
Der letzte Tag eines Verurteilten
Victor Hugo(Author)
Büchner-Verlag
1st Edition
Published on 10. July 2024
Book
Hardback
112 pages
978-3-96317-370-7 (ISBN)
Description
1923 erscheint im kleinen, aber bedeutenden, weil politisch engagierten Berliner Malik Verlag Victor Hugos »Die letzten Tages eines Verurteilten« in der Übersetzung von Alfred Wolfenstein. Hugos Text liest sich als ergreifende Anklageschrift gegen die Todesstrafe und zeigt seinen Autor als politisch aufgeklärten Schriftsteller. Dessen Protest gegen die Todesstrafe ist nicht nur historisch situiert, denn auch heute noch sind derartige Verurteilungen in vielen Ländern an der Tagesordnung, ohne dass die Abschaffung der Todesstrafe allgemeiner Konsens selbst in der sogenannten Zivilgesellschaft wäre.
Alfred Wolfenstein reiht sich wenig später mit seinem Drama »Die Nacht vor dem Beil« (1929) in die Reihe der literarisch-publizistischen Kritiker ein, die in dieser Strafe einen groben Verstoß gegen die Menschenrechte und einen Rückfall in vorzivilisatorische Zeiten sehen. Mit diesem Theaterstück kämpft er gegen die Verletzung der Menschenwürde an und schlägt sich damit auf die Seite Victor Hugos.
Hugo stellt im ersten Satz seiner Einleitung klar: »>Der letzte Tag eines Verurteilten< ist nichts anderes als eine Schrift gegen die Todesstrafe. [.] Ich kenne kein ehrenvolleres, kein edleres Ziel als dieses, die Abschaffung der Todesstrafe.«
Beide Autoren, Victor Hugo ebenso wie sein Übersetzer, der Schriftsteller Alfred Wolfenstein, sehen in ihrer Kunst ein legitimes Mittel der Anklage - in der Hoffnung, mittels Literatur Aufklärung über politische Fehler zu betreiben.
Alfred Wolfenstein reiht sich wenig später mit seinem Drama »Die Nacht vor dem Beil« (1929) in die Reihe der literarisch-publizistischen Kritiker ein, die in dieser Strafe einen groben Verstoß gegen die Menschenrechte und einen Rückfall in vorzivilisatorische Zeiten sehen. Mit diesem Theaterstück kämpft er gegen die Verletzung der Menschenwürde an und schlägt sich damit auf die Seite Victor Hugos.
Hugo stellt im ersten Satz seiner Einleitung klar: »>Der letzte Tag eines Verurteilten< ist nichts anderes als eine Schrift gegen die Todesstrafe. [.] Ich kenne kein ehrenvolleres, kein edleres Ziel als dieses, die Abschaffung der Todesstrafe.«
Beide Autoren, Victor Hugo ebenso wie sein Übersetzer, der Schriftsteller Alfred Wolfenstein, sehen in ihrer Kunst ein legitimes Mittel der Anklage - in der Hoffnung, mittels Literatur Aufklärung über politische Fehler zu betreiben.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Marburg
Germany
Product notice
sewn/stitched
Dimensions
Height: 17 cm
Width: 12 cm
ISBN-13
978-3-96317-370-7 (9783963173707)
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Victor Hugo
Der letzte Tag eines Verurteilten
E-Book
07/2024
1st Edition
Büchner-Verlag
€18.00
Available for download
Persons
Author
ISNI: 0000 0001 2120 0982
Series Editor
Hermann Haarmann, geb. 1946, Dr. phil. habil., Professor (bis 2014) für Kommunikationsgeschichte und Medienkulturen mit dem Schwerpunkt Exil, anschließend Seniorprofessor (bis 2019) an der Freien Universität Berlin, Lehre und Forschungen zur Exilliteratur und -publizistik, Kultur- und Medientheorie der Moderne, Kommunikationsgeschichte seit dem 18. Jahrhundert. Herausgeber der Werke von Alfred Wolfenstein, Carl Einstein, Alfred Kerr, Paul Zech u.a.
ISNI: 0000 0000 9997 3814
ISNI: 0000 0000 9997 3814
Edited and translated
ISNI: 0000 0001 1053 0855