
Visuelle Intelligenz
Wie die Welt im Kopf entsteht
Donald D. Hoffman(Author)
Klett-Cotta (Publisher)
2nd Edition
Published in 2001
Book
Hardback
331 pages
978-3-608-94221-7 (ISBN)
Description
»Hoffman, einer der großen Denker, verbindet hier sein tiefes Verständnis für Wahrnehmungslogik, seine Fähigkeit zur anschaulichen Darstellung und sein unverbrauchtes Gespür für die wundersamen Dinge um uns herum.«
Steven Pinker
»Das Buch ist ein Glanzstück, einzigartig, nicht nur erfrischend originell, sondern auch eine unterhaltende Einführung.« V.S.Ramachandran, Direktor des Center for Brain and Cognition, University of California, San Diego
Steven Pinker
»Das Buch ist ein Glanzstück, einzigartig, nicht nur erfrischend originell, sondern auch eine unterhaltende Einführung.« V.S.Ramachandran, Direktor des Center for Brain and Cognition, University of California, San Diego
More details
Edition
2., Aufl.
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Edition type
New edition
Illustrations
zahlr. Abb.
zahlr. Abb.
Dimensions
Height: 23.3 cm
Width: 16.4 cm
Weight
666 gr
ISBN-13
978-3-608-94221-7 (9783608942217)
Schweitzer Classification
Persons
Content
Wie die Welt im Kopf entsteht
Intelligenz und IQ - das kennt jeder. Allmählich können wir uns auch mit der Emotionalen Intelligenz anfreunden. Und doch gibt es eine umfassende weitere Dimension der Intelligenz, die weitgehend unbeachtet ist, obwohl sie ausschlaggebend für unsere Erfahrungen ist und obwohl sie fast die Hälfte der Großhirnrinde für sich beansprucht: gemeint ist die Visuelle Intelligenz.
Das Buch erklärt, wie wir die visuelle Intelligenz zur Konstruktion der uns umgebenden Dinge einsetzen, wie wir also die Welt um uns herum verstehen. Der Autor argumentiert, daß unser Hirn nicht das ?wirklichkeitsgetreu? übernimmt, was ihm über Auge, Netzhaut und Sehnerv vermittelt wird, sondern daß es sich eine Interpretation aus zahllosen möglichen selbst und aktiv konstruiert. Unser Gehirn/visuellen Sinne arbeitet eben nicht passiv rezeptiv wie ein etwa Camcorder, der die eintreffenden optischen Reize 1:1 auf den Film bannt. Unser Hirn steuert, filtert, sortiert, gewichtet alle ankommenden Informationen, so daß unsere visuellen Konstrukte völlig autonome Gebilde sind, die nur begrenzt Rückschlüsse auf die ?Realität? zulassen.
Am faszinierendsten ist der Autor dort, wo er über die Erkenntnisse der Wahrnehmungspsychologie hinausgeht und uns das Regelgeleitete unserer Wahrnehmung aufzeigt. Pointiert und bisweilen amüsant bezieht er den Leser mit ein, zeigt ihm Diagramme, Würfel und Schaubilder, bittet ihn, das Buch zu drehen, und prompt sieht er das Gegenteil von dem, was er zuerst wahrgenommen hat. Er führt uns also mit Beispielen plastisch vor Augen, wie diese Regeln ganz konkret funktionieren und erklärt, warum unser Hirn so handelt. Er überzeugt und verblüfft, wenn er demonstriert, wie die Welt in unseren Köpfen entsteht, und wenn er darlegt, das dafür universelle, angeborene Regeln existieren.
Intelligenz und IQ - das kennt jeder. Allmählich können wir uns auch mit der Emotionalen Intelligenz anfreunden. Und doch gibt es eine umfassende weitere Dimension der Intelligenz, die weitgehend unbeachtet ist, obwohl sie ausschlaggebend für unsere Erfahrungen ist und obwohl sie fast die Hälfte der Großhirnrinde für sich beansprucht: gemeint ist die Visuelle Intelligenz.
Das Buch erklärt, wie wir die visuelle Intelligenz zur Konstruktion der uns umgebenden Dinge einsetzen, wie wir also die Welt um uns herum verstehen. Der Autor argumentiert, daß unser Hirn nicht das ?wirklichkeitsgetreu? übernimmt, was ihm über Auge, Netzhaut und Sehnerv vermittelt wird, sondern daß es sich eine Interpretation aus zahllosen möglichen selbst und aktiv konstruiert. Unser Gehirn/visuellen Sinne arbeitet eben nicht passiv rezeptiv wie ein etwa Camcorder, der die eintreffenden optischen Reize 1:1 auf den Film bannt. Unser Hirn steuert, filtert, sortiert, gewichtet alle ankommenden Informationen, so daß unsere visuellen Konstrukte völlig autonome Gebilde sind, die nur begrenzt Rückschlüsse auf die ?Realität? zulassen.
Am faszinierendsten ist der Autor dort, wo er über die Erkenntnisse der Wahrnehmungspsychologie hinausgeht und uns das Regelgeleitete unserer Wahrnehmung aufzeigt. Pointiert und bisweilen amüsant bezieht er den Leser mit ein, zeigt ihm Diagramme, Würfel und Schaubilder, bittet ihn, das Buch zu drehen, und prompt sieht er das Gegenteil von dem, was er zuerst wahrgenommen hat. Er führt uns also mit Beispielen plastisch vor Augen, wie diese Regeln ganz konkret funktionieren und erklärt, warum unser Hirn so handelt. Er überzeugt und verblüfft, wenn er demonstriert, wie die Welt in unseren Köpfen entsteht, und wenn er darlegt, das dafür universelle, angeborene Regeln existieren.