Marburger Index / Users' Manual
Lutz Heusinger(Author)
De Gruyter Saur (Publisher)
2nd Edition
Published on 1. January 1985
Book
Hardback
127 pages
978-3-598-30721-8 (ISBN)
Description
When started in 1976/77, the Marburger Index was initially intended to be a reference work and guide to the largest collection of art photographs in Germany, published using the medium microfiche. The concept of reproducing pictures in this way was new at the time, but proved to be a unique success as an art-history documentation. The original scope of the Marburger Index - the photographs of the Bildarchiv Foto Marburg and the Rheinisches Bildarchiv Köln - was extended in 1984 to cover all art in Germany: All the photographs dealing with art and architecture available in Germany are published in it. Due to the political division of Germany, in the past it was not possible to access the extraordinarily valuable collections of art- historical photographs in existence in East Germany. This changed in 1991, however, with the filming of the `Deutsche Fotothek` (German Photo Library) in the Sächsische Landesbibliothek (State Library of Saxony) in Dresden as a supplement to the Marburger Index. In addition to the 320,000 historic images it contains, it also has around 100,000 more recent images that document the current state of art and architecture in East Germany.
Bei seinem Beginn 1976/77 sollte der Marburger Index eine Dokumentation zur größten kunstgeschichtlichen Fotosammlung in der Bundesrepublik werden - unter Verwendung des Mikrofiche als Publikationsmedium. Dieses damals neue Konzept der Bildwiedergabe entwickelte sich zu einem einzigartigen Erfolg im Bereich der kunstgeschichtlichen Dokumentation. Der ursprüngliche Rahmen des Marburger Index - die Bilder von Foto Marburg - wurde 1984 zu einem Gesamtinventar der Kunst in Deutschland erweitert, d.h. alle in Deutschland zum Thema Kunst und Architektur vorhandenen Fotografien werden darin veröffentlicht. War es aufgrund der politischen Teilung nicht möglich, auf die in Ostdeutschland vorhandenen außerordentlich wertvollen Bestände alter kunstgeschichtlicher Fotografien zurückzugreifen, so wurde dies 1991 in der Abteilung IV nachgeholt und die einmalige Fotosammlung der Deutschen Fotothek der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden als Ergänzung des Marburger Index verfilmt. Neben den 320.000 historischen Aufnahmen der Deutschen Fotothek bietet diese Abteilung etwa 100.000 Neuaufnahmen, die die Kunst und Architektur in Ostdeutschland in ihrem aktuellen Zustand dokumentieren. 2002 bis 2007erscheint der Thüringen-Index. Die Bilddokumentation umfasst ca. 130.000 Aufnahmen, die die Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens zum Bildgegenstand haben. Ein großer Teil der Bilder zeigt historische Zustände, die heute aufgrund der Zerstörungen durchden ZweitenWeltkrieg und durch Abbruchmaßnahmen nach 1945 nicht mehr existieren. 2005 wurde der bisher weitgehend auf den deutschsprachigen Raum gerichtete Fokus des Marburger Index noch einmal erweitert. Seitdem werden auch Regionen einbezogen, die stark von deutschen Kunst- und Kultureinflüssen geprägt wurden. Der Baltikum-Index mit 32.000 historischen Aufnahmen widmet sich erstmals einer osteuropäischen Region. Der Schwerpunkt des Tschechoslowakai-Index liegt auf Böhmen und Mähren mit Prag als einer der wichtigsten kulturhistorischen MetropolenEuropas.
Bei seinem Beginn 1976/77 sollte der Marburger Index eine Dokumentation zur größten kunstgeschichtlichen Fotosammlung in der Bundesrepublik werden - unter Verwendung des Mikrofiche als Publikationsmedium. Dieses damals neue Konzept der Bildwiedergabe entwickelte sich zu einem einzigartigen Erfolg im Bereich der kunstgeschichtlichen Dokumentation. Der ursprüngliche Rahmen des Marburger Index - die Bilder von Foto Marburg - wurde 1984 zu einem Gesamtinventar der Kunst in Deutschland erweitert, d.h. alle in Deutschland zum Thema Kunst und Architektur vorhandenen Fotografien werden darin veröffentlicht. War es aufgrund der politischen Teilung nicht möglich, auf die in Ostdeutschland vorhandenen außerordentlich wertvollen Bestände alter kunstgeschichtlicher Fotografien zurückzugreifen, so wurde dies 1991 in der Abteilung IV nachgeholt und die einmalige Fotosammlung der Deutschen Fotothek der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden als Ergänzung des Marburger Index verfilmt. Neben den 320.000 historischen Aufnahmen der Deutschen Fotothek bietet diese Abteilung etwa 100.000 Neuaufnahmen, die die Kunst und Architektur in Ostdeutschland in ihrem aktuellen Zustand dokumentieren. 2002 bis 2007erscheint der Thüringen-Index. Die Bilddokumentation umfasst ca. 130.000 Aufnahmen, die die Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens zum Bildgegenstand haben. Ein großer Teil der Bilder zeigt historische Zustände, die heute aufgrund der Zerstörungen durchden ZweitenWeltkrieg und durch Abbruchmaßnahmen nach 1945 nicht mehr existieren. 2005 wurde der bisher weitgehend auf den deutschsprachigen Raum gerichtete Fokus des Marburger Index noch einmal erweitert. Seitdem werden auch Regionen einbezogen, die stark von deutschen Kunst- und Kultureinflüssen geprägt wurden. Der Baltikum-Index mit 32.000 historischen Aufnahmen widmet sich erstmals einer osteuropäischen Region. Der Schwerpunkt des Tschechoslowakai-Index liegt auf Böhmen und Mähren mit Prag als einer der wichtigsten kulturhistorischen MetropolenEuropas.
More details
Series
Edition
2nd ed.
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Dimensions
Height: 23 cm
Width: 15.5 cm
Weight
200 gr
ISBN-13
978-3-598-30721-8 (9783598307218)
Schweitzer Classification
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Lutz Heusinger
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1985
2nd Edition
De Gruyter Saur
€169.95
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