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Spectaculum 76
Sechs moderne Theaterstücke
Suhrkamp (Publisher)
1st Edition
Will be published approx. on 20. November 2005
Book
Hardback
270 pages
978-3-518-41694-5 (ISBN)
More details
Language
German
ISBN-13
978-3-518-41694-5 (9783518416945)
Persons
Author
Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht er das Gymnasium in Tanzenberg und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman Die Hornissen. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks Publikumsbeschimpfung in Frankfurt in der Regie von Claus Peymann.
Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfaßt, erinnert sei an: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1969), Der kurze Brief zum langen Abschied (1971), Die linkshändige Frau (1976), Langsame Heimkehr (1979), Die Lehre Sainet-Victoire (1981), Der Chinese des Schmerzes (1983), Die Wiederholung (1986), Mein Jahr in der Niemandsbucht (2004), Der Bildverlust (2002) sowie 2008 Die morawische Nacht.
Auf die Publikumsbeschimpfung folgt 1967, ebenfalls in Frankfurt uraufgeführt, Kaspar von hier spannt sich der Bogen weiter über Der Ritt über den Bodensee (1970), Die Unvernünftigen sterben aus (1973), Das Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land (1988), Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1991), über den Untertagblues (2002) und Bis daß der Tag euch scheidet (2008) zum großen Epos Immer noch Sturm, das im August 2011 bei den Salzburger Festspielen seine Uraufführung haben wird.
Darüber hinaus hat Peter Handke viele Prosawerke und Stücke von Schriftsteller-Kollegen ins Deutsche übertragen: Aus dem Griechischen Stücke von Aischylos, Sophokles und Euripides, aus dem Französischen Emmanuel Bove (unter anderem Meine Freunde), René Char und Francis Ponge, aus dem Amerikanischen Walker Percy.
Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen geehrt.
Die Formenvielfalt, die Themenwechsel, die Verwendung unterschiedlichster Gattungen (auch als Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur ist Peter Handke aufgetreten) erklärte er selbst 2007 mit den Worten: »Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muß durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen.«
Martin Heckmanns, geboren am 19. Oktober 1971 in Mönchengladbach, Studium der Komparatistik, Geschichte und Philosophie, lebt als Autor in Berlin. Mit Schieß doch, Kaufhaus! wurde er in der »Theater heute«-Kritikerumfrage zum Nachwuchsautor des Jahres 2002 gewählt und gewann bei den Mülheimer Theatertagen 2003 für Schieß doch, Kaufhaus! und 2004 für Kränk den Publikumspreis.
Stücke:
»Finnisch oder Ich möchte dich vielleicht berühren«, UA 22.10.1999 Stadttheater Herford, Regie Zeno Stanek;
»Disco«, UA 15.12.2001 Staatsschauspiel Dresden, Regie K.D. Schmidt;
»Schieß doch, Kaufhaus!«, UA 9.5.2002 TIF/Staatsschauspiel Dresden, als Koproduktion mit dem Theaterhaus Jena, Sophiensæle Berlin und dem Thalia Theater Hamburg, Regie Simone Blattner;
»Kränk«, UA 11.3.2004 schauspielfrankfurt, Regie Simone Blattner;
»Anrufung des Herrn«, UA 13.5.2004 TIF/Staatsschauspiel Dresden, Regie Patrick Wengenroth;
»4 Millionen Türen« (mit dem Co-Autor Thomas Melle), UA 1.10.2004 Deutsches Theater Berlin, Regie Eike Hannemann;
»Das wundervolle Zwischending«, UA 10.2.2005 Staatstheater Hannover, Regie Charlotte Roos;
»Die Liebe zur Leere«, UA 26.1.2006 schauspielfrankfurt, Regie Simone Blattner; »Wörter und Körper«, UA 10.2. 2007 Staatstheater Stuttgart, Regie Hasko Weber;
»Kommt ein Mann zur Welt«, UA 24.03.2007 Schauspielhaus Düsseldorf, Regie Rafael Sanchez;
»Ein Teil der Gans«, UA 7.10.2007 Deutsches Theater Berlin, Regie Philipp Preuss.
1944
2. Dezember: Botho Strauß wird in Naumburg/Saale als Sohn eines Lebensmittelberaters geboren. Er lebt heute in Grünheide in der Nähe von Berlin.
Besuch des Gymnasiums in Remscheid und Bad Ems. Studium der Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie in Köln und München, das Strauß aber nach fünf Semestern abbricht. Schauspieler auf Laienbühnen.
1967-1970
Redakteur und Kritiker der Zeitschrift >Theater heute<.
1970-1975
Dramaturgischer Mitarbeiter an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin.
1974
Dramatikerpreis der Stadt Hannover für Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle.
1975
2. September: Uraufführung des Stücks Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle in Stuttgart.
1976
Als Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
1977
18. Mai: Uraufführung des Stücks Trilogie des Wiedersehens in Hamburg. Die Erzählung Die Widmung erscheint.
Verleihung des Förderpreises des Schiller-Preises des Landes Baden-Württemberg.
1978
8. Dezember: Uraufführung des Schauspiels Groß und klein in Berlin.
1980
Der Roman Rumor erscheint.
1981
Verleihung des Literaturpreises der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Der Prosaband Paare, Passanten erscheint.
1982
31. Januar: Uraufführung der Komödie Kalldewey, Farce in Hamburg. Mülheimer Dramatikerpreis für Kalldewey, Farce.
1984
Der Roman Der junge Mann erscheint.
5. Oktober: Uraufführung des Schauspiels Der Park in Freiburg/Breisgau.
1987
Verleihung des Jean-Paul-Preises.
1989
Verleihung des Georg-Büchner-Preises.
1993
Verleihung des Berliner Theaterpreises.
2000
Der Erzählband Das Partikular erscheint.
2003
Der Erzählband Die Nacht mit Alice, als Julia ums Haus schlich erscheint.