
Der geteilte Leib
Die kulturelle Dimension von Organtransplantation und Reproduktionsmedizin in Deutschland
Campus (Publisher)
2nd Edition
Published on 11. December 2020
Book
Paperback/Softback
341 pages
978-3-593-36752-1 (ISBN)
Description
Organtransplantationen bieten die Möglichkeit, das Leben todkranker Menschen zu verlängern; Reproduktionsmedizin verhilft »ungewollt kinderlosen« Paaren zu Nachwuchs. Beide Technologien, die den Körper, Körperteile und -substanzen zum Gegenstand haben, greifen tief in Leben und Tod von Menschen ein. Sie verändern das Leben insgesamt. Die Grundlage des Buches bildet eine empirische Studie über den Umgang und die Bedeutung dieser Humantechnologien in Deutschland aus der Perspektive von Ärzten und Pflegepersonal, von ratsuchenden Ehepaaren sowie von Organempfängern und Angehörigen von Organspendern.
Unveränderter Nachdruck
More details
Language
German
Place of publication
Weinheim
Germany
Product notice
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 213 mm
Width: 140 mm
Thickness: 24 mm
Weight
479 gr
ISBN-13
978-3-593-36752-1 (9783593367521)
Schweitzer Classification
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Brigitta Hauser-Schäublin | Vera Kalitzkus | Imme Petersen
Der geteilte Leib
Die kulturelle Dimension von Organtransplantation und Reproduktionsmedizin in Deutschland
E-Book
05/2026
2nd Edition
Campus eBooks
€83.99
Available for download
Persons
Brigitta Hauser-Schäublin ist Professorin em. für Ethnologie an der Universität Göttingen. Vera Kalitzkus, Dr. disc. pol., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf. Imme Petersen, Dr. disc. pol., ist Soziologin an der Technischen Universität Braunschweig. Iris Schröder, Dr. disc. pol., ist Ethnologin.
Content
Einleitung
Die Rahmenbedingungen der Humantechnologien
Technisch-wissenschaftliche Voraussetzungen
Besonderheiten des Körperbildes: Regionalisierung und Parzellierung
Die gesellschaftlichen Voraussetzungen: juristische Rahmenbedingungen
Abläufe: Diagnosen und Möglichkeiten der Behandlung
"Sterilität" und ihre Behandlung
Transplantation von Organen
"Hirntod" und "Organspender"
Organverteilung und Organempfänger
Krankenversicherung: Die Kostenfrage und Recht auf Behandlung
Die raum-zeitliche Organisation der Humantechnologien
Der Körper
Kulturspezifischer Umgang mit Körper
Strategien der Objektivierung und Routinisierung
Der standardisierte körperliche Kontakt im Klinikalltag
Sprache und Kommunikation zwischen Professionalisierung und Intimität in der Reproduktionsmedizin
Die Perspektive von Ärzten und Ärztinnen
Die Perspektive von Patienten und Patientinnen
Der Umgang mit Organtransplantation in der Praxis
Der "Hirntod" als Legitimation der Chirurgen
Das Pflegepersonal im Umgang mit "hirntoten" Menschen
Die Übernahme des ,klinischen Blickes' von "Organempfängern"
Der Leib
Leib und Leiblichkeit
Kinderlosigkeit und Leiblichkeit
Die Leiblichkeit des Nächsten im Zustand des "Hirntodes"
Veränderte Leiblichkeit nach der Transplantation
Prozesse der Schaffung gesellschaftlicher Akzeptanz
Wissenschaftliche Erkenntnis und politische Meinungsbildung
Embryonen und reproduktive Technologien
"Hirntod" und die Auseinandersetzung um das Lebensende
Das Menschenbild in der politischen Diskussion
Begrifflichkeiten zwischen konkurrierenden Werten
"Spenden" und "Geschenke" zwischen sozialen Beziehungen und Waren
Propagieren der humantechnologischen Möglichkeiten und die Qual der Wahl
"Kinderwunsch" und der Zwang zur Entscheidung
Transplantationsmedizin: Die Qual der Wahl
Die Wahl aus der Sicht der Transplantationschirurgie
Die ,Situation' der Angehörigen von "Hirntoten"
Die Empfänger: wenn eigentlich keine Wahl mehr übrig bleibt
Leiblich-körperliche Identität, soziale Beziehungen und Gesellschaft
Der Widerspruch der Diskurse
Leibliche Identität
Körperliche Identität
Soziale Beziehungen
Neue Formen sozialer Organisationen
Die Vergesellschaftung des Körpers und seiner Teile
Das "Geschenk" als Schuld
Organe und "Soziale Verteilungsgerechtigkeit"
Humantechnologien und Gesellschaft ohne Grenzen
Anhang
Das Embryonenschutzgesetz o Das Transplantationsgesetz
Die Modelle der Zustimmung oder Ablehnung für eine Organentnahme
Abbildung 7: Struktur der permanenten Zusammenarbeit von Institutionen im Bereich der Organtransplantation o Einladungsliste für die öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses am 28.06.1995 o Glossar medizinischer Fachausdrücke o Soziobiographische Angaben
Zitierte Sachverständige der öffentlichen Anhörungen
Literatur
Die Rahmenbedingungen der Humantechnologien
Technisch-wissenschaftliche Voraussetzungen
Besonderheiten des Körperbildes: Regionalisierung und Parzellierung
Die gesellschaftlichen Voraussetzungen: juristische Rahmenbedingungen
Abläufe: Diagnosen und Möglichkeiten der Behandlung
"Sterilität" und ihre Behandlung
Transplantation von Organen
"Hirntod" und "Organspender"
Organverteilung und Organempfänger
Krankenversicherung: Die Kostenfrage und Recht auf Behandlung
Die raum-zeitliche Organisation der Humantechnologien
Der Körper
Kulturspezifischer Umgang mit Körper
Strategien der Objektivierung und Routinisierung
Der standardisierte körperliche Kontakt im Klinikalltag
Sprache und Kommunikation zwischen Professionalisierung und Intimität in der Reproduktionsmedizin
Die Perspektive von Ärzten und Ärztinnen
Die Perspektive von Patienten und Patientinnen
Der Umgang mit Organtransplantation in der Praxis
Der "Hirntod" als Legitimation der Chirurgen
Das Pflegepersonal im Umgang mit "hirntoten" Menschen
Die Übernahme des ,klinischen Blickes' von "Organempfängern"
Der Leib
Leib und Leiblichkeit
Kinderlosigkeit und Leiblichkeit
Die Leiblichkeit des Nächsten im Zustand des "Hirntodes"
Veränderte Leiblichkeit nach der Transplantation
Prozesse der Schaffung gesellschaftlicher Akzeptanz
Wissenschaftliche Erkenntnis und politische Meinungsbildung
Embryonen und reproduktive Technologien
"Hirntod" und die Auseinandersetzung um das Lebensende
Das Menschenbild in der politischen Diskussion
Begrifflichkeiten zwischen konkurrierenden Werten
"Spenden" und "Geschenke" zwischen sozialen Beziehungen und Waren
Propagieren der humantechnologischen Möglichkeiten und die Qual der Wahl
"Kinderwunsch" und der Zwang zur Entscheidung
Transplantationsmedizin: Die Qual der Wahl
Die Wahl aus der Sicht der Transplantationschirurgie
Die ,Situation' der Angehörigen von "Hirntoten"
Die Empfänger: wenn eigentlich keine Wahl mehr übrig bleibt
Leiblich-körperliche Identität, soziale Beziehungen und Gesellschaft
Der Widerspruch der Diskurse
Leibliche Identität
Körperliche Identität
Soziale Beziehungen
Neue Formen sozialer Organisationen
Die Vergesellschaftung des Körpers und seiner Teile
Das "Geschenk" als Schuld
Organe und "Soziale Verteilungsgerechtigkeit"
Humantechnologien und Gesellschaft ohne Grenzen
Anhang
Das Embryonenschutzgesetz o Das Transplantationsgesetz
Die Modelle der Zustimmung oder Ablehnung für eine Organentnahme
Abbildung 7: Struktur der permanenten Zusammenarbeit von Institutionen im Bereich der Organtransplantation o Einladungsliste für die öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses am 28.06.1995 o Glossar medizinischer Fachausdrücke o Soziobiographische Angaben
Zitierte Sachverständige der öffentlichen Anhörungen
Literatur