
Doing Family
Warum Familienleben heute nicht mehr selbstverständlich ist
Beltz Juventa (Publisher)
1st Edition
Published on 4. December 2014
Book
Paperback/Softback
318 pages
978-3-7799-2239-1 (ISBN)
Description
Unter Einbeziehung des Genderaspekts liefert der Band einen Einblick in empirische und konzeptionelle, qualitative wie quantitative interdisziplinäre Zugänge zu den Rahmenbedingungen, Inhalten und Konsequenzen des "Doing Family". Er konturiert auch den neuen Ansatz der Familienforschung "Doing Family" bzw. "Familie als Herstellungsleistung" als Versuch, den aktuellen sozialen Wandel konzeptionell zu erfassen und skizziert die Zukunft von Familie.
Die Situation von Familien als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung ist im Rahmen von Globalisierung, Wirtschaftskrise und demografischem Wandel aktueller denn je. Veränderte Arbeitswelten, ein aktivierender Sozialstaat, Beschleunigungen und Multilokalität durch Informations-, Kommunikations- und Transporttechnologien sowie nicht zuletzt Verwerfungen innerhalb der Geschlechterverhältnisse stellen die bestehende gesellschaftliche Konstellation von Staat, Markt und Familie infrage und bilden einen neuen, spannungsreichen Rahmen für den Familienalltag. Vermehrt wenden sich die Familienwissenschaften der Frage zu, wie Familien heute den vielschichtigen sozialen Wandel interpretieren und bewältigen, Alltage herstellen, persönliche Beziehungen gestalten und Fürsorgeleistungen erbringen. Unter Einbeziehung des Genderaspekts liefert der Band einen Einblick in empirische und konzeptionelle, qualitative wie quantitative interdisziplinäre Zugänge zu den Rahmenbedingungen, Inhalten und Konsequenzen des "Doing Family". Er konturiert auch den neuen Ansatz der Familienforschung "Doing Family" bzw. "Familie als Herstellungsleistung" als Versuch, den aktuellen sozialen Wandel konzeptionell zu erfassen und skizziert die Zukunft von Familie.
Die Situation von Familien als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung ist im Rahmen von Globalisierung, Wirtschaftskrise und demografischem Wandel aktueller denn je. Veränderte Arbeitswelten, ein aktivierender Sozialstaat, Beschleunigungen und Multilokalität durch Informations-, Kommunikations- und Transporttechnologien sowie nicht zuletzt Verwerfungen innerhalb der Geschlechterverhältnisse stellen die bestehende gesellschaftliche Konstellation von Staat, Markt und Familie infrage und bilden einen neuen, spannungsreichen Rahmen für den Familienalltag. Vermehrt wenden sich die Familienwissenschaften der Frage zu, wie Familien heute den vielschichtigen sozialen Wandel interpretieren und bewältigen, Alltage herstellen, persönliche Beziehungen gestalten und Fürsorgeleistungen erbringen. Unter Einbeziehung des Genderaspekts liefert der Band einen Einblick in empirische und konzeptionelle, qualitative wie quantitative interdisziplinäre Zugänge zu den Rahmenbedingungen, Inhalten und Konsequenzen des "Doing Family". Er konturiert auch den neuen Ansatz der Familienforschung "Doing Family" bzw. "Familie als Herstellungsleistung" als Versuch, den aktuellen sozialen Wandel konzeptionell zu erfassen und skizziert die Zukunft von Familie.
More details
Language
German
Place of publication
Weinheim
Germany
Publishing group
Juventa Verlag ein Imprint der Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Dimensions
Height: 23 cm
Width: 15 cm
Thickness: 1.9 cm
Weight
513 gr
ISBN-13
978-3-7799-2239-1 (9783779922391)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Karin Jurczyk | Andreas Lange | Barbara Thiessen
Doing Family
Warum Familienleben heute nicht mehr selbstverständlich ist
E-Book
12/2014
1st Edition
Beltz eBook
€33.99
Available for download
Persons
Editor
Karin Jurczyk, Dr. phil., Dipl.-Soz., Studium der Soziologie und Politologie in München; Promotion an der Universität Bremen. Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut e.V., München. Arbeitsgebiete: Familie und Arbeitswelt, Entgrenzung, Familienpolitik, Gender, alltägliche Lebensführung, Zeit, Doing Family.
Andreas Lange, Prof., Dr., von 2003 bis 2010 Grundsatzreferent für Familienwissenschaften am Deutschen Jugendinstituts e.V. in München. Seit 2010 Professor für Soziologie in den Handlungsfeldern Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Forschungsschwerpunkte: Soziologie der Familie und Kindheit, Zeitdiagnosen
Barbara Thiessen, Prof., Dr. phil., Dipl. Sozialpädagogin und Supervisorin, von 2006 bis 2010 Grundsatzreferentin für Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut e.V., München. Seit 2010 Professorin für Gender und Soziale Arbeit an der Hochschule Landshut. Arbeitsschwerpunkte: Genderdynamiken in intersektioneller Perspektive, Familie und Familienpolitik im sozialen Wandel, Soziale Ungleichheitslagen und Migration, Leitbilder von Elternschaft, Professionalisierung in personenbezogenen Dienstleistungen.