
Hexenblut
Die Welt in Finsternis
Maike Johnke(Author)
Neubachverlag
1st Edition
Published on 3. March 2026
Book
Paperback/Softback
264 pages
978-3-98914-937-3 (ISBN)
Description
Die Welt liegt in Trümmern. Während Priya zusammen mit Asmodeus in eine andere Dimension verschwunden ist, versuchen Rhonda und Joshua den Widerstand aufrecht zu erhalten. Sie findet neue Verbündete und muss große Opfer erbringen. Erst als sich eine neuer Hexenzirkel zusammenfindet, scheint es wieder ein klein wenig Hoffnung zu geben. Zusammen beschließen sie Priya aus den Fängen des Bösen zu befreien. Doch können Asmodeus Pläne überhaupt noch durchkreuzt werden und welche Rolle spielt dabei Priyas Baby? Die Antworten auf ihre Fragen erhoffen sie sich in Drakonia. So beginnt für sie eine Reise ins Ungewisse, von der sie nicht wissen, ob sie nicht zu einem Himmelfahrtskommando wird.
More details
Series
Language
German
Place of publication
53797
Germany
Target group
Young adult
Alle Fantasy-Begeisterte
Dimensions
Height: 20 cm
Width: 13 cm
ISBN-13
978-3-98914-937-3 (9783989149373)
Schweitzer Classification
Person
Author
Autorin
Maike Johnke ist nicht auf ein festes Genre festgelegt. Neben der meist spannungsgeladenen Erwachsenenliteratur hat sie auch eine niedliche Kinderbuchreihe veröffentlicht. Um ihre Begeisterung für das Schreiben zu teilen, fährt Maike Johnke auf diverse Buchmessen und liest mit Begeisterung vor. Maike Johnke ist 1981 geboren und lebt im Rhein-Sieg-Kreis in der Nähe von Köln und Bonn. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn, der ihre maßgebliche Inspiration für die Kinderbücher ist. In ihrer Freizeit geht sie gerne in die Natur und erdet sich mit Yoga und Ausflügen.
ISNI: 0000 0005 2402 707x
Maike Johnke ist nicht auf ein festes Genre festgelegt. Neben der meist spannungsgeladenen Erwachsenenliteratur hat sie auch eine niedliche Kinderbuchreihe veröffentlicht. Um ihre Begeisterung für das Schreiben zu teilen, fährt Maike Johnke auf diverse Buchmessen und liest mit Begeisterung vor. Maike Johnke ist 1981 geboren und lebt im Rhein-Sieg-Kreis in der Nähe von Köln und Bonn. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn, der ihre maßgebliche Inspiration für die Kinderbücher ist. In ihrer Freizeit geht sie gerne in die Natur und erdet sich mit Yoga und Ausflügen.
ISNI: 0000 0005 2402 707x
Content
Der letzte Ton von Priya Kobolds Zauberspruch verklang und der Schlüssel rastete in seiner abschließenden Position ein.
Ein leichtes Beben ging durch die Grotte. Kaum wahrnehmbar für die abgelenkte, unaufmerksame Hexe, die glücklich ihren Geliebten anstrahlte.
Asmodeus hingegen entlockte der Ruck im Fundament ein zufriedenes Lächeln, das Priya nur zu gerne falsch für sich deutete.
Der Dämon wusste genau, was dieses Beben zu bedeuten hatte, und dass er siegreich war. Eilig schleuste er Priya durch ein von ihm erschaffenes Portal in eine andere Ebene der Dimension. Eine Zwischenwelt, die der hiesigen, die Priya kannte, zwar ähnlich war, die aber die Mythen der Fantasy beherbergte.
In Drakoria gab es jede Form von Magie im Überfluss und erfunden geglaubte Fabelwesen lebten hier in ihrer natürlichen Lebensform. Dort traf man sowohl auf Einhörner als auch, wenn man Pech hatte, auf feuerspeiende Drachen, die in der Regel nicht friedlichen Gemüts waren.
In seinem seit Jahrhunderten genutzten Versteck fernab der Ereignisse auf der Erde verfolgte Asmodeus die Unterwerfung der Menschheit durch seine Armee der Finsternis. Zu viele Jahrhunderte hatte er auf diesen Sieg warten müssen. Nun war es endlich so weit.
Die Barriere, die den Untergrund vom Rest der Welt getrennt hatte, bekam immer mehr Risse. Sie verlief parallel zur Ozonschicht hoch oben in der Atmosphäre rund um die Erde. Zuerst passte immer nur eine dunkle Kreatur durch den Spalt. Wenige Sekunden später jedoch waren es bereits zwei und dann drei der schwarzen Albtraumsoldaten des Dämons. Sie ließen sich von weltlichen Dingen unzerstörbar zu Tausenden vom Himmel fallen.
Auf der Erde angekommen fielen sie über die Städte und Dörfer her wie die berüchtigte Plage der Heuschrecken im Alten Testament. Mit ihnen drangen riesige, wurmartige, fliegende und feuerspeiende Wesen aus der Hölle an die Oberfläche. Sie hatten lange, mit Widerhaken versehene Tentakel an ihrem Leib. Was sie nicht mit ihrem feurigen Atem verbrannten, zerschlugen sie mit den flexiblen Fangarmen zu Staub und Asche. Ihre Körper waren so massig, dass sie Hochhäuser und Kirchen zum Einstürzen brachten, wenn sie diese touchierten.
Wer Widerstand leistete, wurde, ohne mit der Wimper zu zucken, niedergestreckt. Die Waffen variierten von Streitäxten über Breitschwerter bis hin zu Speeren mit groben Widerhaken. Dabei war es vollkommen gleichgültig, welchen Status, welches Alter oder welches Geschlecht die Person hatte, die sich vor dem Krieger befand. Dieser kannte nur eine Aufgabe und das war: der Kampf und das Töten. Diejenigen, die sich wehrlos zusammentreiben ließen, witterten schnell Hoffnung auf ein mögliches Überleben, da sie nicht als Tötungsobjekt betrachtet wurden.