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Die Krise nutzen
Markus Hartmeier(Author)
Hartmeier, Markus (Publisher)
Published in 2007
Book
Paperback/Softback
308 pages
978-3-033-01189-2 (ISBN)
Description
Einordnung: Bei diesem Buch handelt es sich um eine Art Weissbuch. Es entwickelt neue Ideenwelten für die Zukunftsgestaltung. Vieles wird gegen den Strich gebürstet.
Der Autor schlüpft in die Gestalt des bekannten Barons Münchhausen. Er setzt sich im Erzählton direkt mit dem Leser, der Leserin in Kontakt. Die Themen treffen den Nerv der Zeit. Wie bei den Geschichten Münchhausens üblich schwingt auch ein augenzwinkernder Unterton mit.
Das Buch wurde geschrieben als politisch-psychologisches Hoffnungsmanifest gegen die Vorstellung, dass die Zeit der grossen Entwürfe vorbei ist, gegen die vorherrschende Angst, die zur Agonie, Paralyse, Orientierungslosigkeit und Polarisierung führt. Vieles ist möglich, was wir nicht für möglich gehalten hätten, wenn wir dafür etwas tun. Ein Buch für und wider den Zeitgeist. Es wird Gegner und Befürworter auf den Plan rufen, vielleicht Furore machen.
Die Ideen in diesem Buch sind freiheitlich und sozial zugleich, ebenso revolutionär wie konservativ. Und es huldigt der Eigenverantwortung in dem Masse, wie Selbsttätigkeit in der Lage ist, Not zu überwinden. Es geht von einem Menschenbild der Autonomie aus, das Gutes entstehen lässt und Böses nicht verunmöglicht, es aber es zu zähmen in der Lage ist. Es wird jedoch jede Anbiederung an parteipolitische Couleur vermieden.
Genre "Münchhausen hoch zwei" ist ein Sachbuch, nicht in erster Linie ein Fachbuch. Das Buch versteht sich auch als eine Art Skizze zu einer neuen Fachrichtung: politisch-öffentliche Psychologie.
Adressatenkreis Es soll eine breite Leserschaft erreichen: Politiker/innen, Ökonom/innen, Ökolog/innen, Philosoph/innen, Soziolog/innen, Theolog/innen, Vertreter/innen von NGO's, Psychologen/innen. Besonders aber ist es geschrieben für all jene Unverbesserlichen, die die Aussicht auf einen Silberstreifen am Horizont selbst dann nicht vergessen können, wenn es dunkle Nacht ist.
Theoretischer Hintergrund Die Ideen basieren auf der Erkenntnistheorie des Konstruktivismus. Wenn wir unsere Wirklichkeit tatsächlich in unseren Köpfen erfinden, müsste es ein Leichtes sein, auch andere zukünftige Realitäten für wahr zu halten.
Das Buch fusst auf psychologischen Befunden. Systeme, die in Not geraten sind, haben die Tendenz sich emotional zu verstricken. Ursachenzuschreibungen helfen viel weniger aus der Not, als Ziele. Häufig sind wir gefangen in den Mark-Twain-Effekt: "Als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, ruderten sie umso heftiger." Also nicht der Not gehorchen, sondern lohnenswerten Zielen. Vieles, war wir herstellen ist zirkulär. Wir wissen nicht mehr, was Ursache und was Wirkung ist. Unsere Gefühle schlagen Alarm. Unsere Systeme sind überlastet - wir verzweifelt.
Der Autor schlüpft in die Gestalt des bekannten Barons Münchhausen. Er setzt sich im Erzählton direkt mit dem Leser, der Leserin in Kontakt. Die Themen treffen den Nerv der Zeit. Wie bei den Geschichten Münchhausens üblich schwingt auch ein augenzwinkernder Unterton mit.
Das Buch wurde geschrieben als politisch-psychologisches Hoffnungsmanifest gegen die Vorstellung, dass die Zeit der grossen Entwürfe vorbei ist, gegen die vorherrschende Angst, die zur Agonie, Paralyse, Orientierungslosigkeit und Polarisierung führt. Vieles ist möglich, was wir nicht für möglich gehalten hätten, wenn wir dafür etwas tun. Ein Buch für und wider den Zeitgeist. Es wird Gegner und Befürworter auf den Plan rufen, vielleicht Furore machen.
Die Ideen in diesem Buch sind freiheitlich und sozial zugleich, ebenso revolutionär wie konservativ. Und es huldigt der Eigenverantwortung in dem Masse, wie Selbsttätigkeit in der Lage ist, Not zu überwinden. Es geht von einem Menschenbild der Autonomie aus, das Gutes entstehen lässt und Böses nicht verunmöglicht, es aber es zu zähmen in der Lage ist. Es wird jedoch jede Anbiederung an parteipolitische Couleur vermieden.
Genre "Münchhausen hoch zwei" ist ein Sachbuch, nicht in erster Linie ein Fachbuch. Das Buch versteht sich auch als eine Art Skizze zu einer neuen Fachrichtung: politisch-öffentliche Psychologie.
Adressatenkreis Es soll eine breite Leserschaft erreichen: Politiker/innen, Ökonom/innen, Ökolog/innen, Philosoph/innen, Soziolog/innen, Theolog/innen, Vertreter/innen von NGO's, Psychologen/innen. Besonders aber ist es geschrieben für all jene Unverbesserlichen, die die Aussicht auf einen Silberstreifen am Horizont selbst dann nicht vergessen können, wenn es dunkle Nacht ist.
Theoretischer Hintergrund Die Ideen basieren auf der Erkenntnistheorie des Konstruktivismus. Wenn wir unsere Wirklichkeit tatsächlich in unseren Köpfen erfinden, müsste es ein Leichtes sein, auch andere zukünftige Realitäten für wahr zu halten.
Das Buch fusst auf psychologischen Befunden. Systeme, die in Not geraten sind, haben die Tendenz sich emotional zu verstricken. Ursachenzuschreibungen helfen viel weniger aus der Not, als Ziele. Häufig sind wir gefangen in den Mark-Twain-Effekt: "Als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, ruderten sie umso heftiger." Also nicht der Not gehorchen, sondern lohnenswerten Zielen. Vieles, war wir herstellen ist zirkulär. Wir wissen nicht mehr, was Ursache und was Wirkung ist. Unsere Gefühle schlagen Alarm. Unsere Systeme sind überlastet - wir verzweifelt.
More details
Language
Other
Illustrations
33 Karikat., 6 Abb.
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.7 cm
Weight
460 gr
ISBN-13
978-3-033-01189-2 (9783033011892)
Persons
Der Autor ist promovierter Psychologe und bezeichnet sein Buch als einen metapsychologischen Versuch zu einer neuen Gesellschafts- und Zukunftskultur. Er kann nicht verhehlen, dass ihm jede Form von Kulturpessimismus fehlt. Markus Hartmeier, MSc UZH, ist zur Zeit beruflich tätig als Leiter des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt St.Gallen, Schweiz und im Vorstand der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen, FSP. Er befasste sich nach dem Studium beruflich und privat mit vielen Themen und Berufsfeldern. Seine eigentliche Leidenschaft gilt der Gesundheitspsychologie, dem Konstruktivismus und der politische Psychologie. Er ist Kinder- und Jugendpsychologe FSP, Notfallpsychologe FSP, und hat sich weiterqualifiziert als Organisationsentwickler, Supervisor und für Management von NPO's. Markus Hartmeier, 1954, wohnhaft in Rorschach am Bodensee (Schweiz), ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.