
Vor Freud
Philosophiegeschichtliche Voraussetzungen der Psychoanalyse
Wilhelm W. Hemecker(Author)
Philosophia Verlag
1st Edition
Published in 1991
Book
Hardback
180 pages
978-3-88405-016-3 (ISBN)
Description
Der Autor bietet eine völlig neue Interpretation der Psychoanalyse Freuds, ausgehend von der Philosophiegeschichte.
Unter Verwendung lange unbekannter Quellen werden zunächst die vielfachen Beziehungen des jungen Freud zur Philosophie aufgezeigt.
Das Rätsel, wie es zu Freuds Bewunderung der Naturphilosophie Goethes, zum Medizin-studium und so zur Psychoanalyse kommen konnte, wird durch eine umfassende Unter-suchung der wissenschaftsgeschichtlichen Situation der Zeit gelöst - vor allem durch eine Untersuchung der Rezeptionsgeschichte des für Freuds Berufswahl ausschlaggebenden Textes: Die Natur.
Fast alle wichtigen psychologischen Konzepte konnte Freud dem in der Tradition Johann F. Herbarths stehenden Lehrbuch der impirischen Psychologie von Gustav Adolph Lindner entnehmen, das er im Philosophieunterricht seines letzten Gymnasialjahres gründlich kennen gelernt hatte. Diesen wesentlichen Einfluss der Philosophie auf die Psychoanalyse stellt der Autor durch eine vergleichende Untersuchung dar und belegt damit den hohen Grad der Abhängigkeit der Psychoanalyse von den in Lindners Werk entwickelten Vorstellungen.
Eine Skizze der neuen wissenschaftstheoretischen Standortbestimmung der Psychoanalyse beschließt diese wichtige Arbeit zur Freud-Forschung. Gestützt auf die Einzeluntersuchun-gen und reiches, in einem Dokumentationsteil wiedergegebenes Quellenmaterial dient Hemeckers Werk als wissenschaftlicher Beitrag zur Klärung der Frage nach dem Status der Psychoanalyse.
'Ein empfehlenswertes Buch über die `philosophiegeschichtlichen´ Voraussetzungen der Psychoanalyse.. Hemecker, der sich durchaus der genetischen Methode bedient, um späteres auf früheres zurückzuführen, fördert dabei auch manches Juwel zutage.' Die Zeit
Unter Verwendung lange unbekannter Quellen werden zunächst die vielfachen Beziehungen des jungen Freud zur Philosophie aufgezeigt.
Das Rätsel, wie es zu Freuds Bewunderung der Naturphilosophie Goethes, zum Medizin-studium und so zur Psychoanalyse kommen konnte, wird durch eine umfassende Unter-suchung der wissenschaftsgeschichtlichen Situation der Zeit gelöst - vor allem durch eine Untersuchung der Rezeptionsgeschichte des für Freuds Berufswahl ausschlaggebenden Textes: Die Natur.
Fast alle wichtigen psychologischen Konzepte konnte Freud dem in der Tradition Johann F. Herbarths stehenden Lehrbuch der impirischen Psychologie von Gustav Adolph Lindner entnehmen, das er im Philosophieunterricht seines letzten Gymnasialjahres gründlich kennen gelernt hatte. Diesen wesentlichen Einfluss der Philosophie auf die Psychoanalyse stellt der Autor durch eine vergleichende Untersuchung dar und belegt damit den hohen Grad der Abhängigkeit der Psychoanalyse von den in Lindners Werk entwickelten Vorstellungen.
Eine Skizze der neuen wissenschaftstheoretischen Standortbestimmung der Psychoanalyse beschließt diese wichtige Arbeit zur Freud-Forschung. Gestützt auf die Einzeluntersuchun-gen und reiches, in einem Dokumentationsteil wiedergegebenes Quellenmaterial dient Hemeckers Werk als wissenschaftlicher Beitrag zur Klärung der Frage nach dem Status der Psychoanalyse.
'Ein empfehlenswertes Buch über die `philosophiegeschichtlichen´ Voraussetzungen der Psychoanalyse.. Hemecker, der sich durchaus der genetischen Methode bedient, um späteres auf früheres zurückzuführen, fördert dabei auch manches Juwel zutage.' Die Zeit
More details
Series
Language
German
Place of publication
München
Germany
Target group
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 22 cm
Width: 14.5 cm
Weight
401 gr
ISBN-13
978-3-88405-016-3 (9783884050163)
Schweitzer Classification