Ein deutsches Leben
Zwei Romane. Der weisse Jude. Der Hunne am Tor
Ludwig Homann(Author)
Zweitausendeins (Publisher)
2nd Edition
Published on 15. July 2005
Book
Paperback/Softback
544 pages
978-3-86150-540-2 (ISBN)
Description
"Einer der großen Erzähler der deutschen Gegenwartsliteratur" (Wiener Zeitung). Die zweiteilige Saga von Ludwig Homann: Homanns Romane "Der weiße Jude" und "Der Hunne am Tor" gehörten in den Jahren ihres Erscheines zu den meistbeachteten Büchern. Jetzt kann man die bewegende Saga um die Bewältigung einer lebenslangen Schuld endlich im Zusammenhang lesen. Fridtjof Beese, Sohn einer Mediziner-Dynastie, ist mit einem Stammbaum weit über den Ur-Beese hinaus ohne Fehl und Tadel, Klassenbester, Jungscharführer, ein glühend-gläubiger, idealistischer Nationalsozialist, der in fanatischer Reinheit vom Glauben an die Höhere Rasse, Opferbereitschaft für die Volksgemeinschaft, das Aufgehen des Einzelnen im Volksganzen durchdrungen und beseelt ist. Er träumt von der Ordensburg mit einem Musenhof für die Mädchen und einem Waffenplatz für die Männer, wo die starken Ahnen auferstehen, wo die große Zeit wieder aufleben wird und alles Dumme, Kleinliche, Egoistische, Triviale, Degenerierte Vergangenheit ist. Starke Männer und schöne Frauen erschaffen in Zucht und Treue eine neue Rasse der Edelsten und Besten. Er wirbt um die Freundschaft von Lennert Dahn, den alle "den Norweger" nennen, weil er noch arischer aussieht als Fridtjof, doch der versucht sich zu entziehen, weil er ganz anders über das Dritte Reich denkt und seine Familie entsprechende Erfahrungen gemacht hat. Als Fridtjof entdeckt, dass die Dahns auf ihrem Hof drei behinderte Kinder vor den Nazis verstecken, verspricht er zunächst zu schweigen. Doch unter dem musternden Blick eines Ritterkreuzträgers bricht er zusammen. Ludwig Homanns großer zweiteiliger Roman ist die deutsche Geschichte von der Schuld eines Augenblicks und der lebenslangen Suche nach Sühne.
Über "Der weiße Jude":
"An der Beschreibung einer Jugend im Dritten Reich sind schon viele gescheitert. Ludwig Homanns Roman ist eine der raren geglückten Gratwanderungen." Martin Halter, Tages-Anzeiger
"Sein 'Weißer Jude' ist eine Art Raskolnikoff auf dem Lande." Ulrike Sárkány, NDR
"Sehr glaubhaft zeichnet Homann die Atmosphäre der NS-Zeit und den juvenilen Edelkitsch der Träume des idealistischen Jungnazis; sehr genau auch das Leben auf dem Bauernhof." Jürgen P. Wallmann, Westfälische Nachrichten
"Dies schlimm ehrliche Buch verschlägt einem den Atem." Anke Westphal, Berliner Zeitung
Homann erweist sich "als Könner, der mit subtilen Mitteln Großes leistet. Mit seinem Jungnazi hat er ein Porträt geliefert, das in seinem Genre seinesgleichen sucht." Martin Ebel, FAZ
"Homann lesen ist gefährlich. Der Virtuose schreibt Romane, die einen nicht o leicht wieder loslassen. Hat man sie in die Hand genommen, ist man verloren." Andreas Reikowski, Profil
Eine Stadt liest ein Buch. Anlässlich der Gedenkveranstaltung "60 Jahre Kriegsende" im April/Mai 2005 soll in Hamm das Werk von Ludwig Homann gelesen werden: Vorgesehen ist eine Integrallesung des "Weißen Juden" und ein Fortsetzungsabdruck im Westfälischen Anzeiger. Der Autor wird in der Eröffnungsveranstaltung über die Entstehung des Romans referieren; in den Gymnasien der Region wird das Buch Lektüre des Jahres.
Über "Der weiße Jude":
"An der Beschreibung einer Jugend im Dritten Reich sind schon viele gescheitert. Ludwig Homanns Roman ist eine der raren geglückten Gratwanderungen." Martin Halter, Tages-Anzeiger
"Sein 'Weißer Jude' ist eine Art Raskolnikoff auf dem Lande." Ulrike Sárkány, NDR
"Sehr glaubhaft zeichnet Homann die Atmosphäre der NS-Zeit und den juvenilen Edelkitsch der Träume des idealistischen Jungnazis; sehr genau auch das Leben auf dem Bauernhof." Jürgen P. Wallmann, Westfälische Nachrichten
"Dies schlimm ehrliche Buch verschlägt einem den Atem." Anke Westphal, Berliner Zeitung
Homann erweist sich "als Könner, der mit subtilen Mitteln Großes leistet. Mit seinem Jungnazi hat er ein Porträt geliefert, das in seinem Genre seinesgleichen sucht." Martin Ebel, FAZ
"Homann lesen ist gefährlich. Der Virtuose schreibt Romane, die einen nicht o leicht wieder loslassen. Hat man sie in die Hand genommen, ist man verloren." Andreas Reikowski, Profil
Eine Stadt liest ein Buch. Anlässlich der Gedenkveranstaltung "60 Jahre Kriegsende" im April/Mai 2005 soll in Hamm das Werk von Ludwig Homann gelesen werden: Vorgesehen ist eine Integrallesung des "Weißen Juden" und ein Fortsetzungsabdruck im Westfälischen Anzeiger. Der Autor wird in der Eröffnungsveranstaltung über die Entstehung des Romans referieren; in den Gymnasien der Region wird das Buch Lektüre des Jahres.
More details
Series
Edition
2., Aufl.
Language
German
Place of publication
Leipzig
Germany
Edition type
Revised edition
Illustrations
mit Beilage: 11 S. mit einer Rede von M. Reichart
Dimensions
Height: 11.5 cm
Width: 18.5 cm
Weight
420 gr
ISBN-13
978-3-86150-540-2 (9783861505402)
Schweitzer Classification
Persons
Über den Autor: Ludwig Homann, geboren 1942 in Schlesien, arbeitete in der Landwirtschaft, als Polizeibeamter; dann als Entwicklungshelfer in Tunesien; lebt als freier Schriftsteller in Glandorf bei Münster in Westfalen.