
G?e?l?d?
Für eine non-monetäre Ökonomie
Stefan Heidenreich(Author)
Merve (Publisher)
Published in October 2017
Book
96 pages
978-3-88396-390-7 (ISBN)
Description
Ökonomie hat die Aufgabe, zu verteilen, was wir tun und was wir bekommen. Wir sind es gewohnt, diese Aufgabe mit Hilfe von Geld zu lösen. Aber es geht auch ohne.
Warum auf Geld verzichten? Im Medium Geld verbinden sich drei Funktion: zahlen, bewerten und speichern. In jeder monetären Ökonomie tendiert das Speichern dazu, die beiden anderen Funktionen zu dominieren. Dabei handelt es sich um eine unvermeidliche, weil im Geld angelegte Tendenz. Das Kommando »Mehr!« ist ihm von Anfang an eingeschrieben. Es drängt zu einem Zustand, in dem alle Zahlungen und jegliche wirtschaftliche Aktivität dazu dienen Tribute abzuführen. Jede Bewertung von Gütern oder Berufen verschiebt sich zugunsten der Vermögen und ihrer Vermehrung. Einkünfte und Eigentum sind immer ungleicher verteilt. Kein Wunder, beschränken sich die Maßnahmen der Zentralbanken nach der Krise 2008 auf die seitdem kontinuierlich fortgesetzte Rettung der Vermögen.
Der Entwurf einer non-monetären Ökonomie setzt der Geldwirtschaft eine fundamentale Utopie entgegen. Sie kommt ohne Geld aus, streicht das Speichern von Wert und Vermögen und ersetzt die Funktionen des Bewertens und Zahlens durch eine algorithmisch unterstützte Verteilung der Dinge und Tätigkeiten.
Warum auf Geld verzichten? Im Medium Geld verbinden sich drei Funktion: zahlen, bewerten und speichern. In jeder monetären Ökonomie tendiert das Speichern dazu, die beiden anderen Funktionen zu dominieren. Dabei handelt es sich um eine unvermeidliche, weil im Geld angelegte Tendenz. Das Kommando »Mehr!« ist ihm von Anfang an eingeschrieben. Es drängt zu einem Zustand, in dem alle Zahlungen und jegliche wirtschaftliche Aktivität dazu dienen Tribute abzuführen. Jede Bewertung von Gütern oder Berufen verschiebt sich zugunsten der Vermögen und ihrer Vermehrung. Einkünfte und Eigentum sind immer ungleicher verteilt. Kein Wunder, beschränken sich die Maßnahmen der Zentralbanken nach der Krise 2008 auf die seitdem kontinuierlich fortgesetzte Rettung der Vermögen.
Der Entwurf einer non-monetären Ökonomie setzt der Geldwirtschaft eine fundamentale Utopie entgegen. Sie kommt ohne Geld aus, streicht das Speichern von Wert und Vermögen und ersetzt die Funktionen des Bewertens und Zahlens durch eine algorithmisch unterstützte Verteilung der Dinge und Tätigkeiten.
More details
Series
446
Language
German
Place of publication
Leipzig
Germany
Dimensions
Height: 17 cm
Width: 12 cm
ISBN-13
978-3-88396-390-7 (9783883963907)
Schweitzer Classification
Person
Content
VORWORT ........................................................................... 7
1. VERTEILEN .................................................................... 13
2. TRANSAKTIONEN ........................................................... 18
3. MEDIEN UND NETZE ...................................................... 24
4. MATCHING..................................................................... 31
5. WERT ............................................................................ 41
6. TUN STATT ARBEIT ........................................................ 46
7. DINGE UND DATEN ........................................................ 54
8. GEMEINSAMES .............................................................. 61
9. ZUKUNFT ....................................................................... 69
10. SPIELE ........................................................................ 73
11. DER ÜBERGANG .......................................................... 80
12. RÜCKBLICK ................................................................. 87
QUELLEN ........................................................................... 91
NACHWORT ....................................................................... 94
1. VERTEILEN .................................................................... 13
2. TRANSAKTIONEN ........................................................... 18
3. MEDIEN UND NETZE ...................................................... 24
4. MATCHING..................................................................... 31
5. WERT ............................................................................ 41
6. TUN STATT ARBEIT ........................................................ 46
7. DINGE UND DATEN ........................................................ 54
8. GEMEINSAMES .............................................................. 61
9. ZUKUNFT ....................................................................... 69
10. SPIELE ........................................................................ 73
11. DER ÜBERGANG .......................................................... 80
12. RÜCKBLICK ................................................................. 87
QUELLEN ........................................................................... 91
NACHWORT ....................................................................... 94