
Schwarze Segel
Essays und Gedichte
Rolf Hochhuth(Author)
Rowohlt Taschenbuch (Publisher)
1st Edition
Published on 18. November 1986
Book
Paperback/Softback
224 pages
978-3-499-15776-9 (ISBN)
Description
Der brillante Essayist Hochhuth ist kein Unbekannter. Oft hat seine reflektierende, argumentierende polemisierende Prosa Wirkungen gezeigt. Ob er nun, wie hier, unmittelbar zu politischen Tagesthemen Stellung nimmt, wichtige Aspekte der Zeitgeschichte präsent macht, uns Gestalten der Vergangenheit eindrucksvoll vor Augen führt oder sich der diskursiv-erzählenden Prosa nähert: nie verliert die Betrachtung die Verankerung im Realen, sie bleibt bei aller Quellenfülle, bei aller Vielfalt der Argumentation stets konkret anwendbar. Dem Lyriker Hochhuth wird mancher Leser hier zum erstenmal begegnen. Seine Gedichte setzen, wie Karl Krolow im Vorwort schreibt, Signale.
More details
Edition
1. Auflage
Language
German
Place of publication
Germany
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 11.5 cm
Thickness: 12 mm
Weight
132 gr
ISBN-13
978-3-499-15776-9 (9783499157769)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Fritz J. Raddatz nannte ihn einen «Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend . ein besessener Aufklärer, wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder Shareholder.» Rolf Hochhuth war einer der erfolgreichsten Dramatiker des heutigen Theaters - mit sicherem Gespür für brisante Stoffe und Themen. Am 1. April 1931 in Eschwege geboren, erzielte er mit dem «christlichen Trauerspiel» Der Stellvertreter Internationalen Erfolg. Es thematisiert die Rolle der katholischen Kirche, speziell die von Papst Pius XII., im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser «Moralist und Mahner» setzte sich Hochhuth mit aktuellen politisch-sozialen Fragen auseinander; in einer Vielzahl offener Briefe plädierte er für die «moralische Erneuerung» der Politik. Er verfasste ein umfangreiches dramatisches, essayistisches und lyrisches Werk. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Kunstpreis der Stadt Basel (1976), dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg (1981), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1990) und dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2001). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin.
ISNI: 0000 0003 6799 732X GND: 118551736
ISNI: 0000 0003 6799 732X GND: 118551736
Foreword