
No integration?!
Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Integrationsdebatte in Europa
transcript (Publisher)
1st Edition
Published on 27. April 2009
Book
Paperback/Softback
246 pages
978-3-89942-890-2 (ISBN)
Description
Integration wurde in den letzten Jahren auch in Deutschland zum zentralen Schlagwort in der Migrationsdebatte. Während das Konzept einerseits positiv »Teilhabe« verspricht, fungiert es in der deutschen Migrationspolitik potentiell als Exklusionsmechanismus. Dieses Buch nimmt aus Perspektiven der Politik, Wissenschaft, Kunst und des Aktivismus das Integrationsparadigma kritisch unter die Lupe. Entgegen der öffentlichen Integrationsforderung an hier lebende Migranten nehmen die Beiträge die Perspektive der Migration ein und loten in verschiedenen Praxisfeldern aus, was dies hinsichtlich politischer und wissenschaftlicher Konzepte in einem Europa der Migration bedeutet.
Reviews / Votes
»Alles in allem ist die Auseinandersetzung mit den hier vertretenen Positionen [...] gerade aus politikwissenschaftlicher Sicht sehr reizvoll, da die präsentierte Perspektive der Migration in den eigenen Ansätzen wohl weiterhin zu wenig Beachtung findet.«More details
Series
Language
German
Place of publication
Bielefeld
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 225 mm
Width: 148 mm
Thickness: 16 mm
Weight
388 gr
ISBN-13
978-3-89942-890-2 (9783899428902)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Sabine Hess | Jana Binder | Johannes Moser
No integration?!
Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Integrationsdebatte in Europa
E-Book
07/2015
1st Edition
transcript
€21.99
Available for download
Persons
Editor
Sabine Hess, Universität Göttingen, Deutschland
Sabine Hess ist Professorin für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen und arbeitet zu Migration, Grenzregime und Rassismus, auch aus einer Geschlechterperspektive.
Jana Binder, Goethe-Institut Buenos Aires, Argentina
Jana Binder (Dr. phil.) ist Kulturanthropologin und arbeitet am Goethe-Institut in Buenos Aires.
Johannes Moser, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland
Johannes Moser (Prof. Dr.) hat seit 2006 den Lehrstuhl für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Er war Sprecher der DFG-Forschungsgruppe »Urbane Ethiken« (2015-2023), Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für empirische Kulturwissenschaft (2015-2019) und Mitglied des Fachkollegiums 106 der DFG (2020-2024). Er promovierte an der Universität Graz und habilitierte sich an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte sind Stadtanthropologie, Transformationsprozesse, Alltagskultur, Arbeit, Wirtschaftsanthropologie und Community Studies.