
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Description
Parteien- und Stiftungsfinanzierung, Schuldenbremse, Datenerhebung durch Sicherheitsbehörden oder Klimaverpflichtungen: die Bedeutung des Grundgesetzes bestimmt die aktuellen Debatten, die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts prägt die Auslegung.
Der Handkommentar zum GG steht wie kein anderer für eine aktuelle, an der Verfassungspraxis ausgerichtete prägnante Erläuterung des Grundgesetzes. Er ist für Studierende, Anwalt- und Richterschaft sowie die Verwaltung, aber auch für politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger die verlässliche Informationsquelle.
Topaktuell
Die 14. Auflage berücksichtigt alle neuen BVerfG-Entscheidungen:
- Konkretisierung der Schuldenbremse (Klima- und Transformationsfonds)
- EU Freihandelsabkommen CETA
- Zulässigkeit einer Masern-Impfnachweispflicht
- Ausschluss der NPD aus der staatlichen Parteienfinanzierung
- Anforderungen an die Neubestimmung der Obergrenze der staatlichen Parteienfinanzierung
- Anforderungen an die gesetzliche Regelung der Finanzierung parteinaher Stiftungen
- Wahl von AFD-Fraktionsmitgliedern zu stellvertretenden Bundestagspräsidenten
- Hinweis auf Nachteilsausgleich auf Abiturzeugnissen
- Rechtswirksamkeit von ausländischen Kinderehen
- Vergütung von Gefangenenarbeit
- Wahlprüfung zur Bundestagswahl 2022
Berücksichtigt ist bereits die geplante Verfassungsreform zur Stärkung der Resilienz des Bundesverfassungsgerichts sowie das Urteil vom 30. Juli 2024 zur Verfassungswidrigkeit der 5%-Hürde.
Reviews / Votes
Stimmen zu den Vorauflagen
»Dieser Kommentar zum Grundgesetz ist nicht nur im Preis-/ Leistungsverhältnis unschlagbar, sondern er beinhaltet auch sämtliche Ausführungen, die für eine verfassungsrechtliche Orientierung im Polizeistudium und auch in der juristischen Bewertung verfassungsrechtlicher Fragestellungen in der polizeilichen Arbeit gebraucht werden.« Prof. Dr. jur. Dieter Müller, Die Polizei 5/2023
»Grundsätzlich besticht das Werk durch seine Kompaktheit, sodass es nicht nur bei der Bearbeitung von Rechtsfragen am Schreibtisch geeignet ist. Vielmehr ist es auch ein guter Begleiter auf Terminen oder in Besprechungen, wenn ein schneller Zugriff auf verfassungsrechtliche Fragestellungen erforderlich ist. Auf 1038 Seiten in Dünndruck im kleinen Format von ca. DIN A5 ist eine vergleichbare Informationsfülle zum Grundgesetz auf dem Markt sonst kaum zu finden, sodass es sich hier um einen ›Handkommentar‹ im wahrsten Sinne des Wortes handelt. Für die tägliche schnelle Orientierung schätze ich das Werk sehr. Ich halte es infolge seiner Selbstbeschränkung und auch bisweilen sprachlichen Klarheit sogar für den verfassungsrechtlich interessierten Laien und Nutzen aus anderen Wissenschaftsbereichen (Politikwissenschaft/Soziologie) für wertvoll.« RA Johannes Bohl, FAVerwR, VBlBW 10/2022

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Der Herausgeber
Der von Seifert/Hömig begründete und als Hömig/Wolff weitergeführte Kommentar wird ab der 14. Auflage herausgegeben von Prof. Dr. Winfried Kluth, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Die Autorinnen und Autoren
garantieren eine an der Verfassungspraxis und wissenschaftlichen Standards ausgerichtete Erläuterung und prägen das Alleinstellungsmerkmal des Handkommentars:
Dr. Dr. Michael Antoni, Staatssekretär a.D., früher Sächsisches Staatsministerium des Innern | Ulf Domgörgen, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D. | Dr. Marion Hombach, Regierungsdirektorin, Bundesministerium der Finanzen | Prof. Dr. Winfried Kluth, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Richter des Landesverfassungsgerichts a.D. | Hans-Heinrich von Knobloch, Ministerialdirektor a.D., früher Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat | Prof. Dr. Horst Risse, Staatssekretär a. D., Humboldt-Universität zu Berlin, früher Direktor beim Deutschen Bundestag | Dr. Frederic Stephan, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Dr. Michael Wisser, Ministerialdirigent a.D., früher Sekretariat des Bundesrates | Karsten Witt, Ministerialrat in der Verwaltung des Deutschen Bundestages