Einleitung
Kapitel 1: Die Geschichte des Bitcoin
Die Entwicklung der Zahlungsmittel
Warengeld
Edelmetalle
Münzgeld
Papiergeld
Goldstandard
Bretton-Woods-System
Fiatgeld
Die Entstehung des Bitcoin
Gefahren unseres Fiat-Geldsystems
Eine Krise entsteht
Der Bitcoin wird geboren
Kapitel 2: Die Blockchain-Technologie
Blockchain
Blöcke
Hashes
Sicherheit der Blockchain
Hashes (digitaler Fingerabdruck)
Proof of Work
P2P-Netzwerk und distributed Ledger
User, Nodes und Miner
Dezentrales Konten-Management
Symmetrische Verschlüsselung
Asymmetrische Verschlüsselung
Private Key und Public Address
Nachteile von Proof of Work
Proof of Stake
lternative Konsensus-Mechanismen
Tangle
Delegated Proof of Stake
Proof of Burn
Proof of Capacity
Proof of Authority
Proof of Elapsed Time
Proof of Importance
Kapitel 3: Krypto in der Praxis
Wallets
Cold Storages
#1 Mind Wallets
#2 USB-Sticks
#3 Hardware Wallets
#4 Paper Wallets
Hot Wallets
#1 Desktop Wallets
#2 Mobile Wallets
#3 Cloud Wallets
#4 Exchanges (Börsen)
Was ist ein Seed?
Was sind deterministische Wallets?
Was sind Forks?
Welche Anwendungsbereiche gibt es?
Zahlungsmittel
Privatsphäre (Privacy Coins)
Plattformen
Internet of Things
Logistik
Dezentraler Cloud-Speicher
Supercomputer
Social Media
Gaming & Entertainment
Dezentrale Börsen
Exchange Tokens
Banken & Fintech
Weitere Möglichkeiten
Kapitel 4: Investieren in Krypto
Die ersten Schritte
Schritt 1: Wallet zulegen
Schritt 2: Fiatgeld einzahlen
Schritt 3: Krypto-Leitwärung kaufen
Schritt 4: Bitcoin/Ether verschicken
Schritt 5: Kryptowährungen sichern
Investitionskriterien
Alleinstellungsmerkmal
Geldmenge
Technische Merkmale
Funktionierendes Produkt
Team und Gründer
Community
Partnerschaften
Kryptowährungen versteuern
Deine Investitionsstrategie
Der Wert von Kryptowährungen
Anlagehorizont
Investitionsansätze
Investmentidee 1
Investmentidee 2
Investmentidee 3
Möglichkeiten, in Krypto zu investieren
Initial Coin Offerings
Multi-Coins
Weitere Finanzprodukte
Indirekte Investitionen
Meine 5 goldenen Krypto-Investitionsregeln
#1 Buy the rumors, sell the facts!
#2 Investiere nur in Kryptowährungen, die Du gut kennst!
#3 Diversifikation und Konzentration!
#4 Beteilige Dich nicht an Spielereien!
#5 Kümmere Dich um Dein Geld!
Bonus Kapitel: Informationsportale
Bonus-Kapitel: Krypto-Slang
Bitcoin ist das neue Gold
Gefahren der Blockchain-Technologie
Fazit
Endnoten
Bitcoins, Blockchain-Technologie und Smart Contracts sind die Schlagworte der digitalen Revolution, in der wir uns befinden. Vermeintlich schleichend, schwerfällig und von Banken augenscheinlich opponiert, verbreitet sich diese neue Technologie der Dezentralisierung rasend schnell. Wer jetzt denkt, es ginge dabei lediglich um die Bankenlandschaft, der befindet sich auf dem Holzweg: Die neue Ära der Blockchain ist in vollem Gange sämtliche Lebensbereiche und Industrien umzuwälzen.
Ähnlich dem Internet der 96er und 97er Jahre ist heute Vielen die Bedeutung der Blockchain-Technologie und der immensen Aufbruchstimmung im Kryptobereich gar nicht bewusst. Während Medien, Politiker und diverse Influencer immer wieder auf die Risiken verweisen und noch langatmig diskutieren, machen gescheite Vordenker Nägel mit Köpfen! Sie positionieren sich rechtzeitig, um von dem Mega-Boom zu profitieren - sei es in Form von Think-Tanks in Unternehmen, eigenen Start-Ups oder als Krypto-Investoren.
Dabei ist eine Investition in Krypto bei Weitem kein Selbstläufer: Immer wieder hört man von Personen, die durch technische oder blauäugige Fahrlässigkeit große Summen verlieren. Keine Investition ohne Risiko! Wer in die Welt von Bitcoin und Co. eintaucht, dem muss klar sein, dass der Kryptomarkt extrem volatil ist und dass er seinen kompletten Einsatz schlagartig verlieren kann. Von daher sei direkt vorneweg gesagt: Eine Investition in Kryptowährungen sollte lediglich mit Risikokapital unternommen werden!
Trotzdem: Wer zwischen den Zeilen liest, der erkennt, dass die Blockchain-Technologie und der Siegeszug von digitalen Kryptowährungen - in dessen Mitte und Rampenlicht der Bitcoin steht - nicht mehr aufzuhalten ist. Heroische Erfolgsgeschichten, bei denen irgendwelche Jugendlichen in kurzer Zeit zu Millionären geworden sind, weil sie zum richtigen Zeitpunkt in Kryptowährungen investiert haben, gibt es genauso.
Offiziell brüskieren sich Banken und reiche Vermögende über Bitcoin und Co. , doch insgeheim ärgern sich viele von ihnen, dass sie noch nicht früher auf den neuen Tech-Boom aufgesprungen sind. Während beispielsweise der CEO von JP Morgan, Jamie Dimon, öffentlich den Bitcoin heruntermachte, ihn als Betrug bezeichnete und mit der Tulpenzwiebelblase des 17. Jahrhunderts verglich , nutzte JP Morgan 2 Tage später den lädierten Kurs zum günstigen Einstieg und investiert ca. 3 Millionen Euro. Dabei fällt auf, dass auch andere große Finanzhäuser wie Morgan Stanley, Goldman Sachs und Barclays, ebenfalls schon mitspielen. Später, als die Rally gelaufen war, ruderte Jamie Dimon wieder zurück und sprach Kryptowährungen dann doch ihre Daseinsberechtigung aus.
Auch die großen Zentralbanken sind sehr an dem Thema Krypto interessiert, kann die neue Technologie doch mindestens dazu genutzt werden, das bisherige Geldsystem effizienter zu gestalten. Das wäre aus ihrer Sicht natürlich allemal besser, als selbst abgelöst zu werden. Es gibt in den Reihen der Zentralbanken zwar auch viele Kritiker des Bitcoins und von Kryptowährungen, aber trotzdem: Die Federal Reserve Bank (kurz: Fed, Zentralbank der USA) glaubt sogar, dass der Bitcoin eine ähnliche Rolle wie das Gold einnehmen könnte und dass digitales Vermögen als neue Vermögensklasse zur Portfoliodiversifikation entstehen könnte. Aus meiner Sicht wird es das auch - und zwar weit über den Bitcoin hinaus.
Eine wichtige Hürde für seine Anerkennung als Vermögenswert auch von den Geschäftsbanken hat der Bitcoin im Dezember 2017 genommen. Zwei große Börsen in den USA, die CME und die CBOE, begannen damit, Futures auf den Bitcoin auszugeben. Durch solche Schritte wird es insbesondere für institutionelle Investoren immer einfacher, in den Kryptomarkt einzusteigen, ohne sich mit den technischen Anforderungen auskennen zu müssen. Stattdessen können sie mit einem ihnen bekannten und regulierten Finanzinstrument, den Futures, vom Bitcoinkurs partizipieren. Weitere Bitcoin-Finanzprodukte wurden von der CBOE, CME und Nasdaq bereits angekündigt. Es könnte sich dabei um Optionen oder Indexfonds (ETFs) handeln, die noch mehr Marktteilnehmern eine Investition in Bitcoin ermöglichen würden.
Auf Unternehmensebene sind es unter anderem bekannte internationale Unternehmen wie beispielsweise Bosch, Volkswagen, Deutsche Telekom, Cisco, Fujitsu und Microsoft, die bereits gemeinsame Projekte mit "Krypto-Unternehmen" (hier IOTA) realisieren. Für eine Vielzahl von Unternehmen bedeutet der Einsatz von Krypto-Technologie große Einsparpotentiale und enorme technische Möglichkeiten, die ihre Geschäftstätigkeit auf ein ganz neues Level hebt.
Auf staatlicher Ebene ist das Sentiment konträr: Während auf der einen Seite Japan den Bitcoin schon am 1. April 2017 als legales Zahlungsmittel akzeptiert hat , verbot China auf der anderen Seite Ende 2017 neue ICOs ("Initial Coin Offerings" = Herausgabe einer neuen Kryptowährung, bei der Kapital zur Unternehmensfinanzierung eingesammelt wird) und könnte bald auch den Handel mit Kryptowährungen gänzlich untersagen. In den USA machen sich unterdessen Überlegungen breit, den US-Dollar in einen digitalen Dollar zu verwandeln, und auch Estland überlegt, im Rahmen seiner E-Residents, einen Estcoin für diese herauszubringen. Im restlichen Europa, inklusive Deutschland, hört man vor allem mahnende Stimmen. Grundsätzlich ist die Politik aber auch hierzulande daran interessiert, das Thema Krypto anzugehen. Ich persönlich habe allerdings den Eindruck, dass andere Länder in Sachen Krypto um einiges weiter sind, als wieder mal wir Deutschen.
International sind der Bitcoin und Kryptowährungen also in aller Munde. Während noch viele Unklarheiten bestehen, ist eines jedoch schon heute gewiss: Kryptowährungen ändern unsere Denke, unsere Zukunft und unser Zusammenleben als Erdenbürger auf diesem Planeten nachhaltig!
Wer von den positiven Veränderungen von morgen profitieren will, der muss sich heute mit Bitcoin, Ethereum und Co. beschäftigen. Mit diesem Buch nehme ich Dich mit in die Kryptowelt. Angefangen mit der Entwicklung vergangener Geldsysteme, über unsere aktuelle Form des Geldes, bis hin zur Geburt des Bitcoins. Wir schauen uns anschließend an, wie die Blockchain-Technologie funktioniert, welches ihre Vorzüge sind und wo es noch Verbesserungspotential gibt. Anschließend gehen wir in die Praxis über und ich zeige Dir ganz konkret, was Du bei dem Erwerb von Bitcoins und andere Kryptowährungen beachten musst, wie Du Kryptowährungen möglichst sicher aufbewahren kannst und welche mannigfaltigen Anwendungsbereiche es für Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie gibt. Schließlich schauen wir uns gemeinsam an, wie Du Schritt für Schritt in Kryptowährungen investierst, wie Kryptowährungen versteuert werden und welche Kriterien Du bei einer Investition anwenden solltest. Wir schauen uns Chancen und Risiken verschiedener Investitionsstrategien an und am Ende des Buchs gebe ich Dir noch einen kurzen Ausblick über meine Vorstellung der Krypto-Zukunft und des Geldsystems.
Mit diesem Buch möchte ich Dich für die Themen Krypto und Blockchain begeistern und Dich dazu animieren, Kryptowährungen als potentiell lohnenswertes Investment mit in Deine Anlageentscheidung einzubeziehen. Mit würde es sehr interessieren, ob mir dies gelungen ist, und freue mich über ein kurzes Feedback von Dir. Entweder per E-Mail oder in Form einer Rezension auf Amazon.
Für Fragen und Feedback stehe ich Dir jederzeit gerne unter jens@indie-bücher.de zur Verfügung.
Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen und Eintauchen in die Krypto-Welt!
Dein Jens