
Das Mögliche regieren
Gouvernementalität in der Literatur- und Kulturanalyse
transcript (Publisher)
1st Edition
Published on 1. January 2011
Book
Paperback/Softback
338 pages
978-3-8376-1474-9 (ISBN)
Description
Wie lässt sich das Mögliche regieren, ohne es zu reglementieren? Dieser Band beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Wissensformen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts >Regierung< im Sinne einer Organisierung und Durchformung von Gesellschaft ermöglichen, zu Konzeptionen dessen, was Robert Musil als »Möglichkeitssinn« bezeichnet hat: eine Form des Wissens, die über das Faktische, das Gegebene, das Notwendige hinausgeht.Mit Schwerpunkt auf literarische Texte der Zwischenkriegszeit skizziert der Band ein Fächer und Disziplinen übergreifendes Wissen vom strategischen Einsatz des Möglichen, das wissenschaftliche Fragestellungen mit gesamtgesellschaftlichen Interessen und ästhetischen Fragen verbindet.
Reviews / Votes
»Wer diesen Band zur Hand nimmt, [wird] eine Fülle von Anregungen finden, um die Möglichkeiten einer von Foucaults Konzept der Gouvernementalität inspirierten Literatur- und Kulturanalyse weiter zu erkunden.«More details
Series
Language
German
Place of publication
Bielefeld
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
Klappenbroschur
Illustrations
11
11 s/w Abbildungen
Dimensions
Height: 22.5 cm
Width: 13.5 cm
Weight
482 gr
ISBN-13
978-3-8376-1474-9 (9783837614749)
Schweitzer Classification
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Additional editions

Roland Innerhofer | Katja Rothe | Karin Harrasser
Das Mögliche regieren
Gouvernementalität in der Literatur- und Kulturanalyse
E-Book
03/2014
1st Edition
transcript
€26.99
Available for download
Persons
Editor
Roland Innerhofer, Universität Wien, Österreich
Roland Innerhofer (PD Dr. phil. habil.), Germanist, lehrt Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorie und Praxis der Avantgarden, Medienästhetik sowie das Wechselverhältnis von Literatur, Technik und Architektur. Er leitet derzeit das FWF-Projekt »Regulierungswissen und Möglichkeitssinn 1914-1933« an der Universität Wien.
Katja Rothe, Universität Wien, Österreich
Katja Rothe (Dr. phil.), Germanistin und Kulturwissenschaftlerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im FWF-Projekt »Regulierungswissen und Möglichkeitssinn 1914-1933« am Institut für Germanistik der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturgeschichte des psychologischen, technischen und ästhetischen Wissens in der Zwischenkriegszeit sowie Wissensgeschichte der Regulierung.
Karin Harrasser, Kunstuniversität Linz, Österreich
Karin Harrasser (Prof. Dr.), geb. 1974, ist Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz. Sie forscht zu Körper-, Selbst- und Medientechniken, Theorien des Subjekts / der Objekte. Darüber hinaus ist sie als Kuratorin tätig.