
Zeeechen
Erzielungen a grafisch Geschichten
Samuel Hamen(Author)
Éditions Guy Binsfeld (Publisher)
1st Edition
Published on 19. October 2019
Book
Hardback
80 pages
978-99959-42-56-4 (ISBN)
Description
Dräimol zwou Geschichte vereent Zeeechen, eng Kollaboratioun tëschent dem Auteur Samuel Hamen an dem Zeechner Marc Angel. Et si Geschichte vum Opwuessen zu Lëtzebuerg an den nonzeger an nuller Joren, déi op där enger Säit vum Samuel Hamen a Prosaform presentéiert an op där anerer Säit vum Marc Angel grafesch interpretéiert ginn.
De Samuel Hamen freet sech a sengen Texter, wat aus sengen Erënnerunge wierklech geschitt ass a wat hien sech just als Erwuessenen zesummereimt. De Marc Angel äntwert mat Tuschzeechnungen, déi d'Geschichten a surreal Aventuren verwandelen an eng ganz eegen Approche zu Figuren, Plazen a Motiver entwéckelen. Esou entsteet en Dialog tëschent zwee Kënschtler, deen ëmmer erëm fir Iwwerraschunge gutt ass.
De Samuel Hamen freet sech a sengen Texter, wat aus sengen Erënnerunge wierklech geschitt ass a wat hien sech just als Erwuessenen zesummereimt. De Marc Angel äntwert mat Tuschzeechnungen, déi d'Geschichten a surreal Aventuren verwandelen an eng ganz eegen Approche zu Figuren, Plazen a Motiver entwéckelen. Esou entsteet en Dialog tëschent zwee Kënschtler, deen ëmmer erëm fir Iwwerraschunge gutt ass.
More details
Edition
Auflage
Language
Other
Place of publication
Luxemburg
Luxembourg
Product notice
Hardcover (Sweden)
Dimensions
Height: 25 cm
Width: 19 cm
ISBN-13
978-99959-42-56-4 (9789995942564)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Samuel Hamen besuchte von 1994 bis 2000 die Grundschule in Diekirch und von 2000 bis 2007 das dortige Lycée classique. Anschließend studierte er Germanistik und Geschichte an der Universität Heidelberg, wo er ein Promotionsprojekt über das Thema lyrische Autorschaft und ihre Inszenierung beim deutschen Lyriker Thomas Kling verfolgte. Er ist freier Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Literaturkritiker.
Als Literatur- und Kulturwissenschaftler wirkte Samuel Hamen an der Ausstellung Korrekturspuren (2015) des Centre national de littérature und an der gleichnamigen Publikation mit einem Beitrag über Léopold Hoffmann mit. Im Rahmen der Ausstellungsreihe fluxus des Literaturmuseums der Moderne in Marbach war er Mitbetreuer einer Ausstellung über Christoph Ransmayr (2017). Auch trat er mit einer Studie über Batty Weber als Beiträger des Floréal im Sammelband Batty Weber. Werk und Wirkung (2017) hervor. In der Reihe Lëtzebuerger Bibliothéik des CNL gab er Ausgewählte Werke (2020 ) von Léopold Hoffmann als kommentierte Studienausgabe heraus. Der Fotoband 600 Kilo Quetschekraut an 80 Bouletten (2022) von Patrick Galbats und Daniel Wagener enthält ein Nachwort von Samuel Hamen. Er war überdies mit der Redaktion des von Melitta Schubert, der damaligen österreichischen Botschafterin in Luxemburg, initiierten Interviewbandes Österreich und Luxemburg im Dialog (2023) betraut und führte nahezu alle darin enthaltenen Interviews mit luxemburgischen und österreichischen Persönlichkeiten.
Als Literaturkritiker und -blogger ist Samuel Hamen seit 2014 freier Kulturredakteur und Literaturkolumnist für deutsche und luxemburgische Medien, in denen er zeitdiagnostische Essays und Feuilletonbeiträge auf Deutsch und auf Luxemburgisch publiziert. So veröffentlichte er von 2014 bis 2017 unter dem Titel Vun alle Säiten - Iwwer d'Literatur zu Lëtzebuerg Beiträge zur luxemburgischen Literatur im Lëtzebuerger Journal, und für kulturissimo schrieb er 2016-2017 die medienkritische Kolumne Mediebëtzeg. Er publiziert oder publizierte überdies in Die Warte (2015), forum (2016), Livres-Bücher (2016), d'Lëtzebuerger Land (seit 2017) und Tageblatt (2017) und liefert Beiträge für den Sender Radio 100,7 (seit 2016). Auch betreibt Samuel Hamen seit 2015 seinen eigenen Literaturblog Ltrtr.de, verfasst Artikel für die deutschen Online-Medien tell-review.de (2016-2017), akteur-magazin.de (2015-2016) und 54books.de (seit 2017). Seit 2017 ist er freier Mitarbeiter von Zeit Online, seit 2018 des Deutschlandfunks. In der Monatszeitschrift forum veröffentlicht er 2020-2021 eine Kolumne mit dem Titel Was fehlt:, die als Phänomenologie der Lücken, Leerstellen und des Abhandenkommens angelegt ist. Er moderierte Lesungen und Gespräche u.a. mit Marcel Beyer, Nora Gomringer, Guy Helminger und David Wagner.
Zwischen 2010 und 2013 war Samuel Hamen Mitglied der Literaturgruppe die gasse in Heidelberg und nahm an Lesungen und Performances teil, u. a. im von Frank Hoffmann zu dessen Heidelberger Studienzeit mitgegründeten Romanischen Keller. Von 2011 bis 2012 war er redaktionelles Mitglied von [Lautschrift], eines literarisch-künstlerischen Magazins für Studierende. Kleinere eigene Prosa- und Lyrikarbeiten veröffentlichte er, teilweise unter Pseudonym, in der Schweizer Zeitschrift für Literatur entwürfe (Zweitausendnauunddreißig, 2016), in der deutschen Literaturzeitschrift [SIC] (Busbahnhof HD, 2017) sowie ab 2017 in Les Cahiers luxembourgeois. Für Busbahnhof HD wurde er 2016 mit dem Hans-Bernhard-Schiff-Preis ausgezeichnet.
Hamens erste selbstständige literarirsche Veröffentlichung ist die luxemburgischsprachige Erzählung V wéi vreckt, w wéi Vitess (2018). In zehn Kapiteln, die in einwöchigen Intervallen von Mai bis Juli 2015 datiert sind, berichtet der Ich-Erzähler Devid Risch, ein angehender Autor, von seinen an diesen Tagen stattfindenden Psychotherapiesitzungen sowie von Handlungen, Beobachtungen und Gedanken vor und nach diesen Terminen. In den erzählerischen Hauptstrang montiert sind Mitteilungen, die der Ich-Erzähler in der Nacht zum letzten Therapietag auf die
ISNI: 0000 0005 1339 4720
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Drawings
Nach dem Besuch der Grundschule und des Lycée classique in Diekirch studierte Marc Angel Grafik in Köln. Er arbeitet in Beckerich als freischaffender Grafiker, Buchillustrator und Verleger, aber auch als Künstler, der im In-und Ausland ausstellt. Zudem war Marc Angel Texter und Komponist von luxemburgischen Chansons sowie Sänger und Gitarrist bei den Gruppen Marc Angel Trio und Mattadir Antaous. Angel engagiert sich in die oft grenzübergreifende Förderung der Region Westen und des Eisch- und Atterttales, 2005-2006 beim Verein Méandres und dessen gleichnamiger Zeitschrift, später beim LEADER Projekt und dessen Zeitschriften .am Äischdall, ab 2007 Regioun Lëtzebuerg West. Im Rahmen von Luxemburg und Großregion als europäische Kulturhauptstadt 2007, nimmt Angel u. a. mit Frank Gerlitzky und Marc Wilwert am Künstlerprojekt "Calendrier des migrations" teil, sein Beitrag L'Histoire du douanier (Die Geschichte des Zöllners) besteht aus Künstlerbüchern und der Ausstellungsinstallation am früheren Zollhaus in Steinfort. Er unterzeichnet teilweise Marc Angel-Romera, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Politiker zu vermeiden. Als Grafiker ist er zuständig für das Layout und die Illustrationen zahlreicher Bücher, wie z.B. Das traurige Los des Honoré M. und Schëffleng. Histoire et devenir d'une ville seines Onkels Emil Angel.
Marc Angel veröffentlicht erste illustrierte literarische Texte und eigene Gedichte in Grénge Spoun (D'après...) und in woxx. Er adaptiert und übersetzt Texte ausländischer und luxemburgischer Schriftsteller, ist aber vor allem Autor von Comics für Erwachsene und Jugendliche sowie von Graphic Novels. In seinem Werk mischen sich aktuelle Elemente mit Geschichte, Lokalgeschichte und Legenden, oft erscheinen die Texte in zwei Sprachfassungen. Die Tuschezeichnungen werden entweder mit Aquarellen von Hand koloriert oder digitalisiert und mit dem Computer eingefärbt.
Marc Angel beginnt mit der der Adaptation von literarischen Texte ins Luxemburgische, etwa einer Auswahl aus den Luxemburger Sagen und Legenden von Dicks, die illustriert mit Aquarellen unter dem Titel Nixe, Geeschter, Hexemeeschter (2005) herauskommen. Angels eigentlicher Einstieg in den Comicbereich erfolgt mit D'Geschicht vu Lëtzebuerg a Bandes Dessinées / L'Histoire du Luxembourg en bandes dessinées (1988) mit französischen Texten von Paul Margue, luxemburgischen Texten von Alain Atten und Zeichnungen von Angel selbst. Es handelt sich um eine Vorarbeit für die dreibändige Alltags- und Mentalitätsgeschichte in Comicform Deemols. Episoden aus der Lëtzebuerger Geschicht / Deemols. Épisodes de l'histoire luxembourgeoise (1998-2001), bei der sowohl die Zeichnungen als auch die Texte von Marc Angel stammen.
Wolken über dem Reisfeld / Nuages sur la rizière (2009) ist ein Comic, in dem die Ziele und Prinzipien des fairen Handels vorgestellt werden, bei den Bildern mit unterschiedlichen Panelgrößen wechseln Aquarell- und großflächiges Computerkolorierung ab. Unter dem Namen Mangro, zusammengezogen aus Marc Angel-Romera, ist Marc Angel verantwortlich für die Zeichnungen und die Adaptation des Comics Pelle Svensson und die Republik der Tiere / Pelle Svensson et la République des animaux (2011) von Thorunn Egilsdottir und Thomas Schoos. Die Dystopie einer Gesellschaft, in der Tiere die Menschen ausnutzen, besteht aus realistischen Zeichnungen mit Aquarellhintergrund. Die geplante Fortsetzung erschien nicht im Druck.
Neben klassischen Comics verfasst Marc Angel auch kürzere und längere Graphic Novels. Der kurze Band Stormy Season. A silent graphic tale (2012) kommt ganz ohne Text aus. Die Graphic Novel De Jas / Le Yas (2015) ist eine Zusammenarbeit mit Jean-Louis Schlesser und erschien vorab im Jeudi. Es handelt sich um die Neubearbeitung der Legende über das Jasmännchen, das im Ösling Angst und Schrecken verbreitete. Die Geschichte des ersten Bandes spielt während des Dreißigjährigen Kriegs und erläutert, wieso die unheilbringende Figur in dieser unruhigen Zeit auftauchen konnte. Im zweiten Band De Jas kënnt zréck. Déidlech Allianz / Le Retour du Yas. All
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