo Kikuchi wurde 1979 in Tokio geboren. Nach einem Studium der Philosophie an der University of Michigan war er Doktorand und Teaching Assistant beim Department of Philosophy an der Stanford University. Zum Zeitpunkt der Atomkatastrophe von Fukushima war der Autor Mitarbeiter im Tokioter Büro einer internationalen Unternehmensberatungsfirma. Später zog er nach Deutschland und studierte Caritaswissenschaft an der Universität Freiburg. Gegenwärtig wohnt er in Freiburg i. Br. mit seiner Frau und zwei Kindern.
Ryo Kikuchi wurde 1979 in Tokio geboren. Nach einem Studium der Philosophie an der University of Michigan war er Doktorand und Teaching Assistant beim Department of Philosophy an der Stanford University. Zum Zeitpunkt der Atomkatastrophe von Fukushima war der Autor Mitarbeiter im Tokioter Büro einer internationalen Unternehmensberatungsfirma. Später zog er nach Deutschland und studierte Caritaswissenschaft an der Universität Freiburg. Gegenwärtig wohnt er in Freiburg i. Br. mit seiner Frau und zwei Kindern.
Editor
Schriftsteller, Herausgeber
Jürgen Buchmann wurde 1945 in Schaumburg-Lippe geboren. In Lüneburg aufgewachsen, promovierte er in Konstanz in Klassischer Philologie und Philosophie und unterrichtete von 1975 bis 2005 an der Universität Bielefeld. Seit 2006 lebt er als freier Schriftsteller in Werther/Westfalen. Er befasst sich neben dem Schreiben mit Literatur-, Kunst-, Musik-, Philosophie- und Religionsgeschichte, mit der strukturalistischen Psychoanalyse und der Grammatik von zirka 30 Sprachen der Alten und der Neuen Welt. Von Jürgen Buchmann wurden verschiedene Erzählungen veröffentlicht: u. a. Hermannsverfinsterung. Ein Sittenbild aus dem gebirgichten Westfalen (Bielefeld 2008). Grammatik der Sprachen von Babel. Aufgezeichnet nach den Gesprächen des Messer Marco Polo,Edelmanns aus Venedig, von der Hand des Maestro Rustichello aus Pisa, der auch Rusticiano genannt wird, im Gefängnis zu Genua (Leipzig 2010). Wird in Afrika Irisch gesprochen? Eine viktorianische Wüsten- und Urwaldposse mit Kanonen und Nilpferd (Leipzig 2012). Jürgen Buchmann ist außerdem als Übersetzer tätig: Prudenci Bertrana: Josafat oder Unsere Liebe Frau von der Sünde. Aus dem Katalanischen und mit einem Vorwort versehen von Jürgen Buchmann (Greifswald, 2013). Aloysius Bertrand: Gaspard de la Nuit [1842]. Aus dem Französischen von Jürgen Buchmann (Leipzig 2011). Don Francisco de Quevedo y Villegas: Arschäugleins Freuden und Leiden [1628]. Aus dem Spanischen von Jürgen Buchmann (Leipzig 2011). und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze: u. a. Lacan à la lettre. Lacan beim Buchstaben genommen (in: RISS, Zeitschrift für Psychoanalyse, 63/2006). Einige Überlegungen zur Sprache der Architekturwissenschaft (in: SITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte, 1/2010). h)oz.Eine Ergänzung zum mittelbretonischen Personalpronomen (in: Zeitschrift für celtische Philologie, Band 58, 2011).
Jürgen Buchmann wurde 1945 in Schaumburg-Lippe geboren. In Lüneburg aufgewachsen, promovierte er in Konstanz in Klassischer Philologie und Philosophie und unterrichtete von 1975 bis 2005 an der Universität Bielefeld. Seit 2006 lebt er als freier Schriftsteller in Werther/Westfalen. Er befasst sich neben dem Schreiben mit Literatur-, Kunst-, Musik-, Philosophie- und Religionsgeschichte, mit der strukturalistischen Psychoanalyse und der Grammatik von zirka 30 Sprachen der Alten und der Neuen Welt. Von Jürgen Buchmann wurden verschiedene Erzählungen veröffentlicht: u. a. Hermannsverfinsterung. Ein Sittenbild aus dem gebirgichten Westfalen (Bielefeld 2008). Grammatik der Sprachen von Babel. Aufgezeichnet nach den Gesprächen des Messer Marco Polo,Edelmanns aus Venedig, von der Hand des Maestro Rustichello aus Pisa, der auch Rusticiano genannt wird, im Gefängnis zu Genua (Leipzig 2010). Wird in Afrika Irisch gesprochen? Eine viktorianische Wüsten- und Urwaldposse mit Kanonen und Nilpferd (Leipzig 2012). Jürgen Buchmann ist außerdem als Übersetzer tätig: Prudenci Bertrana: Josafat oder Unsere Liebe Frau von der Sünde. Aus dem Katalanischen und mit einem Vorwort versehen von Jürgen Buchmann (Greifswald, 2013). Aloysius Bertrand: Gaspard de la Nuit [1842]. Aus dem Französischen von Jürgen Buchmann (Leipzig 2011). Don Francisco de Quevedo y Villegas: Arschäugleins Freuden und Leiden [1628]. Aus dem Spanischen von Jürgen Buchmann (Leipzig 2011). und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze: u. a. Lacan à la lettre. Lacan beim Buchstaben genommen (in: RISS, Zeitschrift für Psychoanalyse, 63/2006). Einige Überlegungen zur Sprache der Architekturwissenschaft (in: SITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte, 1/2010). h)oz.Eine Ergänzung zum mittelbretonischen Personalpronomen (in: Zeitschrift für celtische Philologie, Band 58, 2011).
Author/originator