Poe in der Musik
Eine versatile Allianz
Gregor Herzfeld(Author)
Waxmann (Publisher)
1st Edition
Published in June 2013
Book
Paperback/Softback
232 pages
978-3-8309-2923-9 (ISBN)
Description
Edgar Allan Poe (1809-1849) gilt nicht nur als der Vater der Horror-, Fantasy- und Kriminalliteratur, er war auch ein überaus musikaffiner Dichter, der zahlreiche Spuren in der Musikgeschichte hinterlassen hat. Bereits wenige Jahre nach seinem Tod begannen Komponisten, sich mit seinen Texten zu beschäftigen und die Faszination hält bis heute an.
Die Bandbreite an Formen und Kontexten dieser Auseinandersetzung ist ausgesprochen groß: Sie reicht von populären Salonballaden des 19. Jahrhunderts über Sinfonische Dichtungen, Ballette und Opern der Jahrhundertwende bis hin zu aktuellen Musicals und Heavy-Metal-Alben. Dieser Versalität in der Allianz "Poe und Musik" geht Gregor Herzfeld erstmals in umfassender und systematischer Weise nach. Dabei widmet sich seine Studie ebenso bekannten Stücken wie Sergej Rachmaninoffs Kantate Die Glocken oder dem Konzeptalbum Tales of Mystery and Imagination von The Alan Parsons Project, wie sie kaum bekannte, vergessene Kostbarkeiten zu Tage fördert. So gelingt es, immer neue Facetten des Wechselverhältnisses von Musik und Sprache in den Blick zu nehmen.
Die Bandbreite an Formen und Kontexten dieser Auseinandersetzung ist ausgesprochen groß: Sie reicht von populären Salonballaden des 19. Jahrhunderts über Sinfonische Dichtungen, Ballette und Opern der Jahrhundertwende bis hin zu aktuellen Musicals und Heavy-Metal-Alben. Dieser Versalität in der Allianz "Poe und Musik" geht Gregor Herzfeld erstmals in umfassender und systematischer Weise nach. Dabei widmet sich seine Studie ebenso bekannten Stücken wie Sergej Rachmaninoffs Kantate Die Glocken oder dem Konzeptalbum Tales of Mystery and Imagination von The Alan Parsons Project, wie sie kaum bekannte, vergessene Kostbarkeiten zu Tage fördert. So gelingt es, immer neue Facetten des Wechselverhältnisses von Musik und Sprache in den Blick zu nehmen.
Reviews / Votes
The monograph maps new territory [...] - Nassim W. Balestrini in: Amerikastudien/American Studies, 1/2015Gregor Herzfeld hat [.] ein Buch von bemerkenswerter Stofffülle, ideengeschichtlicher Tiefe und souveränem Darstellungsvermögen dargelegt. [.] Die keineswegs besonders umfangreiche Habilitationsschrift von Gregor Herzfeld kann zu den wichtigsten musikwissenschaftlichen Arbeiten der letzten Zeit gezählt werden. [.] Herzfelds Schrift über Poe in der Musik liest sich überaus spannend und wird Leser weit über die Fachgrenzen hinaus finden. Ihr Verfasser lässt sich von einem realistischen Blick auf die gegenwärtige Lage im Musikleben der westlichen Welt leiten, in der "Musik" den meisten Menschen "alles" bedeutet, während "Klassik" in kulturellen Nischen zu besichtigen ist. Herzfeld unterläuft diesen vermeintlichen Gegensatz. Er enthält sich jeglicher Werturteile, bestimmt aber gleichwohl die Unterschiede von ästhetischen Gegenständen. Seine Art der Kritik entspricht der ursprünglichen, neutralen Bedeutung des griech. "krinein" = unterscheiden. - Peter Petersen in: Die Musikforschung, 1/2016
More details
Series
Language
German
Place of publication
Germany
Edition type
New edition
Dimensions
Height: 23.5 cm
Width: 16.5 cm
ISBN-13
978-3-8309-2923-9 (9783830929239)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

E-Book
06/2013
1st Edition
Waxmann Verlag GmbH
€30.99
Available for download
Person
Author
Gregor Herzfeld (geb. 1975) studierte Musikwissenschaft und Philosophie in Heidelberg, wo er 2006 nach seinem Magisterabschluss mit der Studie Zeit als Prozess und Epiphanie in der experimentellen amerikanischen Musik. Charles Ives bis La Monte Young (erschienen als Beiheft 60 zum Archiv für Musikwissenschaft, Stuttgart 2007) promovierte. Im Ausland forschte er an der Yale University, der Johns Hopkins University und an der Paul Sacher Stiftung Basel. Stipendien erhielt er von der Fritz-Thyssen-Stiftung und vom DAAD. 2012 erfolgte mit "Poe in der Musik" die Habilitation im Fach Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, wo er derzeit als Privatdozent lehrt und forscht.