
Putin vor Gericht?
Möglichkeiten und Grenzen internationaler Strafjustiz
Gerd Hankel(Author)
zu Klampen Verlag
2nd Edition
Published on 10. October 2022
Book
Hardback
136 pages
978-3-86674-836-1 (ISBN)
Description
Der russische Staatspräsident Putin und die Handlanger seines verbrecherischen Krieges in der Ukraine sollen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. So klar die Forderung ist, so unklar erscheint, wie sie eingelöst werden soll. Vor welchem Gericht sollen sich die mutmaßlichen Täter verantworten? Für welche Verbrechen? Und wann und in welchem Kontext überhaupt? Viele Fragen, die eines gemeinsam haben: Die Herausforderung ist groß und der Ausgang einer solchen strafrechtlichen Verfolgung ungewiss. Denn sie stößt auf eine internationale Strafjustiz, die sich heftiger Kritik an ihrer Legitimation ausgesetzt sieht: Mächtige Staaten und deren Freunde hätten nichts zu befürchten, unparteiisch sei sie auch nicht, Opfer würden vernachlässigt, lauten einige der Vorwürfe.
Was wäre von Strafverfahren gegen Putin und Co. tatsächlich zu erwarten? Mit welcher Botschaft an andere - vielleicht auch westliche - Völkerrechtsverbrecher?
Reviews / Votes
»Hankel beschreibt eindrucksvoll die sehr langwierige Entwicklung des humanitären Völkerrechts. (.) Trotz aller Schwierigkeiten (.) setzt er Hoffnungen in das Internationale Strafrecht.« Annette Wilmes in: Deutschlandfunk Kultur, »Andruck«, 10. Oktober 2022More details
Edition
Auflage
Language
German
Place of publication
Springe
Germany
Target group
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 185 mm
Width: 115 mm
Thickness: 10 mm
Weight
142 gr
ISBN-13
978-3-86674-836-1 (9783866748361)
Schweitzer Classification
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Additional editions

E-Book
10/2022
1st Edition
zu Klampen Verlag
€11.99
Available for download

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Person
Author
Gerd Hankel, Dr. jur. Dipl.-Übersetzer, Jahrgang 1957, studierte in Mainz, Granada und Bremen. Seit 1993 ist er freier Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, seit 1998 wissenschaftlicher Angestellter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Er ist Autor zahlreicher Beiträge zum humanitären Völkerrecht, zum Völkerstrafrecht und zum Völkermord in Ruanda, dessen juristische Aufarbeitung er seit 2002 untersucht. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Ruanda. Leben und Neuaufbau nach dem Völkermord. Wie Geschichte gemacht und zur offiziellen Wahrheit wird« (2016), »Das Dilemma. >Entwicklungshilfe< in Afrika. Ein Erfahrungsbericht« (2020), »Putin vor Gericht?« (2022), »Die Gegenwart der Gewalt und die Macht der Aufklärung« (2022) sowie »Ruanda. 1994 bis heute« (2019, 2024).
ISNI: 0000 0001 0911 1653 GND: 124577342
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