Die siebte Tochter
Frewin Jones(Author)
Ravensburger (Publisher)
1st Edition
Published on 1. August 2013
Book
Paperback/Softback
368 pages
978-3-473-54422-6 (ISBN)
Description
Die 16-jährige Anita ist ein ganz normaler Teenager. Bis ein mysteriöser Fremder sie in das zauberhafte Reich Faerie entführt. Hier wird sie schon erwartet - denn sie ist Tania, die verlorene Tochter des Elfenkönigs Oberon. Doch ihr bleibt nur wenig Zeit, um die unwirkliche Schönheit um sich herum zu genießen. Tania muss feststellen, dass sie von ihrer großen Liebe verraten wurde und dass das Elfenreich in großer Gefahr schwebt.
More details
Series
Sonderband1
Edition
1. Aufl.
Language
German
Place of publication
Ravensburg
Germany
Dimensions
Height: 18 cm
Width: 12.3 cm
Thickness: 2.6 cm
ISBN-13
978-3-473-54422-6 (9783473544226)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Translation
Janka Panskus wurde 1966 in Furth bei München geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften und Deutsche Literatur in München, Berlin, Tübingen und Philadelphia. Nach dem Magister-Abschluss folgte ein Aufbaustudium im Kulturmanagement.
Seit 1993 arbeitet Jana Paskus als freie Übersetzerin von Krimis und Jugendbüchern sowie als Lektorin.
Mit großer Leidenschaft widmet sie sich auch dem Theaterspiel. Sie hat in freien Theatergruppen gearbeitet und ist seit 2002 am Berliner Maxim Gorki-Theater als Theaterpädagogin tätig. Ihr besonderes Interesse gilt jeder Form des Dialogs und Austauschs.
Menschen zu bewegen und zu berühren und dabei selbst auch berührt zu werden, sind die Ziele und Ideale, die Janka Panskus mit ihrer Arbeit erreichen möchte.
Content
"Du bittest mich um einen Tanz, ja?", fragte Tania.
Gabriel verneigte sich. "Wenn es Mylady beliebt."
"Okay", sagte sie. "Ist in Ordnung. Aber bitte nichts Schnelles."
"Vertraut mir", sagte er. "Ich werde Euch so gut führen wie kein anderer."
Das klang verlockend. Sie ging mit ihm zur Tanzfläche, wo sie sich einander gegenüberstellten. Er verbeugte sich, sie nahm seine Hände, und sie tanzten in einem langsamen Kreis umeinander herum.
"Woran denkst du?", fragte sie.
"Ich habe mich daran erinnert, wie wir das letzte Mal miteinander getanzt haben."
"Das muss eine ganze Weile her sein", sagte sie.
"Fürwahr, eine lange, lange Zeit."
Sie schüttelte den Kopf. "Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern."
"Mit der Zeit wird Euer wahres Selbst zurückkehren", versprach Gabriel.
Sie sah ihn nachdenklich an. Sie konnte verstehen, wie man bei so einem Mann schwach wurde. Hatte sie ihn geliebt - vor "langer, langer Zeit"?
Er erwiderte ihren Blick. Und seine Augen waren auf sie gerichtet, als wäre sie das einzig Interessante in der ganzen umherwirbelnden Welt.
Er hatte seltsame Augen. Silbergrau. Wie Mondlicht, das auf einen tiefen, dunklen See fällt. Oder eine weiße Flamme, die sich in poliertem Stahl spiegelt. Der Raum drehte sich um sie herum, und sie konnte ihren Blick nicht abwenden.
Seine Augen schienen immer größer zu werden, bis sie nur noch silberne Iris und schwarze Pupillen waren. Das Silber schimmerte wie Mondlicht, und das Schwarz funkelte mit weißen Lichtpunkten wie ein ganzer Himmel voller Sterne. Silber und schwarz. Es zog sie hinein. Mit schnellem, festem Griff.
Gabriel verneigte sich. "Wenn es Mylady beliebt."
"Okay", sagte sie. "Ist in Ordnung. Aber bitte nichts Schnelles."
"Vertraut mir", sagte er. "Ich werde Euch so gut führen wie kein anderer."
Das klang verlockend. Sie ging mit ihm zur Tanzfläche, wo sie sich einander gegenüberstellten. Er verbeugte sich, sie nahm seine Hände, und sie tanzten in einem langsamen Kreis umeinander herum.
"Woran denkst du?", fragte sie.
"Ich habe mich daran erinnert, wie wir das letzte Mal miteinander getanzt haben."
"Das muss eine ganze Weile her sein", sagte sie.
"Fürwahr, eine lange, lange Zeit."
Sie schüttelte den Kopf. "Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern."
"Mit der Zeit wird Euer wahres Selbst zurückkehren", versprach Gabriel.
Sie sah ihn nachdenklich an. Sie konnte verstehen, wie man bei so einem Mann schwach wurde. Hatte sie ihn geliebt - vor "langer, langer Zeit"?
Er erwiderte ihren Blick. Und seine Augen waren auf sie gerichtet, als wäre sie das einzig Interessante in der ganzen umherwirbelnden Welt.
Er hatte seltsame Augen. Silbergrau. Wie Mondlicht, das auf einen tiefen, dunklen See fällt. Oder eine weiße Flamme, die sich in poliertem Stahl spiegelt. Der Raum drehte sich um sie herum, und sie konnte ihren Blick nicht abwenden.
Seine Augen schienen immer größer zu werden, bis sie nur noch silberne Iris und schwarze Pupillen waren. Das Silber schimmerte wie Mondlicht, und das Schwarz funkelte mit weißen Lichtpunkten wie ein ganzer Himmel voller Sterne. Silber und schwarz. Es zog sie hinein. Mit schnellem, festem Griff.