
Kiek ma eena an!
So quatscht Berlin
Favoritenpresse GmbH
1st Edition
Published on 29. August 2024
Book
Hardback
72 pages
978-3-96849-126-4 (ISBN)
Description
Mit seinem neuen Buch erweckt der Illustrator Marcus Gruber den unvergessenen Hans Ostwald zum Leben. Mit seinem Buch »Was nicht im Wörterbuch steht« machte er vor fast hundert Jahren Furore. Heute ist es, textlich neu bearbeitet und aktualisiert von Dominik Fehrmann, wieder da.
Der ausgewiesene Berlin-Kenner Hans Ostwald gibt in diesem ursprünglich 1932 erschienenen Band einen kurzweiligen Einblick in den Wortschatz, die Grammatik und die Aussprache der Alltagssprache des deutschen Hauptstädters. Spezifische Wortschöpfungen wie "Knorke" oder Abkürzungen wie "jwd" (sprich: jottwede) werden hier ebenso beschrieben, wie der Hang des Berliners, die Grammatik zu ignorieren. Die ausführliche Beschreibung des Wortschatzes wird untermalt von kurzweiligen Anekdoten und Geschichten rund um die Berliner Mundart. Grandios in Szene gesetzt von Marcus Gruber!
Ick liebe dir, ich liebe dich,
Wie't richtig is, det weeß ick nich
Und is mich ooch Pomade.
Ick lieb' dir nich im dritten Fall,
Ick lieb' dir nich im vierten Fall,
Ick liebe dir uff jeden Fall!
Der ausgewiesene Berlin-Kenner Hans Ostwald gibt in diesem ursprünglich 1932 erschienenen Band einen kurzweiligen Einblick in den Wortschatz, die Grammatik und die Aussprache der Alltagssprache des deutschen Hauptstädters. Spezifische Wortschöpfungen wie "Knorke" oder Abkürzungen wie "jwd" (sprich: jottwede) werden hier ebenso beschrieben, wie der Hang des Berliners, die Grammatik zu ignorieren. Die ausführliche Beschreibung des Wortschatzes wird untermalt von kurzweiligen Anekdoten und Geschichten rund um die Berliner Mundart. Grandios in Szene gesetzt von Marcus Gruber!
Ick liebe dir, ich liebe dich,
Wie't richtig is, det weeß ick nich
Und is mich ooch Pomade.
Ick lieb' dir nich im dritten Fall,
Ick lieb' dir nich im vierten Fall,
Ick liebe dir uff jeden Fall!
Reviews / Votes
»Rasante Illustrationen! Auf die Hauswände sind Sprüche gesprüht, im Fenster wehen 1. FC-Union-Flaggen, man sonnt sich auf dem Tempelhofer Feld. Es wird gedealt, sich nackig gemacht und auch Gangs treiben ihr Unwesen während in der Sandkiste gekabbelt wird und auf der Bühne gefeiert. Schließlich kennt der Illustrator Marcus Gruber sich aus. Aus Sachsen ist er für das Illustrations-Studium an die Berliner Universität der Künste (UdK) gezogen und lebt dort seither - bis auf einige Unterbrechungen, in denen er länger in Alaska war. Spitz, frech und rasant wie auch das Berlinerisch sind seine Illustrationen und versehen sachliche Überschriften wie »Tonfall und Wortbildung« oder »Wie der Berliner die Buchstaben spricht« mit jeder Menge Schwung.«(Sabine Danek , PAGE)
More details
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Illustrations
Illustrationen von Marcus Gruber
Dimensions
Height: 204 mm
Width: 177 mm
Thickness: 16 mm
Weight
362 gr
ISBN-13
978-3-96849-126-4 (9783968491264)
Schweitzer Classification
Persons
Other adaptation by
Compilation
Hans Ostwald (1872-1943) war der Sohn eines Schmieds und wuchs in Berlin und Stargard auf. Nach einer Lehre als Goldschmied arbeitete er nur für kurze Zeit in diesem Beruf, bis er 1893 arbeitslos wurde. Er blieb seiner Absicht, "unsere Kultur von unten zu beleuchten", in allen seinen folgenden Werken verpflichtet. So wurde er zu einem der produktivsten Chronisten der unteren sozialen Klassen und gesellschaftlichen Randgruppen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie zu einem der wichtigsten populärwissenschaftlichen Kulturhistoriker Berlins. In der Einleitung zum Liebermann-Buch schrieb er 1930: »Diese Bücher sollen dem Volke eine Brücke zur Kunst bauen. Sie sollen nicht, wie so viele Kunstbücher, nur für Künstler und Kunsthistoriker geschrieben sein.« Zwischen 1904 und 1908 betrieb er das größte Projekt zur Stadtforschung im deutschsprachigen Raum, dessen Ergebnisse er in Form einer fünfzigbändigen Buchreihe unter dem Titel Großstadt-Dokumente herausgab.
Illustrated by
Marcus Gruber wurde 1985 im sächsischen Zwickau geboren, bis es ihn 2010 nach Berlin verschlug um an der Universität der Künste Illustration zu studieren. Trotz seiner unüberhörbaren sächsischen Herkunft kürten ihn seine Urberliner Freunde 2020 als offiziellen "Berliner". Im Zuge eines Stipendiums zog es ihn dann einige Male von der Metropole ins abgeschiedene Alaska, wo er länger lebte und arbeitete. Seit seiner Rückkehr in die Hauptstadt ist er als Illustrator, Comic-Zeichner, Buchgestalter und Lehrender tätig. Zuletzt gestaltete er Bücher wie "Schleimkeim Songcomics - Betreten auf eigene Gefahr" (erschienen im Ventil-Verlag) oder das Maro Heft "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe das erste Quinoabällchen".